Die Leute aus Kyoto (Kyoto-Jin)

September 14, 2019

♥Von Hiyori Yamamoto und Yuki Yanagimoto♥ 

Wissen Sie, was Kyoto-Jin bedeutet?

Kyoto-Jin sind Leute, die in Kyoto geboren sind. Was ist Ihr momentanes Bild der Kyoto-Leute? Der allgemeinen Meinung nach ist ein Kyoto-Jin ein unsympathischer Kerl.

Warum ist das so? Die Antwort liegt in seinen Charaktereigenschaften.

Zum Ersten sind die Leute aus Kyoto stolz. Kyoto ist eine sehr alte Präfektur und hat eine lange Geschichte, deshalb sind sie stolz. Außerdem müssen sie ihre Kultur schützen, weil nach Kyoto viele Leute kommen. Es gibt z.B. viele Universitäten in Kyoto, darum kommen Studenten aus verschiedenen Präfekturen.

Zum Zweiten sind die Kyoto-Jin hämisch. Sie sagen Dinge nicht direkt. Wenn Sie z.B. Klavier gespielt haben, sagt Ihr Nachbar Ihnen, dass Sie sehr gut Klavier spielen. Aber eigentlich bedeutet es, dass Ihr Klavier zu laut ist.

Zum Dritten mögen die Kyoto-Jin es nicht, wenn man sie behandelt wie Leute aus Osaka. Diese Leute denken, dass Kyoto edler als Osaka ist. Osaka ist mächtig und die beste Präfektur für junge oder energische Leute. Anderseits ist Kyoto die beste Präfektur für Leute, die friedliche und ruhige Orte mögen. Unserer Erfahrung nach sind nur alte Kyoto-Jin hämisch und überheblich. Junge Kyoto-Jin sind nicht so.

Die Vorteile der Kyoto-Jin

Sie haben Ehrgeiz und mögen neue Dinge. Beispielsweise gibt es sowohl Altes als auch Neues in Okazaki, im Osten von Kyoto. In Okazaki findet man sowohl Kabukitheater als auch Ausstellungen für moderne Kunst am gleichen Ort. Hier erschaffen die Kyoto-Jin neue Kultur und bewahren gleichzeitig die traditionelle Kultur.




Zum Schluss …

Die meisten Kyoto-Jin sind sympathisch. Je besser Sie Ihre Kyoto-Jin Freunde kennen, desto mehr werden sie Ihnen ihr Herz öffnen. Es gibt viele historische Sehenswürdigkeiten und neue Dinge. Treffen Sie die Kyoto-Jin und vergewissern Sie sich selbst!

 „Okoshiyasu“ in Kyoto! (Willkommen in Kyoto!)

Der Hirano-Schrein

☺ Von Yamamoto Hiyori und Yanagimoto Yuki ☺

Der Hirano-Schrein ist ein Schrein im Norden der Stadt Kyoto. Er ist im Jahr 794 auf Befehl von Kaiser Kammu aus der Präfektur Nara nach Kyoto umgezogen.

Ja, der Hirano-Schrein hat eine sehr lange Geschichte.  Im Frühling gibt es viele schöne Kirschblüten. Jedes Jahr kommen viele Leute sowohl aus dem Ausland als auch aus verschiedenen Präfekturen in Japan zum Hirano-Schrein, um die Kirschblüte zu sehen.

Dort gibt es einen großen heiligen Kampferbaum. Er ist ungefähr 400 oder 500 Jahre alt. Man kann im Uhrzeigersinn um den Baum herumgehen, dann bekommt man ein Amulett.

Neben dem heiligen Baum gibt es einen besonderen Felsbrocken. In dem Felsbrocken soll eine Gottheit wohnen. Wenn man über den Fels streicht, bekommt man Lebenskraft. So ein Felsbrocken wird „Suehirogane“ genannt, und der Hirano-Schrein besitzt den größten seiner Art.

