Die Steinfiguren vom Adashino-Nenbutsu-Tempel

February 8, 2017

Karen Arimoto und Mayu Shimizu

 

Der Ort Arashiyama in Kyoto ist sehr berühmt wegen seines Bambuswalds, aber es gibt auch noch andere Sehenswürdigkeiten, die man unbedingt besuchen muss, wenn man in Arashiyama ist. Kennen Sie zum Beispiel den Adashino-Nenbutsu-Tempel? Dorthin kann man vom Bambuswald aus in etwa 30 Minuten laufen. Es gibt in diesem Tempel viele Schutzgottheiten und man kann dort zu jeder Jahreszeit verschiedene Naturansichten genießen.

 

Der Adashino Tempel wurde vor 1100 Jahren erbaut. Im Tempelbezirk gibt es mehr als 8000 Buddhastatuen, die alle Gräber von Verstorbenen waren. Vor langer Zeit standen diese Buddhastatuen überall in diesem Gebiet. Sie wurden von den Bewohnern der Gegend nach und nach gesammelt und in den Tempel gebracht. Im August hält man dort eine Feier zur Totenmesse ab.

 

Man kann den Tempel von der Bahnstation Arashiyama aus zu Fuß erreichen. Wir sind einmal zu Fuß gegangen, aber es war ein bisschen anstrengend und hat ungefähr 30-40 Minuten gedauert. Also raten wir Ihnen, mit dem Bus zum Adashino Tempel zu fahren. Man kann von der Arashiyama Station bis zur Haltestelle „Toriimoto“ einen Bus nehmen. Die Fahrt kostet 230 Yen und dauert 20 Minuten.

 

Öffnungszeiten: 9:00 – 16:30 Uhr (von Dezember – Februar nur bis 15:30)

Eintritt: Erwachsene 500 Yen

Mittelschüler / Oberschüler 400 Yen

Kinder unter 12 Jahren kostenlos

 

durch den Eingang

durch den Eingang

Buddhastauen

Buddhastauen

der Weg

der Weg

Und ganz in der Nähe befindet sich ein weiterer Tempel namens Otagi-Tempel.

Dort muss man nur 300 Yen Eintritt bezahlen. Bei unserem Besuch waren wir sehr überrascht von den vielen Steinfiguren, die dort waren, denn wir hatten nicht erwartet, dass diese so groß sein würden. Sie waren etwa 80 cm groß und hatten alle verschiedene Gesichter. Die Steinfiguren haben die Tempelbesucher in der Showazeit gemeißelt, um den Wiederaufbau des Tempels  zu fördern.

 

Steinfiguren

Steinfiguren

Steinfiguren

Steinfiguren

hinter von Steinfiguren

Steinfiguren Rückansicht

 

Wir empfehlen den Otagino-Tempel, weil wir die verschiedenen Gesichter der Steinfiguren sehr interessant fanden. Der Adashino-Nenbutsu-Tempel hat uns ein bisschen Angst gemacht, weil es dort so viele Grabsteine gab. Beide Tempel sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

 

URL:Adashino-Nenbutsu-Tempel http://www.nenbutsuji.jp/

URL : Otagino-Tempel                           http://www.otagiji.com/

 

Der Tempel der Glöckchenzikaden

Naomi Shirai, Mao Okada

 

Kennen Sie den „Tempel der Glöckchenzikaden“ in Kyoto? Dort kann man den Gesang der Glöckchenzikaden hören, und zwar nicht nur im Herbst, sondern auch das ganze Jahr hindurch. Deshalb nennt man ihn den „Tempel der Glöckchenzikaden“. Der formelle Name lautet „Myotokuzan Kegonji“.

der Eingang der „Tempel der Glöckhenzikaden“

Der Eingang des Tempels

 

Der Tempel wurde im Jahr 1723 von dem Mönch Hôtanshônin erbaut.

Hôtanshônin war als Tempelbauer bekannt. Er wurde auch Kegon-no-Hotan genannt. Hôtanshônin war auch der erste Gelehrte, der eine Weltkarte schuf, in deren Zentrum der Buddhismus steht. Damals hatte er Weltkarten aus Europa gesehen, in deren Zentrum der Westen steht, und daraufhin eine Karte geschaffen, in deren Zentrum Indien zu sehen war.

 

Viele Leute kommen aus dem ganzen Land, um in diesem Tempel zu beten, vielmals auch um für Glück in der Liebe zu beten. In der Touristensaison müssen die Besucher ein paar Stunden am Eingang warten. Der Tempel der Glöckchenzikaden ist so beliebt, weil dort viele Wünsche in Erfüllung gehen sollen. Besonders die Gebete für Glück in der Liebe sollen mit 80%iger Wahrscheinlichkeit in Erfüllung gehen. Der Priester spricht über die Lehre des Tempels. Begrüßt werden die Besucher mit einer Tasse grünen Tees und einer Süßigkeit.

ein Tasse grünen Tees und eine Süßigkeit

Ein Tasse grüner Tee und eine Süßigkeit

 

