Okonomiyaki in Kyoto

February 5, 2020

Kaoru Abe, Mika Takara, Mio Itadani

Was ist Okonomiyaki?

Okonomiyaki

Wissen Sie, was „Okonomiyaki“ ist? Okonomiyaki ist ein Gericht, das von vielen Menschen in Westjapan gegessen wird. Es wird aus Mehl, Wasser, Kohl und Eiern zubereitet. Und man kann auch noch weitere Zutaten (z.B. Fleisch, Gemüse und Meeresfrüchte) hinzufügen. Für Okonomiyaki gibt es viele verschiedene Rezepte. In Kyoto gibt es viele Okonomiyaki-Restaurants, und man kann verschieden Sorten Okonomiyaki essen.

Die Geschichte des Okonomiyaki

Monjayaki aus Tokyo

Vor 1300 Jahren kam ein Vorgängergericht des Okonomiyaki namens „Senbin“ aus China nach Japan. Dieses Gericht wurde in der Meijizeit (1868-1912) in Tokio zu einem Gericht namens „Monjayaki” weiterentwickelt und erlebte in Westjapan einen großen Boom. Die Leute in Westjapan haben es weiter vereinfacht, sodass es leichter zu essen war. So entstand die Urform des Okonomiyaki, das von den Leuten als Zwischenmahlzeit gegessen wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde daraus ein Hauptgericht, weil es einfach zuzubereiten war. Es ist heute eines der beliebtesten Gerichte in Westjapan, und es gibt viele verschiedene Arten von Okonomiyaki.

Der Okonomiyaki-Krieg

Wie oben erwähnt, gibt es regionale Unterschiede beim Okonomiyaki. Diese verursachen Streitigkeiten, die man in Japan als „Okonomiyaki-Krieg“ bezeichnet. Die Streitigkeiten beziehen sich speziell auf Hiroshima und Kansai (Teil von Westjapan). Die Hiroshima-Leute und die Kansai-Leute bestehen jeweils darauf, dass nur ihr Okonomiyaki das „wahre“ sei. Die Kansai-Leute erkennen Hiroshimas Okonomiyaki im Kansai-Stil auch nicht als Okonomiyaki an. Wenn Sie also in Hiroshima fragen: „Gibt es ein Okonomiyaki im Hiroshima-Stil?“, werden die Leute sagen: „Hiroshima STIL? Nein, Okonomiyaki stammt aus Hiroshima!“ Die Kansai-Leute sagen es genauso. Diese Auseinandersetzungen wirken auf unbeteiligte Gebiete sehr komisch.

Yatsuhashi, eine Süßigkeit aus Kyoto

von Ayano Tsuruta, Sayano Manabe und Yoshimasa Mima

Was stellen Sie sich vor, wenn Sie von Yatsuhashi hören? Vielleicht denken Sie an eine Süßigkeit, die ein weiches Dreieck bildet und Bohnenpaste enthält. Aber diese Süßigkeiten heißen eigentlich nicht Yatsuhashi. Wussten Sie das? Deshalb haben wir uns die Yatsuhashi einmal näher angesehen.

Yatsuhashi kommen aus Kyōto und wurden erstmals 1689 von der Firma Honke Nishio Yatsuhashi hergestellt. Sie sind aus süßem harten Keksteig und haben die Form einer Brücke. Neben Honke Nishio Yatsuhashi gibt es noch andere bekannte Hersteller, wie zum Beispiel Izutsu Yatsuhashi Honpo oder Shogoin Yatsuhashi Sohonten usw., doch wir haben uns hauptsächlich mit Honke Nishio Yatsuhashi befasst.

