Das Kanjimuseum

February 6, 2017

von Rin Sakai und Moe Murakami

 

Interessieren Sie sich für Japanisch? Japanisch besteht aus den Silbenschriften Hiragana und Katakana und aus den chinesischen Schriftzeichen Kanji. Diesmal stellen wir Ihnen ein Museum vor, dessen Thema Schriftzeichen sind.

Es ist das erste Kanjimuseum in Japan und wurde am 29. Juni 2016 in Gion in Kyoto errichtet. Von Groß bis Klein können alle in diesem Museum etwas Interessantes entdecken.

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Das Museum von außen

An der Anmeldung bekommt man einen Prospekt und zum Andenken einen Bleistift. Im Erdgeschoss kann man das „Kanji des Jahres“ sehen, das jedes Jahr am 12. Dezember am Kiyomizu-Tempel feierlich verkündet wird.

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„Kanji des Jahres“

Und es gibt eine Wand mit einer langen Schriftrolle, welche die Geschichte der Kanji erläutert. Ebenfalls im Erdgeschoss gibt es Kanji zum Sehen, Hören und Berühren, und ein Theater, das die Bedeutung der Kanji erklärt. Die Schreibweise der Kanji in verschiedenen Ländern wird anhand von Stempeln erklärt.

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Die Wand mit der Schriftrolle

In der Mitte des Gebäudes gibt es einen Turm, auf dem etwa 50.000 Kanji zu sehen sind.

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der Turm

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Im ersten Stock gibt es verschiedene Erlebnisstationen. Zum Beispiel gibt es eine Station, an der man durch Quizfragen die eher unbekannten Schriftzeichen für verschiedene Pflanzen und Insekten lernen kann. An weiteren Stationen kann man Kanji in einem Wörterbuch nachschlagen oder sie mit dem eigenen Körper nachstellen. Manche Stationen sind eher für Kinder gedacht und manche eher für Erwachsene. Daher lohnt sich der Besuch im Kanji-Museum für die ganze Familie.

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die Erlebnisstationen

Je nach Jahreszeit gibt es verschiedene Workshops und Sonderausstellungen, etwa eine Ausstellung mit altem chinesischem und japanischem Geld (in Nachbildungen). Eine andere Ausstellung zeigt Kôkotsu-moji, welches die älteste Kanji-Schrift ist.

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Chinesische Geldmünzen

 

Vor dem Empfang gibt es ein Café mit einem typischen Kyotoer Speiseangebot. Es ist auch möglich, nur das Café zu besuchen, ohne ins Museum zu gehen.

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das Café

Und gegenüber dem Café gibt es eine Galerie für Bilder vom Gionfest.

Die Galerie bietet sich auch für den Einkauf von Souvenirs an, weil es dort verschiedene Waren zu kaufen gibt.

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Galerie für Bilder vom Gionfest

 

 

Öffnungszeiten: 9:30-17:00

Das Museum ist montags und zum Jahreswechsel geschlossen.

Eintritt:             Erwachsene 800 Yen, Studierende/Oberschüler 500 Yen,

Mittelschüler/Grundschüler 300 Yen, Kleinkinder kostenlos

Adresse:      551 Minamigawa Gion-cho Higashiyama Kyoto 605-0074

TEL:                   075-757-8686

Anfahrt:           Mit den Buslinien 12, 3, 46, 80, 100, 201, 202, 203, 206 oder 207 bis zur Haltestelle ‚Gion‘

Mit der Keihan-Bahn bis zur Station Gionshijo

Mit der Hankyu-Bahn Kyoto-Linie bis zur Station Kawaramachi

Mit der U-Bahn Tozai-Linie bis zur Station Higashiyama

URL http://www.kanjimuseum.kyoto/

Ukiyo-e

October 31, 2016

von Iori Sho und Riho Kubota

Wenn Sie einmal Kyoto besuchen, möchten wir Ihnen ein ganz besonderes Museum empfehlen. Das Museum stellt japanische Bilder im Ukiyo-e-Stil aus und ist das kleinste Ukiyo-e-Museum der Welt. Wir sind also dort hingegangen.