Man kann im Tempel auch gelbe Glücksbringer kaufen, die man „Glücks-Talismane“ nennt. Sie sind sehr berühmt. Ein Talisman kostet 300 Yen. Wenn man den Glücksbringer immer bei sich trägt, steigert sich dessen Wirksamkeit. Und es gibt viele Leute, die den Talisman als Souvenir für Freunde oder Bekannte kaufen.

gelbe Glücksbringer

gelbe Glücksbringer

 

Bevor die Besucher den Tempel verlassen, beten sie zur Schutzgottheit der Kinder, einer Jizôfigur, die Strohsandalen trägt, was es in Japan nur bei dieser einen Figur gibt. Sie kommt zu Fuß in die Häuser der Leute, um Wünsche zu erfüllen. Beim Beten nimmt man den Talisman in die Hand und sagt seinen Wunsch, seinen Namen und seine Adresse. Dann kann der Wunsch erfüllt werden.

ein Jizôfigur, die Strohsandalen trägt

Eine Jizôfigur, die Strohsandalen trägt

 

Es gibt in diesem Tempel außerdem viel schöne Natur. Man kann im Tempelbereich typische Kyotoer Landschaften und die Blumen der vier Jahreszeiten entdecken.

Man kann Herbstfärbung wie diese Fotos sehen.(1)

Der Tempel mit buntem Herbstlaub

(2)

 

Öffnungszeiten : 9:00-17:00

Preise : Erwachsene 500 Yen   /   Kinder (bis 15 Jahre) 300 Yen

Anfahrt : (1) Mit dem Bus Nr. 28 vom JR-Bahnhof Kyoto. Dann 15 Minuten Fußweg von der Haltestelle “Matsuotaisha”

(2) Mit dem Bus Nr. 73 und 83 vom JR-Bahnhof Kyoto. Dann Etwa 3 Minuten Fußweg von der Endhaltestelle

 

Telefonnummer : 075-381-3830

Homepage : http:/www.suzutera.or.jp/

Der Omuro Ninna-ji Tempel

February 3, 2015

Der Ninna-ji Tempel

Yoosa Soe

Die Geschichte des Ninna-ji Tempels

Der Bau des Ninna-ji Tempels wurde im Jahre 888 auf Anweisung des Kaisers Kōkō begonnen, doch leider verstarb der Kaiser im darauffolgenden Jahr. Im Jahre 889 wurde der Tempel deshalb für dessen Nachfolger Kaiser Uda fertiggestellt. Der Name des Tempels „Ninna“ war der Name der damaligen Ära (885-889) in Japan. Kaiser Uda wurde Priester und erster Hohepriester im Ninna-ji Tempel, bis er im Jahre 889 abdankte. Seitdem führte die kaiserliche Familie Monseki über dreißig Generationen den höchsten Titel. Der Monseki ist ein Oberpriester, den die kaiserliche und adlige Familie stellte. Im Jahre 1468 wurde das Gebäude des Ninna-ji Tempels beim Ōnin-Krieg (1467 -1477) verbrannt. Auf den Vorschlag des 21. Hohepriesters Kakushin-Hoshinnō wurde das Gebäude des Tempels im Jahr 1646 von Tokugawa Iemitsu endlich wiederaufgebaut. Als der Sohn des Kaisers Priester wurde, erhielt er Hoshinnō als Titel. Im Jahre 1867 wurde die tausendjährige Geschichte des Monseki-Clans dadurch beendet, dass Junnin als der dreißigste Hoshinnō sich als Monseki laisieren ließ, also seinen Titel ablegte und in ein bürgerliches Leben zurückkehrte. Heute gilt der Ninna-ji Tempel als Omuro Schule, die eine Konfession der Shingon Schule ist, und das Hauptimage ist der Amida-Nyorai. Die Shingon Schule wurde im 9. Jahrhundert von dem buddhistischen Mönch Kukai aus China eingeführt. 1994 wurde der Temple als Teil des UNESCO Welterbe „Historisches Kyoto“ anerkannt.

Omuro Ninna-ji

Omuro Ninna-ji

Eingang zum Palast  für einen Bote des Kaisers

Eingang zum Palast für einen Boten des Kaisers

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Ein Raum im Palast

 

OMURO ist der Name der Residenz von Kaiser Uda als Priester im Ninna-ji. Man nannte die Residenz Omuro Gosho und im Lauf der Zeit dann Ninna-ji Omuroninna-ji, und im Bereich des Ninna-ji auch Omuro. Übrigens, kennen Sie das weltweit tätige japanische Unternehmen OMRON? Die OMRON-Filialen gibt es in Stuttgart, Mannheim, Langenfeld und so weiter. Als OMRON gegründet wurde, stand das Hauptgeschäft im Omuro Bereich. Der Name des Unternehmens OMRON stammt daher vom Omuroninna-ji. Noch heute gibt es in der alten Hauptgeschäftsstelle von OMRON einen Gedenkstein, der darauf hinweist.