Der Gedenkstein der Yatsuhashi im Kumano Schrein 

Die Geschichte der Yatsuhashi 

Die Yatsuhashi wurden von Nishio Tameji aus der fünften oder sechsten Generation der Familie Nishio erfunden. Die Familie Nishio betreibt das Geschäft bis jetzt. Zuerst hat Nishio Tameji die harten, gebackenen Yatsuhashi entwickelt. Früher war das Reispulver teuer, deshalb konnten normale Leute es nicht kaufen. Nishio Tameji mischte das Reispulver und die anderen Zutaten, aber der Teig schmeckte nicht gut und wurde nicht hart, deshalb hat er ihn gebacken. So wurden die Yatsuhashi gemacht. Später konnte man gutes Reispulver kaufen, sodass die Teiglinge auch roh gegessen werden konnten.

Die rohen „Nama-Yatsuhashi“ wurden ebenfalls von der Familie Nishio hergestellt. Doch wie kam man auf die Idee, Bohnenpaste in die Teiglinge zu füllen? Als man nur die Yatsuhashi und Nama-Yatsuhashi allein verkaufte, sah das nicht attraktiv aus. Deshalb füllte man Bohnenpaste in die Nama- Yatsuhashi. Diese „Annama“ wurden am Anfang von anderen Firmen hergestellt und wurden sehr populär.

Die harten Yatsuhashi

Yatsuhashi, Nama-Yatsuhashi und Annama

Rohe Yatsuhashi (jp. Nama yatsuhashi) sind nicht hart, sondern weich, weil der Teig ungebacken ist. Sie haben nicht die Form eines Dreiecks, sondern die eines Rechtecks. Innen haben sie keine Füllung. Erst wenn man sie backt, werden daraus Yatsuhashi. Wenn die weichen, rohen Teiglinge mit Bohnenpaste gefüllt sind, nennt man sie Annama. Sie werden in diversen Geschäften unter dem Namen Yuko oder Otabe verkauft. Der Teig ist für alle gleich und wird aus Reismehl, Zucker und Zimt hergestellt. Die Yatsuhashi von Honke Nishio enthalten keine Konservierungsmittel. Konservierungsmittel machen die Yatsuhashi zwar länger haltbar, aber der Geschmack leidet darunter, deshalb werden sie bei Familie Nishio nicht benutzt. Man will einen guten Geschmack aus gesunden Zutaten herstellen.

Die rohen ,,Nama-Yatsuhashi”

Welche Yatsuhashi sind am beliebtesten?

Viele Ausländer kaufen oft traditionelle harte Yatsuhashi, weil diese lange halten. Die rohen Nama Yatsuhashi halten nur etwa 1 Woche, aber die harten Yatsuhashi halten einen oder zwei Monate. Als Mitbringsel aus Kyoto sind sie sehr berühmt. Viele Japaner kaufen Annama oder nur Nama Yatsuhashi , weil sie die Geschichte der Yatsuhashi nicht kennen. Und viele Japaner glauben, dass Annama Yatsuhashi sind. Manche Leute fragen, was harte Yatsuhashi sein sollen, denn Yatsuhashi seien doch weich. Die Verkäufer sagten, dass Ausländer sich bei den Yatsuhashi besser auskennen als die Japaner.

Für die Familie Nishio ist es am wichtigsten, dass der Familienbetrieb weitergeführt wird, und dass man bei Honke Nishio jederzeit Yatsuhashi kaufen kann, egal wann man kommt. Man denkt dort, dass etwa Schüler auf Klassenfahrt aus Kyoto nicht nur ein Mitbringsel mit nach Hause nehmen, sondern auch die Erinnerung an das Geschäft. Wenn die Schüler erwachsen werden, kommen sie vielleicht wieder in das Geschäft. Und dann, wenn sie heiraten, kommen sie mit ihrer Familie dorthin.

Honke Nishio Yatsuhashi https://www.8284.co.jp/foreigners/en.pdf

Wegbeschreibung der Geschäfte

Nô-Theater in Kyoto

Von Kaoru ABE, Mika TAKARA, Mio ITADANI

Was ist Nô-Theater?