Information über das Ukiyo-e

Ukiyo-e ist ein Malereistil, der in der Edo-Zeit begründet wurde. Ukiyo bedeutet „gegenwärtige und moderne Zeit“. Das heißt, Ukiyo-e ist auch eine Genremalerei, die den damaligen Alltag der japanischen Menschen zeigt. Die Ukiyo-e-Künstler schnitzten hauptsächlich auf Holzplatten mit einem Grabstichel als Werkzeug. Es gibt keine Schatten im Ukiyo-e, deshalb wirken sie sehr scharf. Man fühlt sich auch von der kühnen Struktur und der Schönheit angezogen. Es gibt viele berümte Ukiyo-e.  “見返り美人図 (Mikaeri bijinzu)” wurde 1948 von Moronobu Hishikawa gemalt. Es zeigt eine schöne Frau im Kimono, die sich nach hinten umsieht. Moronobu hat zum ersten Mal Buch-Illustrationen als offizielle Kunststücke gemalt, deshalb nennt man ihn den Vater des Ukiyo-e. “東海道五十三次 (tokaido-gojusantsugi)” wurde 1832 von Hiroshige Utagawa gemalt.  Das Bild zeigt eine Landschaft in Tōkaidō, im südöstlichen Teil von Japan, zu dem er gereist war. Ukiyo-e ist eine der stärksten japanischen Malereistilrichtungen.

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Das Ukiyo-e Museum in Kyoto

Das Museum ist eigentlich ein renoviertes Wohnhaus mit vielen Ukiyo-e, die der Direktor gemalt hat. Sie sind sehr schön und geben dem Betrachter ein Gefühl japanischer Tradition. Außerdem ist es interessant, dass der Besitzer sein Museum frei nach Laune öffnet oder schließt. Zudem gibt es in der Nähe des Museums berühmte Sehenswürdigkeiten wie z.B. den Yasaka-Schrein, den Kiyomizu-Tempel usw. und schöne Restaurants. Und die Verkehrsverbindungen sind auch gut.

Also, besuchen Sie einmal Kyoto, wo es so viele schöne Sehenswürdigkeiten gibt!

           

Verkehrsverbindung

Keihan Linie: Gionshijo

Wegbeschreibung

Vom Ausgang Nr. 3 nach rechts und geradeaus bis zur 2. Straße (Yamatooji-dori), dort rechts und geradeaus bis zur 3. Straße (Yasaka-dori) und dann links.  Es dauert ca. 15 min zu Fuß.

Information

Tel:075-561-7355

Adresse:京都府京都市東山区八坂通大和大路東入 (建仁寺南門前)

        Kyoto-fu Kyoto-shi higashiyama-ku yasaka-dori yamato-oji higashi-hairu.             

      (Kenninji-minami-mon-mae)

   Eintritt: Kostenlos

 

 

 

 

 

Das Eisenbahnmuseum von Kyoto

September 21, 2016

Rin Sakai, Mao Okada und Naomi Shirai

Interessieren Sie sich für die Geschichte der Eisenbahn in Japan? Am 29.4.2016 wurde in Kyoto ein neues Museum gebaut. Es ist das Kyotoer Eisenbahnmuseum. Man kann dort etwas über die Sicherheit und Technik der Eisenbahn lernen, und zwar durch Sehen, Berühren und Erleben. Das Museum ist für alle interessant, sowohl für kleine Kinder als auch für Erwachsene.

Es gibt im Eisenbahnmuseum von Kyoto verschiedene Stände, an denen man etwas erleben kann. Am Stand der Dampflokomotive kann man mit einer richtigen Dampflokomotive fahren. Man muss dafür ein besonderes Ticket kaufen. Es kostet für Erwachsene und Oberschüler 300 Yen, und für Kinder unter 16 Jahren 100 Yen.

der Dampflokomotive

Man kann eine richtige Dampflokomotive fahren.

Am Simulator-Stand für die kann man die Lenkung des Zuges durch den Simulator erleben.

Am Simulator-Stand

Man kann die Lenkung des Zuges durch den Simulator erleben.

Am Diorama-Stand bewegt ein Museumsmitarbeiter eine Modelleisenbahn.

Am Diorama-Srand

Die Modelleisenbahn ist sehr groß.

An einem letzten Stand kann man selbst per Fahrrad eine Bahnlinie überprüfen, und so den Beruf des Bahnmitarbeiters erleben. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere interessante Erlebnisstände.

das Farrad

Man kann den Beruf des Bahnmitarbeiters erleben.