Sehenswürdigkeiten

Der Tempelbereich ist 90.000 Quadratmeter groß und darin erheben sich mehrere Gebäude als wichtiges Kulturgut und Teil des Nationalschatzes. Der Tempel steht in enger Beziehung zur kaiserlichen Familie. Er ist deshalb sowohl würdevoll als auch prächtig. Das Innere des Gebäudes ist mehr ein Schloss als ein buddhistischer Tempel. Zuerst geht man durch das Niō-mon Eingangstor, an dem Kongo-rikishizou (1603-1867) als Genius des Tempels aufgebahrt wurde. Dann findet man an der linken Seite den Eingang zum Palast, wo die Residenz von Kaiser Uda stand. Hier kann man zwei gegensätzliche japanische Gärten bestaunen. Der südliche Garten ist ein Trockengarten. Er besteht lediglich aus Steinen, Felsblöcken und Kies, durch dessen wellenförmig geharkte Strukturen Wasser dargestellt wird. Der nördliche Garten besteht aus einem Teich und einem Wasserfall und beim Teehaus am Hang und durch den Garten sieht man die fünfstöckige Pagode. Ohne Zweifel wird man hier einer typischen Landschaft von Kyoto ansichtig.

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Eingang zum Palast

Der nördliche Garten

Der nördliche Garten

Der südliche Garten

Der südliche Garten

 

Die Schatzkammer Reihou-kan liegt auf der rechten Seite. Vom Eingangstor sieht man geradeaus auf das rote Tor (Mittleres Tor) und geht dort hindurch. Vor sich sieht man dann die Kondo Haupthalle (1613), in der die Amida-Trias aufgebahrt wurde, und auf der rechten Seite die fünfstöckige Pagode (1644).

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Mittleres Tor

die fünfstöckige Pagode

Die fünfstöckige Pagode

Kondo als Haupthalle

Kondo als Haupthalle

 

Auf der linken Seite wurden 200 Kirschbäume als Symbol des beginnenden Frühlings eingepflanzt. Im April ist die beste  Saison für die Kirschblüten. Im Frühling gehen meisten Japaner Kirschblüten sehen. Das ist ein japanischer Brauch. Die Kirschblüten im Ninna-ji Tempel sind dafür bekannt, dass die Blumen achtfache Blütenblätter haben und deshalb ist dieser Tempel eine der wichtigen Sehenswürdigkeiten zur Kirschblütenzeit. Die Herbstfärbung und die Winterruhe im Tempel stehen im Gegensatz zum prächtigen Frühling und sind sehr geschmackvoll. Der Ninna-ji Tempel ist jederzeit einen Besuch wert!

Omuro Kirschblüten

Kirschblüten

Yae Kirschblüten

Die achtfachen Kirschblütenblätter

Omuro Kirschbäume

Sehenswert: Der  Baumstamm ist ganz kurz!

 

Die Herbstfärbung

Die Herbstfärbung

Die Herbstfärbung

Die Herbstfärbung

Besichtigung der Kirschblüten

Ein japanischer Brauch im April

Adresse: Omuro Ouchi, Ukyo-ku Kyoto-shi, Kyoto, 616-8092, Japan      Telefonnummer: 075-461-1155

Öffnungszeit: März- November → 9:00 – 17:00 Dezember- Februar → 9:00 – 16:30

Eintritt: 500 Yen

Anfahrt: 1 mit der Randen-Bahn nach Omuro Ninna-ji

2 mit dem Bus 26 von der Bushaltestelle am Bahnhof Kyoto nach Omuro Ninna-ji

3 mit dem Bus 10 oder 59 von der Bushaltestelle Sanjo Keihan nach Omuro Ninna-ji

Der Otagi Nebutsu-ji Tempel

Autorin : Yoosa Soe

 

Der Otagi Nenbutsu-ji Tempel

Die Geschichte des Tempels

Der Tempel steht auf der Atago-Straße, die 2006 als original japanische „Landschaftsstraße“ ausgezeichnet wurde, und ist als Abfahrtspunkt der Sagano-Besichtigungstour bekannt. Eigentlich wurde der Tempel auf König Shotokus Befehl in der Mitte des 8. Jahrhunderts als Otagi-Tempel in Kyoto Higashiyama gebaut. Aber am Anfang der Heian-Zeit wurde das Gebäude des Tempels bei einem Hochwasser des Kamogawa-Flusses zerstört und deshalb später auf König Daigos Befehl von Senkan Naigu wiederaufgebaut. Senkan gehörte zur Tendai-Schule, einem der beiden wichtigsten Ableger des Mahayana Buddhismus. Sie wurde im Jahr 806 von China durch den buddhistischen Mönch Saicho nach Japan überliefert. Das Sutra ist das Lotos-Sutra, das predigt, dass alle zu Buddha werden. Senkan rief den Namen Buddhas auf Lebenszeit an. Aufgrund seines buddhistischen Glaubens war er überzeugt, dass durch die Erlösung alle zu Buddha werden und in Frieden ruhen. Daher nannte man ihn Priester “Nenbutsu“ (der den Namen Buddhas anruft und preist) und deshalb wird der Tempel auch Otagi Nenbutsu-ji genannt. Leider wurde der Tempel wiederholt überflutet und deshalb im Jahr 1922 zur Atago-Straße umgesiedelt und dort wiederaufgebaut, um die Gebäude des Tempels zu erhalten. Im Tempelbereich liegt das Hauptgebäude, das in der Mitte der Kamakura-Zeit (1185 bis 1333) wiederaufgebaut wurde. Darin steht eine tausendarmige Kannon-Bodhisattwa als Schutz gegen das Böse und auch als Hauptsymbol des Tempels. Das ist einer der wichtigsten Kulturschätze Japans. Am Eingang des Tempels steht das Ninno Tor aus der Mitte der Edo-Zeit (1603 bis 1867). Darin aufgebahrt befindet sich die Kongorikishi Statue als ein Genius des Tempels aus der Kamakura-Zeit. Sie gehört zum offiziellen Kulturerbe Kyotos.