Vielleicht haben Sie schon einmal vom japanischen Nô-Theater gehört. Das Nô-Theater ist eine traditionelle Kunstform aus Japan, die als erstes UNESCO Weltkulturerbe des Landes anerkannt wurde. Die Bezeichnung stammt aus der Muromachi-Zeit (1338-1573) und die heutige Form des Theaters aus dem 14. Jahrhundert.

Nô und Kyôgen

Es gibt zwei Gattungen des Nô-Theaters: Nô und Kyôgen. Nô ist eine umfassende Kunst, die Tanz, Musik und Theater verbindet. Und ein Großteil der Geschichten sind abstrakt und tragisch. Die Lieder sind in altjapanischer Sprache und auch für Japaner schwer zu verstehen. Und es scheint sehr langweilig, weil es kaum Bewegung gibt. Die Schauspieler (insbesondere die Hauptfiguren) tragen Masken. Die Kyôgen-Schauspieler tragen keine Masken. Kyôgen handelt hauptsächlich von komischen Geschichten wie Satire und menschlichen Unzulänglichkeiten. Kyôgen ist lebendiger als Nô, weil sich die Schauspieler viel bewegen. Und weil die Sprache zwar alt, aber umgangssprachlich ist, ist es leichter zu verstehen als Nô.

Lasst uns zum Nô-Theater gehen!

Das Nô-Theater war mehrmals in Gefahr zu verschwinden. Während des Zweiten Weltkriegs brannten viele Nô-Bühnen nieder. Fünf hauptsächliche Gruppen, die bis dahin exklusiv gewesen waren, arbeiteten nun zusammen, um dem Nô-Theater eine Zukunft zu geben. Und es war erfolgreich. Die Leute, die sich am Nô-Theater beteiligen, bemühen sich auch heute immer noch, das Nô-Theater weiterzuführen.
In Kyoto wird seit 2005 jedes Jahr „Omoshiro Nôgaku Kan“ (Fun Nô Theatre) veranstaltet. Es findet im Kyoto Kanze Kaikan, der Nô-Bühne in Kyoto, statt und die Leute können dort viele Erfahrungen machen.
Zum Beispiel können die Besucher Instrumente spielen, die im Nô-Theater gespielt werden. Man kann auch Nô-Masken und Nô-Kleidung tragen. 2017 wurde „Momotaro“, eine sehr bekannte alte Geschichte Japans, als Nô-Theater aufgeführt. Auch Kinder interessierten sich für dieses Nô-Theater, weil die Geschichte leicht zu verstehen war.
Damit sich auch Nicht-Japaner für Nô interessieren, hat die Nô-Association eine Einführungsbroschüre erstellt, die in 10 Sprachen übersetzt wurde.

In Kyoto gibt es eine schöne Nô-Bühne. Es ist die älteste Holzbühne in Japan. Sie befindet sich im Nishi Honganji Tempel, aber dort im Tempel kann man leider keine Nô-Aufführungen sehen. Wenn man Nô-Aufführungen sehen möchte, kann man zur Kanze Hall gehen. Dort gibt es Eintrittskarten für Nô- Aufführungen und Informationen. Das ist eine gute Möglichkeit, das alte und schöne Kyoto zu genießen.

No “Hagoromo”

Das Café Wife and Husband

von Reini Doi und Seiji Kotoku

Obwohl schönes Wetter ist, hat man nichts zu essen mitgenommen. Wenn man etwas dabei hätte, könnte man picknicken. Sicher kennt jeder diese Situation. Wenn man das Café Wife and Husband kennt, ist das kein Problem mehr. Das Café verleiht schicke Picknicksets, mit denen man am Flussufer picknicken und dabei schicke Bilder machen kann.

 

Das Café Wife and Husband befindet sich in einem alten Einfamilienhaus und wird, wie der Name schon sagt, von einem Ehepaar betrieben. Der nächste Bahnhof ist Kitaoji. Von dort kann man das Café in circa 5 Gehminuten erreichen.