In einer wertvollen  Wagenhalle sind viele Züge ausgestellt, darunter ein Zug mit 53 Waggons. Die Wagenhalle gehört zum geschützten  Kulturgut von Japan. Viele Züge von der Dampflokomotive bis zum Shinkansen geben einen interessanten Einblick in die japanische Eisenbahngeschichte.

eine Wagenhalle

In einer wertvollen Wagenhalle sind viele Züge ausgestellt.

Von einer Aussichtsplattform (Sky-Terrasse) kann man von oben auf die Züge der JR Kyoto Linie und des Tokaido-Shinkansen sehen, die vom Hauptbahnhof ein- und ausfahren.

einer Aussichtsplattform (Sky-Terrasse)

Man kann viele Züge sehen.

Im Museum gibt es natürlich ein normales Restaurant, aber man kann auch in den Zügen  essen, und zwar das Original-Zugmenü aus der Zeit, in der dieser Zug gefahren ist. Weil man so etwas nicht oft erleben kann, möchten wir das Zugmenü empfehlen.

das Restaurant in den Zügen

Man kann das original Zugmenü in den Zügen essen.

Außerdem gibt es einen richtigen Bahnübergang im Museum. Man kann sich in den Führerstand eines Zuges setzen oder den Mechanismus einer Bahnhofssperre kennenlernen, und noch vieles mehr.

Öffnungzeiten: 10:00 ~ 17:30

Preise: Erwachsene 1,200 Yen, Studierende/Oberschüler 1,000 Yen, Mittelschüler/Grundschüler 500 Yen, Kleinkinder 200 Yen

Weg: Mit dem Bus Nr.205 oder 208 bis zur Haltestelle Umekoji-Koenmae

Mit der JR-Bahn Sagano-Linie bis zur Station Tanbaguchi

Mit der JR-Bahn Kyoto-Linie bis zur Station Nishioji

Telefonnummer: 075-323-7334

URL: http://www.kyotorailwaymuseum.jp

 

 

 

 

Japanischer Reiswein (Sake) – Gekkeikan Okura Sake Museum

March 20, 2014

von Rina Watanabe

Haben Sie schon einmal Reiswein (Sake) probiert? Reiswein ist ein traditionelles, alkoholisches Getränk in Japan. In Kyoto gibt es etwa 80 verschiedene Hersteller. Hier möchte ich Ihnen diese Spezialität vorstellen, besonders die in Kyoto sehr berühmte Marke Gekkeikan.

Die Sake-Brauerei Gekkeikan wurde im Jahr 1637 von Jiemon Okura in Fushimi, Kyoto gegründet. Auf Deutsch bedeutet der Name „Lorbeerkranz“, also das Symbol für Sieg und Ehre, wie zum Beispiel bei der Olympiade. 1905 wurde Gekkeikan als Reisweinmarke zum eingetragenen Warenzeichen. Gekkeikan ist nicht nur eine Reisweinmarke, sondern auch eine Aktiengesellschaft. Ziel der Brauerei ist es, den besten Reiswein der Welt zu produzieren.

 

Die Gebäude der Gekkeikan-Brauerei haben ebenfalls etwas sehr Traditionelles und Japanisches. Sie wurden im Jahr 2008 vom Ministerium für Wirtschaft und Industrie als Kulturerbe der industriellen Modernisierung anerkannt und stehen unter Denkmalschutz. Das Museum „Gekkeikan Okura Kinenkan“ stellt die Geschichte des Reisweins vor und erklärt, wie man Reiswein brauen kann. Auch das zum Brauen nötige Handwerkszeug ist dort ausgestellt. Nach der Besichtigung kann man zwei Reisweinsorten und Pflaumenwein probieren. Wenn man einen Tag im Voraus im Gekkeikan Okura Kinenkan anruft und reserviert, kann man auch die kleine Sake-Brauerei Gekkeikan Sakekobo besichtigen. Dort produziert man 40 Hektoliter Reiswein pro Jahr.

 

Das Wasser für den Reiswein (Sakamizu) Sake besteht aus nur Wasser und Reis. Die Stadt Fushimi ist seit alten Zeiten reich an Wasser, das von auserlesener Qualität ist. Es gibt dort etwa 24 Brauereien.