 

Ich bin der Genius des Tempels!

Ich bin der Genius des Tempels!

Drei Glocken klingeln harmonisch!

Drei Glocken läuten harmonisch!

Hondo als Hauptgebäude

Hondo als Hauptgebäude

 

Der Tempel als Sehenswürdigkeit    

Die meisten Besucher laufen in Arashiyama bis zum Daikakuji Tempel oder zum Seiryouji Tempel in Sagano, der auf der Karte für Touristen steht. Doch nur wenige Besucher bemerken den kleinen Tempel, der nicht auf der Karte für Touristen verzeichnet ist. In diesem Tempelbereich stehen 1200 Rakan-Figuren aus Stein. Rakan war ein Schüler von Buddha und verbreitete den Buddhismus als Mönch. Merkwürdigerweise gibt es keinen einzigen Rakan mehrmals, weil all diese Rakan von Besuchern des Tempels angefertigt wurden. Außerdem waren sie alle keine Handwerker, sondern blutige Laien.

Wer bin ich ?

Wer bin ich ?

Hörst du mich?  - Was?

Hörst du mich? – Was?

Prost!

Prost!

 

Warum gibt es 1200 Rakan in diesem Tempelbereich? Die Zahl 1200 setzt sich aus 500 und 700 zusammen. Die 500 symbolisiert die Anzahl der Mönche, die beim Tod Buddhas anwesend waren. Die 700 symbolisiert die Anzahl von Mönchen, die 100 Jahre nach dem Tod Buddhas eine große Versammlung abhielten und die buddhistische Lehre prüften, um zu verhindern, dass ein Glaubenssatz versehentlich eingeführt wird. 1955 wurde Kôcho Nishimura, der sich mit der Rekonstruktion von 600 Statuen der Tausendarmigen Kannon im Sanjusangen-do in Kyoto beschäftigt hat, als Oberpriester des Tempels eingesetzt. Damals war der Tempel als tristester Tempel in Kyoto bekannt. Der kleine Tempel hatte nur wenig Besucher oder Auftraggeber für Trauerfeiern und andere buddhistische Bräuche, sodass der Tempel immer mehr verfiel.

Kôcho Nishimura wünschte sich, den heutigen Menschen die Buddhistische Lehre irgendwie näher zu bringen. Er war davon überzeugt, dass jeder, der zumindest den Wunsch zu beten im Herzen hatte, auch in der Lage sei, eine Buddha-Statue aus einem Stein zu hauen. Daher appellierte er beim Gebet zum Wiederaufbau des Tempels 1981 an die Besucher: „Wollen wir zusammen eine Statue als Rakan anfertigen?“ Diesem Ruf folgten viele Teilnehmer aus allen Regionen Japans. Durch seine gute Anleitung schaffen sie es, die Statuen aus den Steinen zu hauen. 10 Jahre später, also 1991, war der Wunsch des Priesters endlich erfüllt und 1200 Rakan füllten das Tempelinnere. Lassen auch Sie sich von den humoristischen und ausdrucksvollen Rakan im Tempelbereich empfangen und für die Mühen Ihrer Reise belohnen.

 

Wollen wir boxen?

Wollen wir boxen?

Sehr lustig Musik zu hören!

Sehr lustig Musik zu hören!

Lächeln!

Lächeln!

 

Information

Adresse: 2 – 5 Fukatani – cho, Saga Toriimoto, Ukyo – ku, Kyoto 616 – 8439

Telefonnummer: 075 – 865 – 1231

Eintritt: 300 Yen

Öffnungszeit : 8:00 – 17:00 (ohne Ruhetag)

Anfahrt: mit dem KYOTO-BUS nach KIYOTAKI (Nr.62・64・72・74・94)

von der Bushaltestelle HANKYU-ARASHIYAMAEKIMAE od. ARASHIYAMA-

TENRYUJIMAE bis zur Bushaltestelle OTAGIDERAMAE

Schrein-Stempel

November 7, 2014

von Seiran Nagao

Schrein-Stempel

Schrein-Stempel

Schrein-Stempel sind rote Stempel, die man in Schreinen oder Tempeln bekommt kann. Darauf stehen das Datum und der Name des Tempels. Ursprünglich dienten die roten Stempel als Beweis dafür, dass man sich mit handschriftlichen Sutren in einem Tempel eingefunden hatte, aber heute bekommt man sie ganz leicht. Man geht nur in einen Tempel und zahlt ein wenig Geld.
Schrein-Stempel haben ein schönes Design und auch der Kontrast des roten Stempels und der schwarzen Schrift ist schön. Schrein-Stempel sind berühmt bei Japanern und Ausländern. Es gibt immer mehr Ausländer, die Schrein-Stempel als Andenken sammeln. Es glauben sogar viele Menschen, dass das Sammeln von Schrein-Stempeln eine Art Schnitzeljagd sei. Es gibt aber auch den Gedanken, dass wir die Stempel schonen müssen, weil die Götter darin wohnen.