Das Haus ist zwar klein, aber trotzdem einfach zu finden, weil es ganz charakteristisch aussieht. An manchen Tagen steht dort eine kleine Schlange an. Viele erkennt man als ausländische Touristen, aber auch Ortsansässige kommen immer wieder dorthin.

Wenn man das Café betritt, spürt man gleich, dass der Kaffee (500 Yen) und die Speisen hier mit Sorgfalt ausgesucht werden. Der im Café geröstete Kaffee trägt den liebevollen Namen “daughter”. Neben dieser Originalröstung gibt es auch noch Kaffee, der aus Guatemala, Brasilien und Kolumbien kommt. Die Auswahl an Speisen ist zwar limitiert aber dennoch ausreichend. Besonders zu empfehlen ist ein Kuchen aus Nüssen und Trockenobst (300 Yen), der sehr gut zum Kaffee und oder zum Tee (600 Yen) schmeckt. Man sollte auch den Honigkäsekuchen probieren. Sogar das Geschirr, das im Café benutzt wird, ist sehr geschmackvoll.

Auch die Einrichtung ist mit Sorgfalt ausgesucht. Im Café gibt es antike Möbel und Geschirr, auch Vasen mit schönen Blumen, und alles ist sehr stylish. Inmitten der antiken Möbel fühlt man sich überaus behaglich. Wie bereits beschrieben, sind die ausleihbaren Picknicksets ganz beliebt. Zu einem Set gehören eine Thermosflasche voll mit Kaffee, kleine Süßigkeiten, Kaffeebecher und eine Tischdecke. Gegen einen zusätzlichen Aufpreis bekommt man noch antike Hocker, eine Bank und einen Tisch. In der Thermosflasche gibt es viel Kaffee; damit kann man lange Zeit am Flussufer verbringen.

Webseite: http://www.wifeandhusband.jp/-shopinfo

Location: 106-6, Shimouchikawara-cho,Koyama, Kita-ku, Kyoto-shi, Kyoto, 603-8132, Japan

​Öffnungzeiten: 10:00 – 17:00

Die Küche schließt um 15:00 (für Picknick-Sets) bzw. 16:30 im Café

 

Traveling Coffee

Traveling Coffee – Café in einer japanischen Schule

Reini Doi und Seiji Kotoku

Es ist sicher unbestritten, dass die Deutschen sehr gern Kaffee trinken. Man kann sagen, dass das Kaffeetrinken eine Form der Kommunikation ist. Wer gern mal einen Kaffee in einem besonders schönen Ambiente trinken möchte, dem sei das Traveling Coffee empfohlen, das sich in einer stillgelegten Schule befindet. Dort kann man einen Kaffee in der ehemaligen Schulbücherei trinken, doch das ist nicht das Einzige.

 

Nachdem die Schule stillgelegt wurde, fanden im ehemaligen Schulgebäude verschiedene Events und Kinovorführungen statt. Dort begann 2015 das Traveling Coffee mit der Einrichtung eines Cafés im ehemaligen Lehrerzimmer, doch das gibt es seit 2018 nicht mehr. Jetzt befindet sich das Café in der ehemaligen Schulbücherei. Man kann dort verschiedene Kaffeesorten, Café Latte oder auch Alkohol bestellen. Außerdem findet sich auf der Getränkekarte auch traditioneller japanischer Sake aus Kyoto. Natürlich gibt es auch Snacks und weitere aktuelle Angebote.

 

Wenn man in Kyoto Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel den berühmten Fushimi-Schrein besichtigt, liegt auf dem Rückweg nach Kawaramachi ein Besuch in diesem Café nahe, das sich in der Nähe des Yasaka-Schreins befindet. Das Café ist sehr zu empfehlen, um zwischendurch eine Pause einzulegen. Man kann das Traveling Coffee von der Station Kawaramachi Shijo aus in ungefähr 5 Minuten zu Fuß erreichen.

