Igel Café

April 5, 2018

von  Karen Imura, Motoki Ueno und Miu Okazaki

Ladenschild mit Igel

Waren Sie schon mal in einem Tier-Café? Vielleicht gehen Sie gern ins Katzencafé oder ins Hundecafé. Dort kann man mit kleinen Tieren spielen, zum Beispiel beim Tee trinken. Wenn man kein eigenes Haustier halten kann, dann geht man mit Freunden oder der Familie ins Tier-Cafe. Der Besuch kostet 1200 Yen für 60 Minuten. In Kyoto gibt es sogar ein Igel-Café.

Igel-Cafés gibt es nur in Japan. Sie sind beliebt, weil man dort neue Erfahrungen sammeln kann.

 

Wegbeschreibung

 

Das Igel-Café Tom’s Mr Hedgie ist ein wunderbarer Ort für Tierfreunde. Es ist das einzige Igel-Café in Kyoto und befindet sich in der Nähe des berühmten Kiyomizu Tempels und des Yasaka Schreins. Der Besuch kostet 700 Yen für 20 Minuten , 1.400 Yen für 40 Minuten und 2.100 Yen für 60 Minuten.

 

 

 

Der Igel

 

Im Igelcafé gibt es viele Igel in etwa 10 verschiedenen Farben. Sie sind manchmal ruhig und manchmal lebendig. Grundsätzlich schlafen sie am Morgen und Mittag, weil sie nachtaktive Tiere sind. Man kann die Igel mit Regenwürmern füttern. Wenn man sich vor den Stacheln fürchtet oder eine Tierallergie hat, kann man Handschuhe anziehen. Man muss auch ein bisschen aufpassen, dass die Igel den Finger nicht mit Futter verwechseln, denn ihr Sehvermögen ist schlecht.

 

 

Es gibt im Igelcafé weibliche Mitarbeiter zwischen 20 und 25 Jahren und einige können Fremdsprachen sprechen. Auch für ausländische Gäste ist ein Besuch unproblematisch, weil es auf Englisch eine Erklärung gibt, wie man die Igel behandeln soll. Der Laden ist klein und hat eine heimelige Atmosphäre. Viele Kunden sind Studenten, viele davon kommen mit Freunden. Einige kommen auch, um Igel zu kaufen. In letzter Zeit sind viele Kunden Ausländer, die auch allein kommen.

Das Igel-Cafe ist immer voll, besonders am Wochenende zwischen 13 und 17 Uhr. Es ist besser, vor dem Besuch dort zu reservieren.

http://tomsmrhedgie.com/#zone1

 

 

Issen Youshoku

Das Okonomiyaki-Restaurant „Issen Yôshoku“

von Karen Imura, Miu Okazaki und Motoki Ueno

Mögen Sie Okonomiyaki? Okonomiyaki und Takoyaki sind Spezialitäten aus der Kansai-Region. Okonomiyaki ist eine Art deftiger japanischer Pfannkuchen. Die Zutaten sind Eier, Kohl und anderes Gemüse. Häufig benutzt man auch noch Soßen, um dem Ganzen extra Geschmack zu geben.
In Kyoto gibt es ein Okonomiyaki-Restaurant namens Issen Yôshoku, das eine besondere Abwandlung des gleichnamigen Gerichts anbietet. Der Laden wurde 1971 aufgemacht. Er ist vor zwanzig Jahren nach Gion umzogen.

In der japanischen Taishô-Zeit (1912-1926) haben die Frauen aus der Nachbarschaft Issen Yôshoku an die Kinder aus der Umgebung verkauft. Das war sehr billig.

 

Issen Yôshoku enthält Weizenmehl, Eier und Garnelen, deshalb müssen Allergiker ein bisschen aufpassen. Auf jedem Tisch stehen süße und scharfe Soßen, mit denen man den Geschmack variieren kann. Das Issen Yôshoku verkauft pro Tag ungefähr 1000 Portionen des besonderen Gerichts für je 700 Yen.

 

 

 

 

Auf der Speisekarte des Ladens steht nur ein einziges Gericht. Am Wochenende sind dort viele Japaner und viele Ausländer an Wochentagen. Aber in letzter Zeit kommen an allen Tagen viele Ausländer. Weil die Speisekarte in diesem Restaurant sowohl auf Japanisch als auch auf Englisch ist, können sie auch ausländische Touristen leicht verstehen.

 

Das Geschäft strahlt eine fröhliche Atmosphäre aus, weil vor dem Laden eine im japanischen Stil gekleidete Schaufensterpuppe sitzt und die Wände mit Ema-Wunschtafeln mit lustigen japanischen Gemälden darauf geschmückt sind. Diese speziell japanische Dekoration ist für Ausländer sehr attraktiv. Das Gericht Issen Yôshoku ist etwas anderes als Takoyaki und Okonomiyaki. Es ist eine der seltenen Spezialitäten, die nur in Kyoto gegessen werden können. Bitte probieren Sie es mal, wenn Sie nach Kyoto kommen.