 

Wie bekommt man einen Schrein-Stempel?

Erst betet man in der Haupthalle des Schreins vor der Buddha-Statue. Es wäre unhöflich, nicht zu beten. Danach bekommt man den Schrein-Stempel am Büro. Dazu öffnet man eine Seite seines Schrein-Stempel-Buches, damit die Schrein-Mitarbeiter dort stempeln können. Während für einen gestempelt und geschrieben wird, sollte man geduldig warten. Nachdem der Stempel fertig ist, gibt man dem Schreiber ein wenig Geld, meist um die 300 bis 500 Yen. Man sollte besser ein paar 100-Yen-Münzen dabei haben, weil es nicht gut ist, wenn Wechselgeld zurückgeben wird. Denn eigentlich sind die Stempel ein Geschenk und kein käufliches Produkt.

 

Schrein-Stempel-Buch

Die Stempelbücher kann man in fast jedem Tempel kaufen. Die bekannsten Tempel Kyotos wie zum Beispiel der Kinkakuji-Tempel, der Tenryuji-Tempel oder der Ninnaji-Tempel haben ihre eigenen Stempelbücher. Man kann auch normale Schrein-Stempel-Bücher an jedem Tempel kaufen. Die meisten Stempelbücher sind gefaltet wie ein Blasebalg. Man kann die Vorder- und Rückseiten bestempeln, aber besser nicht die Rückseite, weil der Umschlagstoff dann durchweichen könnte.

 

Der Tōji-in Tempel

June 26, 2013

Der Tōji-in Tempel

von Seiran Nagao

Tojiin Tempeltor

Tojiin Tempeltor

Der Tōji-in Tempel steht im Nordwesten der Stadt Kyoto. Vom JR-Kyoto-Bahnhof aus nimmt man die JR-Sagano-Linie bis Saga-Arashiyama und geht dann zum Randen-Arashiyama-Bahnhof. Man nimmt die Randen-Kitano-Linie und steigt an der Station Toji-in  aus. Wenn man von dort aus 10 Minuten nach Norden läuft, sieht man das Tor des Tōji-in. Der Tōji-in Tempel steht in einem ruhigen Wohnviertel. Man kann sich den Tempel samt Garten ganz in Ruhe ansehen.

 

Die Geschichte des Tempels

Im Jahre 1341 errichtete Ashikaga Takauji (1305-1358) den buddhistischen Tempel unter dem Namen Kita-Tojiji. Ashikaga Takauji war der Großvater von Ashikaga Yoshimitsu, der den Kinkakuji-Tempel errichtete. Er war einer derjenigen, die das Kamakura-Shognat stürzten und war ersten Muromachi-Shōgun. Als Takauji im Jahre 1358 starb, wurde sein Grab im Kita-Tojiji errichtet. Nach dem Totennamen von Takauji  erhielt der Tempel den neuen Namen Toji-in. Der Toji-in-Tempel brannte bereits dreimal nieder. Das jetzige Gebäude wurde im Jahre 1616 aus dem Myōshinji-Tempel rekonstruiert.

Reikō-den und der Garten

Terrasse

Terrasse

Tempelgarten

Tempelgarten

In der  Reiko-den sind Figuren der Muromachi-Shōgune und eine Figur des ersten Edo-Shōguns Tokugawa Ieyasu (1543-1616) an der linken und rechten Wand aufgestellt. Ganz hinten in der Halle steht in der Mitte eine Jizō-Bosatsu Figur; zur Linken der Daruma-Taishi, der den Zen-Buddhismus begründete, und zur Rechten eine Figur von Musō Soseki. Musō Soseki (1275-1351) war ein Priester, der viele buddhistische Tempel und Gärten in ganz Japan erbaute, wie zum Beispiel den Tōji-in Tempel, den Kokedera (Saihō-ji Tempel) und Tenryū-ji Tempel. In der Mitte des Gartens, steht das Grab von Ashikaga Takauji. Der Teezeremonieraum Seirentei steht an der Nordseite des Gartens. An der Rezeption kann man für 500 Yen Matcha und eine Süßigkeit bestellen. Man kann diese im Tatami-Zimmer mit Blick auf den Garten genießen. Besonders von der linken Seite des Zimmers aus kann man den Garten wie ein Bild in einem Rahmen sehen.