 

 

 

 

Im Museum kann man auch Reiswein-Fässer (Sakadaru) sehen. Das feierliche Öffnen eines Fasses wird Kagamibiraki genannt und gehört eigentlich zur Zeremonie an Neujahr. Ab und zu wird diese Zeremonie auch abgehalten, wenn man einen Neubau errichtet oder eine Hochzeit feiert. Nach der Öffnung der Fässer trinkt man zusammen Reiswein. Kagami bedeutet Friede und Biraki bedeutet Ewigkeit. Natürlich kann man auch in einer japanischen Kneipe (Izakaya) oder im Restaurant Reiswein trinken, zum Beispiel Gekkeikan oder Umeshu -Pflaumenwein. In Japan trinken wir normalerweise warmen Reiswein (Kan) und nur wenig kalten Reiswein (Hiya). Doch Achtung: In Japan darf man erst ab 20 Jahren Alkohl trinken. Viel Spaß und Prost bei Ihrem Besuch in Kyoto!

Information

Gekkeikan Okura Sake Museum (月桂冠大倉記念館)

Adresse: Minamihama-cho 247, Fushimi-ku, Kyoto

Telefonnumer: +81-(0)75-623-2056

Öffnungszeit: 9:30~16:30

Geschlossen: Jahresanfang, Jahresende, Obon-Ferien (Mitte August)

Eintrittsgeld: Erwachsene 300 Yen inkl. Probierglas Reiswein (180ml)

Schüler (Mittel- und Oberstufe) 100 Yen inkl. Postkarte des Museums

Kinder und Grundschüler kostenlos

Verkehrsanbindung : 5-7 Minuten Fußweg von der Station Chushojima (Keihan Linie)

oder 10-15 Minuten Fußweg von der Station Momoyama Goryo-mae (Kintetsu Kyoto Linie).

URL: http://www.gekkeikan.co.jp/english/products/museum/index.html

Die Gokomachi-dori

September 19, 2012

Foto der Gokomachi-dori in Kyoto

Die Gokomachi-dori

Eine faszinierende Straße

von Eriko Nishi und Tomomi Fukuizumi

Gokomachi-dori

Die Gokômachi-dôri liegt in der Nähe der Kawaramachi-Straße (Kawaramachi-dôri). Die Straße ist belebt und von bescheidener Eleganz. Sie gefällt den jungen Leuten gut. Dort gibt es geschichtlich interessante Gebäude, Geschäfte, Cafés, Geschenkartikelläden, ein Museum und eine Kirche. Das Hochhaus „1928“ bildet das Zentrum der Kyotoer Kunstszene. Man kann einen ganzen Tag damit verbringen, auf dieser Straße von Norden nach Süden zu laufen. Lesen Sie hier, was es dort alles zu erleben gibt.

Das Hochhaus „1928”

Foto des Hochhauses 1928 in Kyoto

Das Hochhaus 1928

Dieses Hochhaus wurde 1928 gebaut. Es heiβt „Art Complex 1928“ und ist auch heute noch unverändert erhalten. Im Laufe der Zeit hat es ein ganz spezielles kulturelles Flair entwickelt. Dort gibt es eine Halle, in der schon seit Jahrzehnten Aufführungen und Vortragsveranstaltungen stattfinden, die bei den Bürgern stets viel Anklang fanden.

Im „Art Complex 1928“ kann man verschiedene Kunst erleben. Man kann auch die Vorstellung „GEAR“ sehen, die als „Complex entertainment“ bezeichnet wird. Die Akteure führen Performances auf, die ohne Worte auskommen, wie etwa Breakdance, Pantomime oder Zaubertricks. Das ist nicht nur für Erwachsene unterhaltsam, sondern auch für Kinder. Die 60-minütige Vorstellung ist auf 100 Zuschauer beschränkt.

Das Schulhistorische Museum von Kyoto

Foto des Schulhistorischen Museums in Kyoto

Schulhistorisches Museum

Das Schulhistorische Museum von Kyoto befindet sich ebenfalls in der Straße. Es hat eine lange Geschichte hinter sich. 1869 wurden in Kyoto die ersten 64 Grundschulen Japans gegründet, die man damals als „Bangumi-Grundschulen“ bezeichnete. Um die Lernleidenschaft in das ganze Land zu tragen, widmeten die Leute der Stadt der Ausbildung und der Schulleitung ihre ganze Kraft. In diesem Museum gibt es nicht nur Ausstellungsmaterial über die Schulen zu sehen, sondern es blieben auch etwa 11.000 Schulbücher und etwa 2.000 Kunstgegenstände erhalten. Man kann Kyoto also als Entstehungsort der neuzeitlichen Grundschulbildung bezeichnen.