 

Adresse: 310-2 Bizenjimacho, Nakagyo-ku, Kyoto 604-8023

Telefonnummer: 080-3853-2068

Öffnungszeiten: täglich 11- 20 Uhr

https://www.google.de/amp/s/andcoffee.net/shop/traveling-coffee-kyoto/%3famp

Traditioneller japanischer Sake: Sasaki Shuzô

von Yuma Kishimoto, Masaharu Ishikawa und Yamato Okamoto

In der Brauerei Sasaki Shuzô wird japanischer Sake produziert, also traditioneller japanischer Reiswein. Diese Brauerei ist berühmt in Japan. Sie ist die einzig existierende Brauerei in Rakuchu, Kyoto, wo sie im Jahr 1893 von Jirokichi Sasaki im Elternhaus des japanischen Schauspielers Kuranosuke Sasaki gegründet wurde. Es ist interessant zu untersuchen, welche Art von Sake in dieser Brauerei hergestellt wird und welche Art von Geschichte es gibt.

Rakuchu ist der Name einer Gegend in Kyoto. Am meisten Sake wird in Kyoto in einer anderen Gegend produziert, und zwar in Fushimi. Aber da die Sasaki-Brauerei die einzige Brauerei in Rakuchu geblieben ist, hat sie eine besondere Bedeutung. Kyoto ist die Stadt in Japan mit der zweithöchsten Sakeproduktion. Dass hier so viel Reiswein produziert wurde, liegt daran, dass man im Japan der Muromachi-Zeit seine Steuern in Reis bezahlte. So entstand zu viel Reis, um alles zu essen. Also wurde der restliche Reis zur Produktion von Reiswein benutzt. Das ist der Grund, warum in Kyoto so viel Reiswein produziert wurde.

Ein Sake, der in der Sasaki-Brauerei produziert wird, ist der Sake „Jurakutei“. Auch Leute, die selbst nicht so gern japanischen Sake mögen, denken, dass dieser Sake einen guten Nachgeschmack hat und erfrischend ist. Daher kann man ihn auch Leuten empfehlen, die noch nie japanischen Sake getrunken haben oder normalerweise keinen Alkohol trinken. Der „Jurakutei“ kann bei der Sasaki-Brauerei bestellt werden. Dieser Reiswein kostet 2700 Yen (1,8 l).

 

Die Brauerei produziert pro Jahr 270.000 l Reiswein pro Jahr. Allerdings wird der Sake nur von Oktober bis April hergestellt, da die Produktion in den wärmeren Jahreszeiten nicht möglich ist. Im November ist der Höhepunkt der Produktion. Laut dem Brauereimeister kann der Sake auf allerlei Weisen getrunken werden. Die Brauerei ist immer einen Besuch wert.

 

Adresse: 727 Kitaiseya-cho, Higurashidori, Sawaragi-cho Kudaru, Kamigyo-ku, Kyoto, 602-8152

Google maps:https://goo.gl/maps/MnU9V7BVcw82

Öffnungszeiten: Mo-Sa von 10 bis 17 Uhr

Telefonnummer: 075-841-8106

Website:http://www.jurakudai.com/

Issen Youshoku

Das Okonomiyaki-Restaurant „Issen Yôshoku“

von Karen Imura, Miu Okazaki und Motoki Ueno

Mögen Sie Okonomiyaki? Okonomiyaki und Takoyaki sind Spezialitäten aus der Kansai-Region. Okonomiyaki ist eine Art deftiger japanischer Pfannkuchen. Die Zutaten sind Eier, Kohl und anderes Gemüse. Häufig benutzt man auch noch Soßen, um dem Ganzen extra Geschmack zu geben.
In Kyoto gibt es ein Okonomiyaki-Restaurant namens Issen Yôshoku, das eine besondere Abwandlung des gleichnamigen Gerichts anbietet. Der Laden wurde 1971 aufgemacht. Er ist vor zwanzig Jahren nach Gion umzogen.