Blick auf den Garten

Blick auf den Garten

 

 

Matcha und Konfekt

Matcha und Konfekt

 

Adresse:
To-jiinkita-machi 63
Kita-ku Kyoto

Landkarte:

Öffnungszeiten:
9:00 – 17:00

Eintrittsgebühr:
500 Yen

 

Kyôto bei Nacht: Der Shôgunzuka

February 1, 2011

by Chihiro Kato

Der Shogunzuka

Der Shogunzuka

Im Westen von Kyôto, hinter dem Chioin-Tempel, liegt eine große Tempelanlage namens Shôrenin Dainichidô. Eine Anhöhe im Garten des Tempels ist als Shôgunzuka („Feldherrenhügel“) bekannt.
Der Name rührt davon her, dass Kaiser Kammu zu Ehren eines berühmten Shôguns eine Figur anfertigen und sie im Westen der Stadt Heian-kyô (heutiges Kyôto) begraben ließ, als er 784 die Hauptstadt Japans von Nara dorthin verlegte.

Das Fukutoku Tor

Das Fukutoku Tor

 

Die Tempelhalle Dainichido

Die Tempelhalle Dainichido

Der Landschaftsgarten Karesansui

Der Landschaftsgarten Karesansui

Blick auf Kyoto bei Nacht

Blick auf Kyoto bei Nacht

Man betritt das Tempelgelände durch das Fukutoku-Tor.
Der Eingang zum Garten befindet sich neben der Tempelhalle Dainichidô.
Der Garten umfasst ein 10.000 Quadratmeter großes Grundstück, das in Form von Parks gut erhalten ist.
Man merkt dort oben kaum, dass man sich auf einem Berg befindet, und zwar in Höhe von 215 Metern.

Der Garten ist besonders berühmt für seine schönen Pfirsich-, Kirsch-, und Ahornbäume.
In seiner Mitte befindet sich der von Kinsaku Nakae erbaute japanische Landschaftsgarten „Karesansui“. Neben dem „Karesansui“ gibt es eine große Kiefer namens Taishômatsu.
Das Besondere an dieser Kiefer ist, dass ihre Nadeln nicht wie normalerweise in Zweierbündeln an den Zweigen wachsen, sondern in Dreierbündeln. Viele Leuten glauben daher, dass dieser Baum ihnen drei Wünsche erfüllt.

Der Shôrenin-Shôgunzuka ist ein berühmter Ort für nächtliche Rendezvous in Kyôto.
An Wochenenden und auch unter der Woche besuchen viele Paare und Touristen die zwei großen Aussichtsplattformen im Norden und Westen des Tempels, um die einzigartige Aussicht über das nächtliche Kyôto zu genießen.
Die westliche Plattform liegt noch 10 Meter höher, sodass man von dort aus auf die gesamte Innenstadt herabblicken kann.
Die nördliche Plattform liegt im äußersten Norden des Tempels.
Von dort aus kann man die Bergkette zwischen Shôgunzuka, dem Berg Hieizan und dem Berg Higashiyama überblicken .
Von beiden Plattformen (besonders von der westlichen Plattform) aus hat man einen Panoramablick über die Stadt Kyôto und den Kyôto Tower.
Das Betreten der Tempelanlage kostet 500 Yen Eintritt.

Für die Anfahrt eignet sich am besten ein Taxi, weil der Ort nicht mit öffentlichen
Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Es gibt kostenlose Parkplätze, Toiletten und Getränkeautomaten.

Der Daitokuji-Tempel

April 18, 2010

by Mai Ohgita
Der Daitokuji-Tempel ist ein buddhistischer Zen-Tempel im Kyôtoer Stadtbezirk Kita-ku und einer der Haupttempel der Rinzai-shû, einer Schule des Zen-Buddhismus in Japan. Er wurde 1315 von dem buddhistischen Mönch Shûhô Myôchô errichtet.
Innerhalb des Grundstücks gibt es Tore, Buddhahallen, Steingärten und einen Bambuswald.

Der Daitokuji ist berühmt für seine vielen historischen und kunstvollen Gebäude. Das „Karamon“-Tor im chinesischen Stil wurde zum Nationalschatz Japans erklärt.Besonders sehenswert ist seine Bildhauerei, die Karpfen, den chinesischen Drachen Long und so weiter zeigt. In der Sengoku-Zeit (1468-ca.1570) und der Azuchi-Momoyama-Zeit (ca. 1570-1600) wurde der Daitokuji als eines der kulturellen Zentren Japans sehr bekannt.

Der Daitokuji ist mit der japanischen Teekunst eng verbunden, auch mit Sen-no-Rikyû, dem bekanntesten Teemeister Japans, der wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Teezeremonie hatte.
Sen-no-Rikyû stiftete dem Tempel den oberen Teil des Sanmon-Tors. Dieses erhielt später die offzielle Anerkennung als kulturhistorisch bedeutsames Erbe Japans.

Auf dem Grundstück des Daitokuji liegt ein Bambuswald. Man erreicht ihn, indem man durch das Haupttor (jap. Sômon) geht und dem Weg in Richtung Ostwesten folgt. Ein Spaziergang durch den düsteren Bambuswald entspannt und beruhigt.