Das Restaurant Issen Yôshoku befindet sich in der Nähe der Station Kawaramachi und ist einzigartig in Kyoto. In der Umgebung des Restaurants gibt es viele Tempel und Schreine.

Webseite: www.issen-yosyoku.co.jp

Telefonnummer: 075-533-0001

Öffnungszeiten: Am Wochenende 10:30~22:00, an Wochentagen 11:00~3:00

 

 

Die Steinfiguren vom Adashino-Nenbutsu-Tempel

Karen Arimoto und Mayu Shimizu

 

Der Ort Arashiyama in Kyoto ist sehr berühmt wegen seines Bambuswalds, aber es gibt auch noch andere Sehenswürdigkeiten, die man unbedingt besuchen muss, wenn man in Arashiyama ist. Kennen Sie zum Beispiel den Adashino-Nenbutsu-Tempel? Dorthin kann man vom Bambuswald aus in etwa 30 Minuten laufen. Es gibt in diesem Tempel viele Schutzgottheiten und man kann dort zu jeder Jahreszeit verschiedene Naturansichten genießen.

 

Der Adashino Tempel wurde vor 1100 Jahren erbaut. Im Tempelbezirk gibt es mehr als 8000 Buddhastatuen, die alle Gräber von Verstorbenen waren. Vor langer Zeit standen diese Buddhastatuen überall in diesem Gebiet. Sie wurden von den Bewohnern der Gegend nach und nach gesammelt und in den Tempel gebracht. Im August hält man dort eine Feier zur Totenmesse ab.

 

Man kann den Tempel von der Bahnstation Arashiyama aus zu Fuß erreichen. Wir sind einmal zu Fuß gegangen, aber es war ein bisschen anstrengend und hat ungefähr 30-40 Minuten gedauert. Also raten wir Ihnen, mit dem Bus zum Adashino Tempel zu fahren. Man kann von der Arashiyama Station bis zur Haltestelle „Toriimoto“ einen Bus nehmen. Die Fahrt kostet 230 Yen und dauert 20 Minuten.

 

Öffnungszeiten: 9:00 – 16:30 Uhr (von Dezember – Februar nur bis 15:30)

Eintritt: Erwachsene 500 Yen

Mittelschüler / Oberschüler 400 Yen

Kinder unter 12 Jahren kostenlos

 

durch den Eingang

durch den Eingang

Buddhastauen

Buddhastauen

der Weg

der Weg

Und ganz in der Nähe befindet sich ein weiterer Tempel namens Otagi-Tempel.

Dort muss man nur 300 Yen Eintritt bezahlen. Bei unserem Besuch waren wir sehr überrascht von den vielen Steinfiguren, die dort waren, denn wir hatten nicht erwartet, dass diese so groß sein würden. Sie waren etwa 80 cm groß und hatten alle verschiedene Gesichter. Die Steinfiguren haben die Tempelbesucher in der Showazeit gemeißelt, um den Wiederaufbau des Tempels  zu fördern.

 

Steinfiguren

Steinfiguren

Steinfiguren

Steinfiguren

hinter von Steinfiguren

Steinfiguren Rückansicht

 

Wir empfehlen den Otagino-Tempel, weil wir die verschiedenen Gesichter der Steinfiguren sehr interessant fanden. Der Adashino-Nenbutsu-Tempel hat uns ein bisschen Angst gemacht, weil es dort so viele Grabsteine gab. Beide Tempel sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

 

URL:Adashino-Nenbutsu-Tempel http://www.nenbutsuji.jp/

URL : Otagino-Tempel                           http://www.otagiji.com/

 

Bunte Süßigkeiten: Konpeitô

von Rin Sakai und Moe Murakami

Konpeitô, eine Süßigkeit aus Japan

Haben Sie schon einmal von einer Süßigkeit namens „Konpeitô“ gehört?

Die Konpeitô sind im Jahr 1546 von Portugal nach Japan gekommen. Sie werden aus Zucker und parfümiertem Wasser hergestellt. Da es sie in verschiedenen Farben gibt, ist allein schon der Anblick eine Freude. Die Bezeichnung Konpeitô kommt von dem portugiesischen confeito ( „Zuckerwaren“) und wird auf Japanisch wie Konpeitô ausgesprochen.

In Hyakumanben im Osten von Kyoto gibt es ein Fachgeschäft für Konpeitô namens „Ryokujuan-shimizu“. Es ist das einzige Fachgeschäft für Konpeitô in Japan. Seit seiner Gründung im Jahr 1847 hat es verschiedene Preise erhalten.