Eintrittspreis

Erwachsene: 200 Yen, Schüler: 100 Yen

Öffnungszeiten:  9:00 – 17:00 (mittwochs geschlossen)

Die Cafés in der Straße

Foto mumokuteki cafe & foods

Das mumokuteki cafe & foods

Es gibt auch zwei Cafés in der Straße, in denen man Gemüse aus Kyoto essen kann. Eines davon ist das Café „mumokuteki cafe & foods“. Die Angestellten bauen das Gemüse für die Gerichte selbst an oder kaufen es auf dem Markt ein. Daher ist alles sehr frisch und gesund. Man kann beispielsweise ein Hacksteak ohne Fleisch, Eier und Milch bekommen. Es werden nur gesunde Zutaten benutzt. Trotzdem ist die Auswahl auf der Speisekarte reichhaltig. Besonders gefragt ist das Mittagsmenü für etwa 1.000 Yen. Hier kann man das Gemüse aus der Region auch ohne großen Geldbeutel genießen.

Foto vom KOKORAYA in Kyoto

Das KOKORAYA

Das zweite Café heißt „KOKORAYA”. Hier kann man „OBANZAI“ essen. „OBANZAI“ ist ein Menü mit verschiedenen Gemüsesorten aus Kyoto. Das Wahrzeichen des Geschäfts sind die Körbe mit vielen regionalen Gemüsesorten, die vor dem Geschäft aufgereiht stehen. Das Gebäude ist alt und man kann traditionelle Speisen bestellen. Für das Mittagsmenü kann man aus vielen Gerichten von der Speisekarte auswählen. Beliebt ist besonders das Gemüse, das jeden Tag vom Bauern geliefert wird. Die Speisen schmecken natürlich und der Reis schmeckt süß. Auch die Farbzusammenstellung des bunten Gemüses und des weißen Reises ist ansprechend. Hier wird man wirklich satt!

Zeichnung Wegbeschreibung Gokomachi-dori

Wegbeschreibung Gokomachi-dori

Es gibt also viele interessante Geschäfte und Einrichtungen in der Straße und man kann sich dort den ganzen Tag gut unterhalten. Wenn Sie nach Kyoto fahren, kommen Sie doch einmal dort vorbei. Sicher können Sie ein Geschäft nach Ihrem Geschmack entdecken!

 

 

 

 

 

Kyoto Aquarium (von Eva Dobra)

June 28, 2012

Das Kyoto-Aquarium

Das Kyoto-Aquarium

Das Kyoto Aquarium ist am 11. März 2012 eröffnet worden.
Insgesamt können ungefähr 250 Fischarten und über 15.000 Ausstellungsgegenstände betrachtet werden. In 13 Bereichen kann der Besucher das Meer und die Fische spielerisch entdecken. Ausgestellte Objekte können “betrachtet”, Informationen über diese “erfahren” und die Gegenstände teilweise auch “angefasst” werden.

Kyoto-Fluss-Zone
Einer dieser Bereiche ist die “Kyoto-Fluss-Zone”.
In diesem Bereich findet sich beispielsweise der japanische Pfeffer, welcher nur in sauberem Wasser wächst und unter Naturschutz steht. Außerdem werden die vielen kleinen Fische, welche in dem Kamogawa Kyoto Fluss leben, vorgestellt.

Der Japanische Pfeffer die Attraktion

Umwelt-Pavillion
Ein weiterer interessanter Bereich ist der Umwelt-Pavillon, welcher in vier umweltorientierte Systeme unterteilt ist.
Im ersten System befindet sich der Solarbereich. Hier können die Besucher erleben, wie Elektrizität aus Sonnenenergie gewonnen wird.
Das Thema von nächsten System ist das Regenwasser. In diesem Bereich wird  die Wiederverwendbarkeit von Regenwasser vorgestellt.
Der dritte Bereich widmet sich “EcoCute”, welches die Lufttemperatur mit heißem oder kaltem Wasser reguliert.
Im letzten Bereich wird das Wärmespeicher-Verfahren präsentiert.
Hierbei wird die tagsüber gespeicherte Wärme nachts kontrolliert abgegeben.
Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Delphine, deren Wassertank wegen der hohen Außentemperaturen extra mit kaltem Wasser gespeist wird.