In der japanischen Taishô-Zeit (1912-1926) haben die Frauen aus der Nachbarschaft Issen Yôshoku an die Kinder aus der Umgebung verkauft. Das war sehr billig.

 

Issen Yôshoku enthält Weizenmehl, Eier und Garnelen, deshalb müssen Allergiker ein bisschen aufpassen. Auf jedem Tisch stehen süße und scharfe Soßen, mit denen man den Geschmack variieren kann. Das Issen Yôshoku verkauft pro Tag ungefähr 1000 Portionen des besonderen Gerichts für je 700 Yen.

 

 

 

 

Auf der Speisekarte des Ladens steht nur ein einziges Gericht. Am Wochenende sind dort viele Japaner und viele Ausländer an Wochentagen. Aber in letzter Zeit kommen an allen Tagen viele Ausländer. Weil die Speisekarte in diesem Restaurant sowohl auf Japanisch als auch auf Englisch ist, können sie auch ausländische Touristen leicht verstehen.

 

Das Geschäft strahlt eine fröhliche Atmosphäre aus, weil vor dem Laden eine im japanischen Stil gekleidete Schaufensterpuppe sitzt und die Wände mit Ema-Wunschtafeln mit lustigen japanischen Gemälden darauf geschmückt sind. Diese speziell japanische Dekoration ist für Ausländer sehr attraktiv. Das Gericht Issen Yôshoku ist etwas anderes als Takoyaki und Okonomiyaki. Es ist eine der seltenen Spezialitäten, die nur in Kyoto gegessen werden können. Bitte probieren Sie es mal, wenn Sie nach Kyoto kommen.

Das Restaurant Issen Yôshoku befindet sich in der Nähe der Station Kawaramachi und ist einzigartig in Kyoto. In der Umgebung des Restaurants gibt es viele Tempel und Schreine.

Webseite: www.issen-yosyoku.co.jp

Telefonnummer: 075-533-0001

Öffnungszeiten: Am Wochenende 10:30~22:00, an Wochentagen 11:00~3:00

 

 

Bunte Süßigkeiten: Konpeitô

von Rin Sakai und Moe Murakami

Konpeitô, eine Süßigkeit aus Japan

Haben Sie schon einmal von einer Süßigkeit namens „Konpeitô“ gehört?

Die Konpeitô sind im Jahr 1546 von Portugal nach Japan gekommen. Sie werden aus Zucker und parfümiertem Wasser hergestellt. Da es sie in verschiedenen Farben gibt, ist allein schon der Anblick eine Freude. Die Bezeichnung Konpeitô kommt von dem portugiesischen confeito ( „Zuckerwaren“) und wird auf Japanisch wie Konpeitô ausgesprochen.

In Hyakumanben im Osten von Kyoto gibt es ein Fachgeschäft für Konpeitô namens „Ryokujuan-shimizu“. Es ist das einzige Fachgeschäft für Konpeitô in Japan. Seit seiner Gründung im Jahr 1847 hat es verschiedene Preise erhalten.

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Das Geschäft von der Seite

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Das Ladenschild

 

Es gibt dort Konpeitô in vielen Geschmacksrichtungen und das Aussehen der Bonbons ist sehr niedlich. Jeden Monat werden neue Geschmacksrichtungen verkauft, z.B. Schokolade, Zitrone, Banane, Erdbeere oder auch Pflaumenwein.

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Banane und Schwarzzucker

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Die Empfehlungen des Tages

Man kann die saisonalen Konpeitô dort auch probieren. Deshalb macht jeder Besuch dort von Neuem Spaß.