Am Hirano-Schrein gibt es viele Feste. Eines davon ist besonders bekannt und soll hier vorgestellt werden.

Ôkasai (Kirchblütenfest)

Das Fest hat seinen Ursprung im Jahr 985. Damals hielt Kaiser Hanayama das Kirschblütenfest aus besonderem Anlass zum Wohlergehen der Nachkommen ab. Zu diesem Fest finden eine Reiterprozession und ein Kirschblüten-Konzert statt. Es gibt auch bildergeschmückte Lampions und eine nächtliche Illumination. Außerdem werden dort Sakura-Yu (Kirschblüten in Warmwasser) und Ôkamochi (Reiskuchen mit Sojabohnenmehl) verkauft. Sie sind die Spezialitäten des Fests. Das Fest findet auch bei Regen statt.

Allerdings wurde die Gebetshalle 2018 durch einen Taifun zerstört. Darum sammelt der Schrein jetzt Geld für den Wiederaufbau. Sie können auf der Webseite des Schreins etwas spenden.  Als Spendenaktion findet am Schrein auch Benefizyoga statt.  Bitte besuchen Sie den Hirano-Schrein und entspannen Sie sich in aller Ruhe.

Öffnungszeiten – 06:00~17:00 Uhr

Eintrittspreise – kostenlos

Anfahrt mit Öffentlichen Verkehrsmitteln

・Vom JR Kyoto Bahnhof mit dem Bus, Linie [205] [50] bis „Kinugasakou-mae“. Danach nach Norden (zu Fuß ca. 3 Minuten).

・Mit der Keifukudentetsu Kitano-Linie vom Kitanohakubaicho Bahnhof. Danach nach Norden (zu Fuß ca. 7 Minuten).

・Vom Keihan Sanjo Bahnhof mit dem Bus, Linie [10] bis „Kitanohakubaicho“. Dann nach Norden (zu Fuß ca. 7 Minuten).

・Vom Hankyu Kawaramachi Bahnhof mit dem Bus, Linie [205] bis „Kinugasakou-mae“. Danach nach Norden (zu Fuß ca. 3 Minuten).

 

Außerdem gibt es einen Parkplatz vor dem östlichen Schreintor.

 

URL, google map link – http://www.hiranojinja.com/

 

Instandhaltung der traditionellen Häuser in Kyoto

                                                                                                   Von Yoshimasa Mima

2018 besuchten über 50 Million Touristen Kyoto. Jetzt werden viele Hotels gebaut. Auch viele historisch wichtige Privathäuser (Machiya) werden umgebaut.

Von der Kommission für Fragen hinsichtlich traditioneller Häuser wurden fünf Erhaltungszonen für solche Häuser und 410 einzelne Objekte ausgewählt, aber das „Sugimoto-Haus“ war nicht darunter.

Das Sugimoto Haus (5 Geh-Minuten bis zur Kreuzung Shijo-Horikawa)

1743 gründet die Familie Sugimoto eine Kimono-Handlung namens Naraya im Kyotoer Stadtteil Karasuma Shijo-sagaru. Sie kauften Kimonos in Kyoto ein und verkauften sie im Kanto-Gebiet, besonders in den Präfekturen Ibaragi und Chiba.

Die Fassade ist 50 Meter breit und die Tiefe beträgt 70 Meter. Es gibt einen Laden, eine Wohnung, drei Lagerhäuser und drei Gärten.

1764 zog die Familie ins Yada-Viertel im Stadteil Shimogyo-ku. Nach einem Großbrand in der Genji Ära wurde das Geschäft neu aufgebaut. 1992 wurde eine Stiftung gegründet, die „Naraya Memorial Sugimoto Residence Preservation Society“. Jeden Monat gibt es wechselnde Ausstellungen und kommentierte Besichtigungen.