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Das Geschäft von der Seite

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Das Ladenschild

 

Es gibt dort Konpeitô in vielen Geschmacksrichtungen und das Aussehen der Bonbons ist sehr niedlich. Jeden Monat werden neue Geschmacksrichtungen verkauft, z.B. Schokolade, Zitrone, Banane, Erdbeere oder auch Pflaumenwein.

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Banane und Schwarzzucker

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Die Empfehlungen des Tages

Man kann die saisonalen Konpeitô dort auch probieren. Deshalb macht jeder Besuch dort von Neuem Spaß.

Außerdem kann man spezielle Konpeitô als Glückwunschgeschenk zu Anlässen wie der Geburt eines Babys oder zu einer bestandenen Prüfung kaufen. Doch man sollte rechtzeitig vorbestellen, denn es kann sein, dass Konpeitô, die aus Pflaumenwein oder Weinbrand hergestellt werden, über ein Jahr im Voraus ausverkauft sind.

Für Konpeitô gibt es kein Rezept. Man lernt die Zubereitung mit seinen fünf Sinnen, zum Beispiel durch Klima und Wetter, oder durch die Temperatur und den Klang des Kessels. Diese untersucht man gründlich. Man sagt, dass es 20 Jahre braucht, um aus Zucker Konpeitô herstellen zu können. In diesem Geschäft kann man einen Geschmack genießen, der eine lange Tradition in sich trägt. Die Konpeitô halten sich gut, wenn man sie in einem Behälter mit verschließbarem Deckel aufbewahrt.

 

Das Ryokujuan-shimizu ist von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass die Waren am Abend ausverkauft sind. Daher wird ein früher Besuch empfohlen.

Ruhetag: Mittwoch und der vierte Dienstag des Monats.

Anfahrt:

1. Mit der Keihan-Bahn nach Demachiyanagi

2. Mit dem Bus Nr. 17 von der Bushaltestelle am Bahnhof Kyoto nach Hyakumanben

3. Mit dem Bus 206 nach Hyakumanben

 

Adresse: 38-2, Yoshida Izumidono-cho, Sakyo-ku, Kyoto-shi, Kyoto, Japan 606-8301

Telefonnummer: 075-771-0755

URL: http://www.konpeito.co.jp/

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Das Geschäft von vorn

Das Asahi Heilbad an der Saiin−Station

Karen and Mayu

Interessieren Sie sich für Badehäuser? Wir möchten Ihnen das traditionelle Badehaus Asahi-Yu neben der Saiin-Station vorstellen. Es ist zu Fuß nur 5 Minuten von der Station entfernt. Das Asahi-Yu gibt es etwa seit einhundert Jahren. Es ist ein beliebtes Bad bei Ortseinwohnern.

Eingang von Asahiyu

Eingang des Asahiyu

Hier muss man die Schuhe ausziehen.

Das Asahi-Yu ist das einzige Badehaus in Saiin. Dort kann man Handtücher, Duschgel, Shampoo und Spülung kostenlos ausleihen. Im Asahi-Yu gibt es auch eine Sauna und Massagestühle. Nach dem Bad kann man dort billig Getränke kaufen, zum Beispiel Milch mit Kaffeegeschmack, wie man sie in Japan oft nach dem Besuch im Badehaus trinkt.

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Alles für das Bad

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Getränke

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Getränkeauswahl

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Milch mit Kaffeegeschmack

Die Duschen und Wasserhähne funktionieren anders als in einem normalen Bad. Da es auch für uns der erste Besuch in einem traditionellen Badehaus war, wussten wir zuerst nicht, wie man sie benutzt.

Hier einige Regeln:

  • Im Bad muss man sich vollständig entkleiden.
  • Bevor man ins heiße Wasser steigt, wäscht man sich.
  • Mit dem Handtuch kann man seinen Körper waschen. Im Bad legt man das Handtuch auf den Kopf.
  • Beim Waschen sitzt man auf einem kleinen Hocker und stoppt die Dusche, während man sich wäscht.
  • Das Waschtuch taucht man nicht ins Gemeinschaftsbad.
  • Man wäscht dort keine Privatkleidung.
  • Bevor man in den Umkleideraum zurückgeht, wischt man seinen Körper trocken.

 

Achtung: Wenn man irgendwo Tattoos hat, kann man nicht ins Onsen, Spa oder Badehaus gehen, weil das der japanischen Tradition widerspricht. Die anderen Leute denken dann, dass man zur Mafia gehört. Es ist ein Problem, dass jetzt auch einige junge Leute in Japan kleine Tattoos als Modeaccessoire tragen. Dadurch können weniger Leute die Badehäuser besuchen. Welchen Einfluss könnte das auf unsere japanische Badekultur haben? Wir wollen diese Tradition bewahren und Ihnen den Besuch eines Badehauses empfehlen, und im Besonderen den des Badehauses in Saiin.