Eine der bekanntesten Persönlichkeiten aus der Geschichte des Tempels ist der Mönch Ikkyu Sôjin(1394 – 1481). Im Ōnin-Krieg (1467 – 77) brannten die Gebäude des Daitokuji nieder. Der Mönch baute mit finanzieller Hilfe der Händler aus Sakai in Ôsaka die Gebäude des Tempels wieder auf.

Innerhalb der Mauern des Daitokuji-Tempels befinden sich ca. 20 weitere Nebentempel. Wenn ein hoher Priester des Zen-Tempels im Daitoku-ji starb, wurde eine Grabtafel und ein kleine Einsiedelei gebaut. Diese kleinen Einsiedeleien sind die Nebentempel. Jeder Nebentempel hat seine ganz eigene Besonderheit. Die meisten Nebentempel darf man nicht betreten, doch den Ryûgen-in, Zuihô-in, Daisen-in und Kôtô-in kann man jederzeit besichtigen.

Im Ryôsen-an kann man den Zazen üben. Es gibt auch einen Anfängerkurs. Außerdem kann man auf Englisch eine Erklärung dazu hören.

Ort : Ryôsen-an Tel. 075-491-0543
Zeit : Mi.- So. 7.00 – 8.00 Wenn Sie Anfänger sind, sollten Sie um 6.40 dort sein.
Teilnehmerbeitrag : 500 Yen

Im Daisen-in, einem der Nebentempel, kann man auch Zazen üben und auf Englisch eine Erklärung dazu hören.
Hier findet an jedem 24. des Monats und an jedem vierten Samstag Zen-Meditation statt.

Ort : Daisen-in
Tel. 075-491-8346 (9.00 – 16.30)

Zeit : Zen Meditation am Wochenende
jeden Sa. und So. (März – Nov. 17.00 – 18.00, Dez. – Feb. 16.30 – 17.30) (nur nach telefonischer Reservierung)

Teirei-Houon Zen Meditation
jeden 24. des Monats (März – Nov. 17.00 – 18.00, Dez. – Feb. 16.30 – 17.30)
(nur nach telefonischer Reservierung)

Zen Meditation am Samstag
jeden vierten Samstag (März – Nov. 17.00 – 18.00, Dez. – Feb. 16.30 – 17.30)

Teilnehmerbeitrag : 1000 Yen
Webpage :http://www.b-model.net/daisen-in/gyoji.htm
Essen
Im Daiji-in befindet sich ein Restaurant namens „Izu-sen“, in dem man die buddhistische Cuisine (vegetarische Küche) genießen kann.
Bei schönem Wetter kann man draußen sitzen.

Ort :Daiji-in
Zeit : 11.00-16.00
Tel: 075-491-6665

Daitokuji-Infomationen

Adresse: 53 Murasakino Daitokuji-chô, Kita-ku, Kyôto-shi, 603-8231

Tel.: 075-491-0019

Öffnungszeiten: 9.00-16.30 (ausser Ereignis, z.B. Zazen)

Eintritt: frei
Nebentempel: Ryûgen-in 350 Yen
Daisen-in 400 Yen
Zuihō-in 300 Yen
Kōtō-in 400 Yen

Verkehrsverbindungen: Mit den Bussen Nr. 101, 205 oder 206 vom JR-Kyoto HBF.
Mit dem Bus Nr.12 vom Hankyû-Shijō-Kawaramachi BF.
Mit dem Bus Nr.12 vom Keihan- Sanjō-Keihan BF
ca.100 m Fußweg von der Haltestelle,, Daitoku-ji“

Offizielle Webpage: http://zen.rinnou.net/head_temples/07daitoku.html
Hier kann man Fotos vom Daisen-in sehen, ebenso wie Fotos vom Daitokuji auf der offiziellen Webseite des Tempels.

Leider darf diese Webseite keine Fotos vom Daitokuji zeigen, da der Tempel dies grundsätzlich verbietet.
Auch hier kann man Fotos vom Daisen-in sehen.

http://kanko.city.kyoto.lg.jp/detail.php?InforKindCode=10&ManageCode=31 (jap.)

http://www.kyoto.travel/2009/11/daitoku-ji-temple.html  (eng.)

http://www.kyotokanko.com/t_daitokuji.html  (jap)

Viel Spaβ und schöne Tage in Kyôto!

Izumo-daijingu Tempel

April 18, 2009

by Maki Ogino

Der Izumo-daijingu Tempel liegt im Nordosten von Kameoka. Der Tempel gehört nicht zum Izumo-Taisha-Tempel in Shimane, obwohl es oft vermutet wird. Er ist sogar älter als der berühmte Tempel in Shimane. Der Palast des Izumo-daijingu Tempels wurde im Jahr 709 von General Takauji Ashikaga gebaut und zählt zu den großen Kulturstätten Japans.
Auch in dem von 1310 bis 1331 von Yoshida Kenko geschriebenen Essay Tsurezuregusa kommt der Tempel vor. Die Geschichte ist sehr berühmt und in den Lehrbüchern der Mittelschulen und Gymnasien zu finden.
An Neujahr wird der Tempel jedes Jahr von etwa zwanzigtausend Leuten besucht.