Jährlicher Veranstaltungskalender

1. Frühling

    a) 3. April in Kyoto (normalerweise 3. März): Das Puppenfest für Mädchen

    b) 5. Mai: Das Jungenfest

2. Sommer

     a) 1. Juni Wohnungsumräumung wegen der sommerlichen Hitze

               (Türen und Schiebetüren werden umgeräumt)

    b) 4. – 16. Juli. Gion Fest (Yasaka Schrein) 17. Juli. Yamahoko Junko

3. Herbst

    a) Wohnungsumräumungen wegen des kalten Winters

4. Winter

    a) 31. Dezember Silvesterfest

    b) 1. Januar Neujahrsfest

Jährlicher Veranstaltungskalender auf der Sugimoto Residence Webseite

Webseite Rathaus Kyoto (Stadt Kyoto)

Yamahoko Junko

google.map

Rudolf Lehmann – Der Urahn der Deutscherziehung in Kyoto

Von Yoshimasa Mima

Viele deutschsprachige Touristen machen eine Rundreise in Kyoto. Aber niemand bemerkt das Verhältnis zwischen Deutsch und Kyoto. Deshalb soll an dieser Stelle der Urahn der Deutscherziehung in Kyoto, Rudolf Lehmann vorgestellt werden.

Rudolf Lehmann wurde am 15. Oktober 1842 in Oldenburg, Deutschland geboren. Er studierte Bauingenieurwesen an der Technischen Hochschule in Karlsruhe. Nach seinem Schulabschluss ging er nach Rotterdam, um seinen älteren Bruder zu treffen. 1869 ging er allein nach Osaka, um bei der Firma seines Bruders, Lehmann Hartmann & Co. Ltd zu arbeiten.

Eine Schule für westliche Studien (Yogaku-sho, Ort: Kawaramachi Nijo Sagaru)

Im Jahre Meiji 3 (1870) eröffnete die  Präfekturregierung in Kyoto eine Schule für westliche Studien. Rudolf Lehmann kam damals nach Kyoto, um junge Japaner in der deutschen Sprache zu unterrichten. Das war der Beginn der Deutscherziehung in Kyoto.

Die Deutsche Schule (Doitsu Gakko, Ort: heute Ehemaliges Hauptamt Kyoto)

3 Jahre später (1873) zog die Schule um und änderte ihren Namen um in „Deutsche Schule“. Lehmann unterrichtete auf Deutsch die deutsche Sprache, Naturwissenschaften, Naturgeschichte, Mathematik, Geschichte und Geographie. Die Schule bot einen dreijährigen Vorbereitungskurs und einen dreijährigen Hauptkurs an.

1887 heiratete er die Japanerin Ben Honda. Das Paar hatte fünf Söhne und eine Tochter. Er bestimmte seinen zweitältesten Sohn zu seinem Nachfolger. Die anderen Kinder wohnten in seiner Heimat Deutschland.

Die Regierung musste für die Schule viel Geld aufwenden. 1881 wurden alle Kurse auf Japanisch durchgeführt. Im nächsten Jahr zog Lehmann mit seiner Familie nach Tokyo um, wo er an der Fremdsprachenhochschule arbeitete. Ab 1884 arbeitet er bei Vorbereitungskursen der Universität Tokyo.

Private Deutsche Schule in Kyoto (Shiritsu Doitsu Gakko, Ort: Kawaramachi Sanjo Agaru)

Seine ehemaligen Schüler gründeten in Kyoto die Lehmann-Gesellschaft. Zum Andenken eröffnete die Gesellschaft die „Private Deutsche Schule Kyoto“. Später hatte die Schule einen Pharmazeutischen Kurs, aus dem die heutige Kyoto Pharmazeutische Universität hervorging. Sie feierte im Jahre 2015 ihr 130-jähriges Jubiläum. (Ort: Kyoto-shi Yamashina-ku)

Rudolph Lehmanns Tod und Ruhestätte

Lehmann verstarb am 4. Februar 1914. Er wurde auf dem Zoshigaya-Friedhof in Tokyo bestattet. Forscher entdeckten das Grab, das unter dichten Bäumen verborgen war, erst später wieder. Das Familiengrab wird heute von der Pharmazeutischen Universität Kyoto verwaltet.