Außerdem kann man spezielle Konpeitô als Glückwunschgeschenk zu Anlässen wie der Geburt eines Babys oder zu einer bestandenen Prüfung kaufen. Doch man sollte rechtzeitig vorbestellen, denn es kann sein, dass Konpeitô, die aus Pflaumenwein oder Weinbrand hergestellt werden, über ein Jahr im Voraus ausverkauft sind.

Für Konpeitô gibt es kein Rezept. Man lernt die Zubereitung mit seinen fünf Sinnen, zum Beispiel durch Klima und Wetter, oder durch die Temperatur und den Klang des Kessels. Diese untersucht man gründlich. Man sagt, dass es 20 Jahre braucht, um aus Zucker Konpeitô herstellen zu können. In diesem Geschäft kann man einen Geschmack genießen, der eine lange Tradition in sich trägt. Die Konpeitô halten sich gut, wenn man sie in einem Behälter mit verschließbarem Deckel aufbewahrt.

 

Das Ryokujuan-shimizu ist von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass die Waren am Abend ausverkauft sind. Daher wird ein früher Besuch empfohlen.

Ruhetag: Mittwoch und der vierte Dienstag des Monats.

Anfahrt:

1. Mit der Keihan-Bahn nach Demachiyanagi

2. Mit dem Bus Nr. 17 von der Bushaltestelle am Bahnhof Kyoto nach Hyakumanben

3. Mit dem Bus 206 nach Hyakumanben

 

Adresse: 38-2, Yoshida Izumidono-cho, Sakyo-ku, Kyoto-shi, Kyoto, Japan 606-8301

Telefonnummer: 075-771-0755

URL: http://www.konpeito.co.jp/

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Das Geschäft von vorn

Candy Show Time

Mao Okada, Naomi Shirai

Ein außergewöhnlicher Bonbon-Laden

Kennen Sie „Kintarô-Bonbons“? Das sind Stücke aus einer länglichen Bonbonrolle, die überall das gleiche Bild zeigt, egal wo man sie durchschneidet. Kintarô ist der Name einer Figur aus einem japanischen Märchen. Der förmliche Name ist kumiame  (Knetbonbon). Das ist ein Verfahren zur Herstellung von Bonbons.

 

das Schild

Das Schild des Bonbon-Ladens

In letzter Zeit gibt es Bonbonrollen mit Kirschmuster und anderen Bildern, mit Comicfiguren oder Schriftzeichen. Aber alle werden Kintarô-Bonbons genannt, auch wenn sie nicht die Kintarô-Figur zeigen.

Bevor die Bonbonmasse in die Länge gezogen wird, hat sie einen Durchmesser von 35 cm, eine Länge von 70 cm und ein Gewicht von 40 – 50 Kilo. Das ergibt bei einem Produkt von ca. 2 cm Durchmesser eine Länge von etwa 250 Metern und etwa 7000 Bonbons.

Zur Herstellung wird Sirup mit Zucker in einen Kessel gegeben, verrührt und eingedickt. Dann kühlt man die heiße Bonbonmasse auf 60 Grad ab und knetet sie mit der Maschine. Man färbt die Masse ein und teilt sie in die verschiedenen Teile des Gesichts auf. Man legt die Teile aufeinander und macht daraus das Gesicht. Die Reihenfolge ist Kinn, Mund, Backen, Hände, Augen, Augenbrauen und Stirn.

das Verfahren 1

Schritt 1 der Herstellung

 

das Verfahren 2

Schritt 2

das Verfahren 3

Schritt 3

das Verfahren 4

Schritt 4

das Verfahren 5

Schritt 5

das Verfahren 6

Schritt 6

 

das Verfahren 7

Fertige Bonbons

Im Candy Show Time kann man aus nächster Nähe besichtigen, wie Zuckerbäcker die Bonbons herstellen. Man kann auch frisch produzierte Bonbons gleich probieren. Außerdem gibt es gibt dort Ohrringe, Schlüsselanhänger und Haarspangen zu kaufen, die wie Bonbons aussehen. Sie kosten etwa 1000 – 2000 Yen. Im oberen Stockwerk befindet sich ein Café, in dem man Kaffee trinken und Süßigkeiten essen kann.