Besonders sehenswert in der Tempelanlage sind der Ogatama-Baum (Ogatama-no-ki), das Manaino-Wasser (Manaino-mizu) und der Iwakura-Stein(Iwakura-no-Ishi). Der Ogatama-Baum bringt Gedeihen und Glück. Der Baum ist mehr als 1500 Jahre alt. In keinem anderen Tempel in Japan gibt es einen so großen Baum.
Das Wasser, das aus den benachbarten Bergen quillt, befeuchtet die Felder und wird von den Leuten seit langer Zeit als Allheilmittel geschätzt. Man kann sich das Wasser im Tempel abfüllen und trinken, um seine Krankheiten zu heilen.
Der Iwakura-Stein gibt den Menschen mysteriöse seelische Kraft. Es gibt zwei Iwakura-Steine hinter dem Haupttempel und in der Nähe der benachbarten Berge. Außerdem gibt es einen Stein, der einen Gott symbolisiert und einen Stein in der Gestalt eines Ehepaars. Die seelische Kraft wird einem gegeben, wenn man vor den Stein tritt und betet.

Die Gebete der Tempelbesucher werden auf dreierlei Weise belohnt: mit einem langen Leben bis ins hohe Alter, Glück in der Liebe und materiellem Reichtum. Das berühmte Tempelwasser wird vorbeigeleitet an dem heiligen Baum, der die Götter und die Seelen symbolisiert. Das Wasser stillt Schmerzen und wirkt gut gegen allerlei Krankheiten. Wer für eine Eheschließung betet, wird von den Göttern durch eine Zusammenführung mit der geliebten Person belohnt. Wer stets bescheiden bleibt und seine Arbeit tut, wird durch materiellen Reichtum belohnt.

Der Tempel ist die bedeutendste kulturelle Sehenswürdigkeit in Kameoka.
Von hier aus hat man einen Überblick über die ganze Stadt.
Wenn Sie denken, dass Sie gesund und glücklich sein möchten, besuchen Sie bitte diesen Tempel. Sie werden es sicher nicht bereuen.

Anfahrt:
JR Kyoto Hauptbahnhof — JR Kameoka — Bus (Chitose Umaji Linie) an der Nordseite vom Bahnhof Kameoka — Haltestelle Izumo-daijingu-mae
Täglich geöffnet von 9 bis 17 Uhr. Tel. 0771-24-7799

Der Nanzenji-Tempel

August 1, 2007

von Shiori Nambu
Der Nanzenji-Tempel in Kyōto, als dessen erster Priester der Zen-Meister Mukan Fumon diente, wurde im Jahre 1291 von Kaiser Kameyama gegründet. Unter den japanischen Zen-Tempeln hat er den höchsten Status.
Umgeben von vielen kleinen „Yudōfu“-Restaurants, die Tōfu in heißem Wasser anbieten, gehört er zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Kyōto.

Suirokaku

Das Aquädukt

Das Aquädukt

In der Einfriedigung des Tempels steht eine aus roten Ziegeln erbaute Aquäduktbrücke, die in Japan sehr bekannt ist. Ihr offizieller Name lautet „Suirokaku“. In der Meiji-Ära wurde sie nach dem Vorbild der römischen Aquädukte erbaut, um Wasser aus dem Biwakosee nach Kyōto zu leiten.
Auf der 93 Meter langen und ungefähr 4 Metern breiten Brücke gibt es eine Promenade, auf der man am Wasser entlang gehen kann.Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf die Kirschblüten im Frühling und auf die prachtvoll gefärbten Blätter im Herbst.

Sanmon

Das große Eingangstor zum Tempel, welches 1295 erbaut wurde, bezeichnet man als „Sanmon“ (Dreier-Tor), doch eigentlich bedeutet dieser Name nur „vor dem Tempel stehendes Tor“. 1447 fiel das 22 Meter hohe Tor einem Brand zum Opfer und wurde erst 1628 neu aufgebaut.

Konchiin

Der Konchiin-Tempel wurde im Jahre 1605 von Konchiin Sûden zum Andenken an den Shōgun Tokugawa Ieyasu aus der Edo-Zeit erneuert. Auf dem Tempelgelände befinden sich viele bekannte Gärten und viele Fusuma- („Schiebetüren“) Gemälde von einem Maler der Kano-Schule.

Tenjuan

Im Herbst ist die Herbstfärbung nachts erleuchtet.

Anfahrt zum Nanzenji-Tempel

Mit dem Bus Nr.5 nach „Iwakura-sōshajō-mae“ vom JR-Bahnhof Kyōto. 15 Minuten Fußweg von der Haltestelle „Nanzenji Eikan-dō“

Öffnungszeiten

8:40~16:30Uhr  (1.12.~28.2.)

8:40~17:00Uhr  (1.3.~30.11.)

Eintrittsgebühr

500 Yen

Telefonnummer

            075-771-0365