Das Café Wife and Husband

von Reini Doi und Seiji Kotoku

Obwohl schönes Wetter ist, hat man nichts zu essen mitgenommen. Wenn man etwas dabei hätte, könnte man picknicken. Sicher kennt jeder diese Situation. Wenn man das Café Wife and Husband kennt, ist das kein Problem mehr. Das Café verleiht schicke Picknicksets, mit denen man am Flussufer picknicken und dabei schicke Bilder machen kann.

 

Das Café Wife and Husband befindet sich in einem alten Einfamilienhaus und wird, wie der Name schon sagt, von einem Ehepaar betrieben. Der nächste Bahnhof ist Kitaoji. Von dort kann man das Café in circa 5 Gehminuten erreichen.

Das Haus ist zwar klein, aber trotzdem einfach zu finden, weil es ganz charakteristisch aussieht. An manchen Tagen steht dort eine kleine Schlange an. Viele erkennt man als ausländische Touristen, aber auch Ortsansässige kommen immer wieder dorthin.

Wenn man das Café betritt, spürt man gleich, dass der Kaffee (500 Yen) und die Speisen hier mit Sorgfalt ausgesucht werden. Der im Café geröstete Kaffee trägt den liebevollen Namen “daughter”. Neben dieser Originalröstung gibt es auch noch Kaffee, der aus Guatemala, Brasilien und Kolumbien kommt. Die Auswahl an Speisen ist zwar limitiert aber dennoch ausreichend. Besonders zu empfehlen ist ein Kuchen aus Nüssen und Trockenobst (300 Yen), der sehr gut zum Kaffee und oder zum Tee (600 Yen) schmeckt. Man sollte auch den Honigkäsekuchen probieren. Sogar das Geschirr, das im Café benutzt wird, ist sehr geschmackvoll.

Auch die Einrichtung ist mit Sorgfalt ausgesucht. Im Café gibt es antike Möbel und Geschirr, auch Vasen mit schönen Blumen, und alles ist sehr stylish. Inmitten der antiken Möbel fühlt man sich überaus behaglich. Wie bereits beschrieben, sind die ausleihbaren Picknicksets ganz beliebt. Zu einem Set gehören eine Thermosflasche voll mit Kaffee, kleine Süßigkeiten, Kaffeebecher und eine Tischdecke. Gegen einen zusätzlichen Aufpreis bekommt man noch antike Hocker, eine Bank und einen Tisch. In der Thermosflasche gibt es viel Kaffee; damit kann man lange Zeit am Flussufer verbringen.

Webseite: http://www.wifeandhusband.jp/-shopinfo

Location: 106-6, Shimouchikawara-cho,Koyama, Kita-ku, Kyoto-shi, Kyoto, 603-8132, Japan

​Öffnungzeiten: 10:00 – 17:00

Die Küche schließt um 15:00 (für Picknick-Sets) bzw. 16:30 im Café

 

Creative Studio & Shop OOO

Creative Studio & Shop OOO

von Yuma Kishimoto,  Masaharu Ishikawa und Yamato Okamoto

Kennen Sie ein geheimnisvolles Gebäude, das in Kyoto als „Haus mit Gesicht“ bekannt ist und sich in der Nähe vom Schloss Nijo befindet? Wie der Name schon sagt, sieht dieses interessante Bauwerk wie ein Gesicht aus. Zwei runde Augen sind die Fenster, die Balkone sind Ohren und die schöne Nase ist eine Lüftung. Im September 2015 ist ein Laden namens „Creative Studio & Shop OOO” in diesem Gebäude eröffnet worden. Auf der linken Seite des Eingangs gibt es einen Laden und auf der rechten Seite einen Workshop.