Der Schmuck aussieht wie den Bonbon.

Bonbon-Schmuck

 

Öffnungszeiten : 10:00-20:00 Uhr

1F Candy Show Time 075-532-2055

2F Candy Show Time Café 075-532-2066

 

Adresse : 573-5 Minamigawa, Gion-cho, Higashiyama-ku, Kyoto 605-0074

Anfahrt : ① 30 Minuten mit der Buslinie 17 vom JR-Bahnhof Kyoto bis Shijo-Kawaramachi

② 10 Minuten Fußweg  von der Haltestelle Shijo-Kawaramachi

 

URL : http://candy-showtime.com/

 

Eingelegtes Gemüse von Nishiri

von Karen Arimoto und Moe Murakami

 

Wussten Sie, dass Kyoto nicht nur für Matcha (grünen Tee) bekannt ist, sondern auch für eingelegtes Gemüse? Das „Nishiri” ist ein Spezialgeschäft, das verschiedene Sorten von eingelegtem Gemüse verkauft. Natürlich ist das eingelegte Gemüse, das man dafür benutzt, Gemüse aus Kyoto.

die Eingang von Nishiri

Seit das Geschäft 1940 gegründet wurde, hat es verschiedene Preise erhalten.
Das „Nishiri“ hat außerdem viele Zweiggeschäfte, nicht nur in Gion, Kiyomizu und Arashiyama, also an Orten, die von vielen Touristen besucht werden, sondern auch in der B-Ebene am Bahnhof Kyoto. Deshalb kann man das Geschäft einfach erreichen. Zudem unterscheiden sich die verschiedenen Geschäfte in ihrem Angebot und ihrer Ladenatmosphäre. Es macht Spaß, das Geschäft zu suchen, das dem eigenen Geschmack am meisten entspricht. In dem Geschäft in Gion kann man im 1. Stock Speisen mit eingelegtem Gemüse bestellen. Und im 2. und 3. Stock kann man viele Fotos, Bilder und Keramik bewundern.

Speisekarte von der Restaurant

Das Nishiri hat eine sehr lange Tradition und hat viele verschiedene Produkte entwickelt, zum Beispiel „Senmaizuke“, das man eigentlich im tiefen Winter isst.

Aber das Nishiri verkauft sein „Senmaizuke“ auf dem Höhepunkt des Gion-Fests, das im Juli stattfindet, wenn es in Kyoto von Touristen wimmelt. Das zeigt den großen Fleiß des Geschäftes bei der Produktentwicklung. Auch für den Verzehr macht das Nishiri neue Vorschläge. Zum Beispiel, in dem es zu dem seit vergangenen Zeiten beliebten Reis mit eingelegtem Gemüse auch Wein anbietet, kombiniert es japanische und europäische Küchentraditionen.

Interessant ist auch, dass passend zu jeder Jahreszeit andere Gemüsesorten angeboten werden. Zum Beispiel gibt es zwischen Mai und September Auberginen, Tomaten, Gurken und Zwiebeln als eingelegtes Gemüse. Das vermittelt beim Essen ein schönes Gefühl für die Jahreszeiten. Da es außerdem noch sehr gesund für den Körper ist, mögen es viele Japaner.
Wollen Sie nicht auch durch den Genuss von eingelegtem Gemüse gesund wie ein Japaner werden?

 

verschiedene eingelegtes Gemüsealles eingelegtes GemüseGemüse für die Sommer

Wegbeschreibung zum „Nishiri“
Von der Station Kawaramachi der Hankyu-Linie braucht man zum „Nishiri“ nur 6 Minuten zu Fuß in Richtung Osten zu gehen.

Öffnungszeiten
Von 10 Uhr bis 21 Uhr geöffnet (kein Ruhetag)