Das Modell vom Kyoto Aquarium Umwelt-Pavillion

 

Das Delphinarium

Das Delphinarium

 

 

  Vom Delphinarium aus kann man
        den Shinkansen und den Toji-Tempel sehen.

 

 

 

Im Aquarium

Im Aquarium

Pause
Wenn Sie eine Pause machen möchten, können Sie auch im Gebäude des Aquariums oder draußen eine Pause machen.
Draußen befinden sich Reisfelder mit fießendem Wasser, und viele Pflanzen sind als Anschauungsmodell gedacht.
In der Natur kann man gut Mittagessen essen!

Besichtigungszeit
Beträgt etwa 3 Stunden.

Öffnungszeiten:
Ganzjährig geöffnet, von 9:00 bis 17:00.Uhr.

Ein kleiner Pinguin

Ein kleiner Pinguin

Eintrittskarten:
Erwachsene: 2,000 Yen (Jahreskarten 4,000 Yen)
Oberschüler: 1,500 Yen (Jahreskarten 3,000 Yen)
Mittelschüler und Grundschüler: 1,000 Yen(Jahreskarten 2,000 Yen)
Kleinkinder: 600 Yen (Jahreskarten 1,200 Yen)
Wenn Sie Jahreskarten kaufen, kostet es das Doppelte.
! Wenn Sie die Tageskarte für den Bus kaufen, wird es 10% billiger !

Wie weit…?
Vom Bahnhof Kyoto mit dem Bus Nr.205 (einfache Fahrt: 220 Yen) eine Tageskarte 500 Yen oder mit dem Shuttelbus (eine Fahrt 220 Yen)
Fahrtdauer: ca.5~7 Min.

Faszination der Wasserwelt

Faszination der Wasserwelt

http://www.kyoto-aquarium.com/

Manga-Museum

April 26, 2010

by Tadashi Ashida; Takahiro Arie

 

Das internationale Comic-Museum Kyoto (Manga-Museum)

Das internationale Comic-Museum Kyoto erregt jetzt großes Aufsehen. Es liegt im Zentrum der Stadt Kyoto, in Karasuma / Oike, und es ist sowohl eine Bibliothek, wie auch ein Museum. Die Ausstellung wendet sich auch bewusst an ausländische Besucher, die Erläuterungen zu den Ausstellungsobjekten sind mehrsprachig abgefasst und es gibt auch viele Objekte ausländischen Ursprungs. Man bemüht sich, ein internationales Zentrum der Comic-Kultur zu sein.
Täglich kommen ungefähr 1000 Besucher, extra auch von weit her, um die Ausstellung oder die Veranstaltungen im Museum anzusehen.
15% der Gäste kommen aus dem Ausland, die meisten aus Europa, aber auch die Zahl der asiatischen Besucher nimmt zu.
Wenn man von Kyoto spricht, denkt man vor allem an buddhistische Tempel und shintoistische Schreine,
aber dieses Comic-Museum scheint anzufangen, eine neue wichtige Touristenattraktion zu werden.


Hier können Sie Manga auf dem Rasen liegend lesen oder draußen spazieren gehen und sich unterhalten, man kann sich hier gut entspannen.
Im Erdgeschoss gibt es Manga für Jungen, im ersten Stock Manga für Mädchen und im zweiten Stock Manga für Erwachsene.
Es gibt hier auch 1340 ausländische Manga Die Universität Leipzig arbeitet an der Sammlung mit.

Das Gebäude war früher eine Grundschule, und man hat versucht, die alte, wunderbare Atmosphäre zu erhalten.
<Information>

Öffnungszeit: 10:00~18:00
Bei besonderen Veranstaltungen gelten andere Öffnungszeiten.

Eintrittsgeld: Erwachsene 500 Yen
Schüler der Mittel- und Oberstufe 300 Yen
Grundschüler 100 Yen

Ruhetag: Jeder Mittwoch und die Zeit um den Jahreswechsel