Laden

Im Laden gibt es nicht nur Ware, die der Besitzer in Übersee bestellt hat, sondern auch Artikel, die im Workshop hergestellt wurden. Es gibt viele Waren, die der Besitzer aus England, Frankreich, Amerika und so weiter importiert hat. Wenn jemand aus dem Ausland das Haus mit Gesicht besucht, spricht der Besitzer mit ihm über die Produkte, die aus dem Heimatland desjenigen kommen. Es gibt dort weder Produkte aus Kyoto noch ein japanisches Ambiente. Es wird offenbar, dass dies wohl die eigene starke Neigung des Besitzers ist.

Workshop

Im Workshop kann man selbst Sonnenschirme, Lampenschirme, Hocker, Stoff oder Garn herstellen, aber man braucht dafür eine Reservierung. Die Reservierung kann man auf der Webseite erledigen. Es gibt unter den Teilnehmern im Workshop meistens Eltern mit kleinen Kindern. Sogar die Kinder produzieren leichte Dinge, zum Beispiel einen kleinen Stuhl oder einen Lampenschirm. Der Besitzer bereitet das Material für die Stühle und Lampenschirme vor, und die Workshopteilnehmer kleben die Stoffe an. Man braucht etwa 1 – 2 Stunden dafür. Die Preise sind je nach Größe des Produkts unterschiedlich.

        

Sonnenschirm ab 4600 Yen

Lampenschirm ab 2600 Yen

Hocker ab 3500 Yen

Stoff 2600 Yen

Garn 1600 Yen

 

Adresse: 740-1 Tatedaionji-cho, Nakagyo-ku, 604-0012 Kyoto.

https://goo.gl/maps/EECDaeoms7w

Öffnungszeiten: Laden von 11 bis 18 Uhr

Studio von 10 bis 19 Uhr

Ruhetag: Mittwoch (manchmal vorübergehend geschlossen)

Telefonnummer: 075-203-9259

E-Mail: info@creativeooo.com

Website: http://creativeooo.com/

Traveling Coffee

Traveling Coffee – Café in einer japanischen Schule

Reini Doi und Seiji Kotoku

Es ist sicher unbestritten, dass die Deutschen sehr gern Kaffee trinken. Man kann sagen, dass das Kaffeetrinken eine Form der Kommunikation ist. Wer gern mal einen Kaffee in einem besonders schönen Ambiente trinken möchte, dem sei das Traveling Coffee empfohlen, das sich in einer stillgelegten Schule befindet. Dort kann man einen Kaffee in der ehemaligen Schulbücherei trinken, doch das ist nicht das Einzige.

 

Nachdem die Schule stillgelegt wurde, fanden im ehemaligen Schulgebäude verschiedene Events und Kinovorführungen statt. Dort begann 2015 das Traveling Coffee mit der Einrichtung eines Cafés im ehemaligen Lehrerzimmer, doch das gibt es seit 2018 nicht mehr. Jetzt befindet sich das Café in der ehemaligen Schulbücherei. Man kann dort verschiedene Kaffeesorten, Café Latte oder auch Alkohol bestellen. Außerdem findet sich auf der Getränkekarte auch traditioneller japanischer Sake aus Kyoto. Natürlich gibt es auch Snacks und weitere aktuelle Angebote.

 

Wenn man in Kyoto Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel den berühmten Fushimi-Schrein besichtigt, liegt auf dem Rückweg nach Kawaramachi ein Besuch in diesem Café nahe, das sich in der Nähe des Yasaka-Schreins befindet. Das Café ist sehr zu empfehlen, um zwischendurch eine Pause einzulegen. Man kann das Traveling Coffee von der Station Kawaramachi Shijo aus in ungefähr 5 Minuten zu Fuß erreichen.

 

Adresse: 310-2 Bizenjimacho, Nakagyo-ku, Kyoto 604-8023

Telefonnummer: 080-3853-2068

Öffnungszeiten: täglich 11- 20 Uhr

https://www.google.de/amp/s/andcoffee.net/shop/traveling-coffee-kyoto/%3famp

Traditioneller japanischer Sake: Sasaki Shuzô

von Yuma Kishimoto, Masaharu Ishikawa und Yamato Okamoto

In der Brauerei Sasaki Shuzô wird japanischer Sake produziert, also traditioneller japanischer Reiswein. Diese Brauerei ist berühmt in Japan. Sie ist die einzig existierende Brauerei in Rakuchu, Kyoto, wo sie im Jahr 1893 von Jirokichi Sasaki im Elternhaus des japanischen Schauspielers Kuranosuke Sasaki gegründet wurde. Es ist interessant zu untersuchen, welche Art von Sake in dieser Brauerei hergestellt wird und welche Art von Geschichte es gibt.

Rakuchu ist der Name einer Gegend in Kyoto. Am meisten Sake wird in Kyoto in einer anderen Gegend produziert, und zwar in Fushimi. Aber da die Sasaki-Brauerei die einzige Brauerei in Rakuchu geblieben ist, hat sie eine besondere Bedeutung. Kyoto ist die Stadt in Japan mit der zweithöchsten Sakeproduktion. Dass hier so viel Reiswein produziert wurde, liegt daran, dass man im Japan der Muromachi-Zeit seine Steuern in Reis bezahlte. So entstand zu viel Reis, um alles zu essen. Also wurde der restliche Reis zur Produktion von Reiswein benutzt. Das ist der Grund, warum in Kyoto so viel Reiswein produziert wurde.

Ein Sake, der in der Sasaki-Brauerei produziert wird, ist der Sake „Jurakutei“. Auch Leute, die selbst nicht so gern japanischen Sake mögen, denken, dass dieser Sake einen guten Nachgeschmack hat und erfrischend ist. Daher kann man ihn auch Leuten empfehlen, die noch nie japanischen Sake getrunken haben oder normalerweise keinen Alkohol trinken. Der „Jurakutei“ kann bei der Sasaki-Brauerei bestellt werden. Dieser Reiswein kostet 2700 Yen (1,8 l).

 

Die Brauerei produziert pro Jahr 270.000 l Reiswein pro Jahr. Allerdings wird der Sake nur von Oktober bis April hergestellt, da die Produktion in den wärmeren Jahreszeiten nicht möglich ist. Im November ist der Höhepunkt der Produktion. Laut dem Brauereimeister kann der Sake auf allerlei Weisen getrunken werden. Die Brauerei ist immer einen Besuch wert.

 

Adresse: 727 Kitaiseya-cho, Higurashidori, Sawaragi-cho Kudaru, Kamigyo-ku, Kyoto, 602-8152

Google maps:https://goo.gl/maps/MnU9V7BVcw82

Öffnungszeiten: Mo-Sa von 10 bis 17 Uhr

Telefonnummer: 075-841-8106

Website:http://www.jurakudai.com/

Die Ladengalerie „kara-S“

von Yurika Miura

 

Im Laden

Eine gute Adresse für Leute, die ein originelles Produkt kaufen möchten, ist das kara-S in Kyoto.

In der Galerie, in der Ausstellungen und Workshops stattfinden, und in dem Laden, in dem Kunstgegenstände verkauft werden, erfreuen und überraschen die Künstler durch ihre kreativen Tätigkeiten. Alle im kara-S ausgestellten Kunstwerke sind im Alltagsleben zwar weder unbedingt nötig noch nützlich, aber sie bereichern die Herzen der Leute mit Humor und Ideen.

 

Das Ladenlogo von RYU MIENO, Absolvent der Kyoto Seika Universität

 

In Zusammenarbeit mit der Kyoto Seika Universität entstand das kara-S als ein Raum, an dem die Künstler vielen Leuten ihre Werke in Reichweite bringen können. Die Universität bildet darstellende Künstler aus, die eine neue Kultur und eine bessere Gesellschaft schaffen können. Zurzeit wird das kara-S von der Alumniorganisation betrieben und als Ladenchefin arbeitet dort eine Absolventin. 

 

 

Im Laden

Hier kann man Kunstgegenstände finden, die von Studierenden und Absolventen der Universität sowie von unbekannten Künstlern hergestellt wurden, z.B. Accessoires, Textilien, Töpferwaren usw. Alle Werke werden von den Mitarbeitern selbst ausgesucht. Es sind alles Werke, die voller Kreativität sind und in Handarbeit hergestellt werden. Man kann durch diese Werke neue Anregung und Inspiration erhalten. 

 

 

Der Laden

Die Galerie

Der Name „kara-S“ stammt nicht nur von dem Ortsnamen Karasuma her, sondern kara bedeutet auf Japanisch auch „von“ und „S“ steht für start auf Englisch oder für Seika. Als Konzept begreift sich das kara-S als Startpunkt für den Erfolg angehender Künstler.

Wenn man zu einem Werk etwas sagen möchte, kann man seine Meinung dem Künstler mit Hilfe der Mitarbeiter mitteilen. So helfen die Kunden gemeinsam mit den Mitarbeitern der Entwicklung der Künstler. Man kann seine Fragen zu einem Gegenstand und einem Künstler auf Englisch oder Japanisch stellen.

 

Das kara-S befindet sich im zweiten Stock (jp. 3F) von COCON KARASUMA in der Nähe der Karasuma-Station.

TEL&FAX : 075-352-0844

Öffnungszeiten : 11:00~20:00

Webseite (Japanisch) : http://www.kara-s.jp 

Igel Café

von  Karen Imura, Motoki Ueno und Miu Okazaki

Ladenschild mit Igel

Waren Sie schon mal in einem Tier-Café? Vielleicht gehen Sie gern ins Katzencafé oder ins Hundecafé. Dort kann man mit kleinen Tieren spielen, zum Beispiel beim Tee trinken. Wenn man kein eigenes Haustier halten kann, dann geht man mit Freunden oder der Familie ins Tier-Cafe. Der Besuch kostet 1200 Yen für 60 Minuten. In Kyoto gibt es sogar ein Igel-Café.

Igel-Cafés gibt es nur in Japan. Sie sind beliebt, weil man dort neue Erfahrungen sammeln kann.

 

Wegbeschreibung

 

Das Igel-Café Tom’s Mr Hedgie ist ein wunderbarer Ort für Tierfreunde. Es ist das einzige Igel-Café in Kyoto und befindet sich in der Nähe des berühmten Kiyomizu Tempels und des Yasaka Schreins. Der Besuch kostet 700 Yen für 20 Minuten , 1.400 Yen für 40 Minuten und 2.100 Yen für 60 Minuten.

 

 

 

Der Igel

 

Im Igelcafé gibt es viele Igel in etwa 10 verschiedenen Farben. Sie sind manchmal ruhig und manchmal lebendig. Grundsätzlich schlafen sie am Morgen und Mittag, weil sie nachtaktive Tiere sind. Man kann die Igel mit Regenwürmern füttern. Wenn man sich vor den Stacheln fürchtet oder eine Tierallergie hat, kann man Handschuhe anziehen. Man muss auch ein bisschen aufpassen, dass die Igel den Finger nicht mit Futter verwechseln, denn ihr Sehvermögen ist schlecht.

 

 

Es gibt im Igelcafé weibliche Mitarbeiter zwischen 20 und 25 Jahren und einige können Fremdsprachen sprechen. Auch für ausländische Gäste ist ein Besuch unproblematisch, weil es auf Englisch eine Erklärung gibt, wie man die Igel behandeln soll. Der Laden ist klein und hat eine heimelige Atmosphäre. Viele Kunden sind Studenten, viele davon kommen mit Freunden. Einige kommen auch, um Igel zu kaufen. In letzter Zeit sind viele Kunden Ausländer, die auch allein kommen.

Das Igel-Cafe ist immer voll, besonders am Wochenende zwischen 13 und 17 Uhr. Es ist besser, vor dem Besuch dort zu reservieren.

http://tomsmrhedgie.com/#zone1