 

Öffnungszeiten: 14:30 – 0:30

Ruhetag: Freitag

Gebühren: Erwachsene 430 Yen

Grundschüler 150 Yen

Kinder unter 6 Jahre kostenlos

 

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Massagestühle

 

 

 

Candy Show Time

Mao Okada, Naomi Shirai

Ein außergewöhnlicher Bonbon-Laden

Kennen Sie „Kintarô-Bonbons“? Das sind Stücke aus einer länglichen Bonbonrolle, die überall das gleiche Bild zeigt, egal wo man sie durchschneidet. Kintarô ist der Name einer Figur aus einem japanischen Märchen. Der förmliche Name ist kumiame  (Knetbonbon). Das ist ein Verfahren zur Herstellung von Bonbons.

 

das Schild

Das Schild des Bonbon-Ladens

In letzter Zeit gibt es Bonbonrollen mit Kirschmuster und anderen Bildern, mit Comicfiguren oder Schriftzeichen. Aber alle werden Kintarô-Bonbons genannt, auch wenn sie nicht die Kintarô-Figur zeigen.

Bevor die Bonbonmasse in die Länge gezogen wird, hat sie einen Durchmesser von 35 cm, eine Länge von 70 cm und ein Gewicht von 40 – 50 Kilo. Das ergibt bei einem Produkt von ca. 2 cm Durchmesser eine Länge von etwa 250 Metern und etwa 7000 Bonbons.

Zur Herstellung wird Sirup mit Zucker in einen Kessel gegeben, verrührt und eingedickt. Dann kühlt man die heiße Bonbonmasse auf 60 Grad ab und knetet sie mit der Maschine. Man färbt die Masse ein und teilt sie in die verschiedenen Teile des Gesichts auf. Man legt die Teile aufeinander und macht daraus das Gesicht. Die Reihenfolge ist Kinn, Mund, Backen, Hände, Augen, Augenbrauen und Stirn.

das Verfahren 1

Schritt 1 der Herstellung

 

das Verfahren 2

Schritt 2

das Verfahren 3

Schritt 3

das Verfahren 4

Schritt 4

das Verfahren 5

Schritt 5

das Verfahren 6

Schritt 6

 

das Verfahren 7

Fertige Bonbons

Im Candy Show Time kann man aus nächster Nähe besichtigen, wie Zuckerbäcker die Bonbons herstellen. Man kann auch frisch produzierte Bonbons gleich probieren. Außerdem gibt es gibt dort Ohrringe, Schlüsselanhänger und Haarspangen zu kaufen, die wie Bonbons aussehen. Sie kosten etwa 1000 – 2000 Yen. Im oberen Stockwerk befindet sich ein Café, in dem man Kaffee trinken und Süßigkeiten essen kann.

Der Schmuck aussieht wie den Bonbon.

Bonbon-Schmuck

 

Öffnungszeiten : 10:00-20:00 Uhr

1F Candy Show Time 075-532-2055

2F Candy Show Time Café 075-532-2066

 

Adresse : 573-5 Minamigawa, Gion-cho, Higashiyama-ku, Kyoto 605-0074

Anfahrt : ① 30 Minuten mit der Buslinie 17 vom JR-Bahnhof Kyoto bis Shijo-Kawaramachi

② 10 Minuten Fußweg  von der Haltestelle Shijo-Kawaramachi

 

URL : http://candy-showtime.com/

 

Das Kanjimuseum

von Rin Sakai und Moe Murakami

 

Interessieren Sie sich für Japanisch? Japanisch besteht aus den Silbenschriften Hiragana und Katakana und aus den chinesischen Schriftzeichen Kanji. Diesmal stellen wir Ihnen ein Museum vor, dessen Thema Schriftzeichen sind.

Es ist das erste Kanjimuseum in Japan und wurde am 29. Juni 2016 in Gion in Kyoto errichtet. Von Groß bis Klein können alle in diesem Museum etwas Interessantes entdecken.

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Das Museum von außen

An der Anmeldung bekommt man einen Prospekt und zum Andenken einen Bleistift. Im Erdgeschoss kann man das „Kanji des Jahres“ sehen, das jedes Jahr am 12. Dezember am Kiyomizu-Tempel feierlich verkündet wird.

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„Kanji des Jahres“

Und es gibt eine Wand mit einer langen Schriftrolle, welche die Geschichte der Kanji erläutert. Ebenfalls im Erdgeschoss gibt es Kanji zum Sehen, Hören und Berühren, und ein Theater, das die Bedeutung der Kanji erklärt. Die Schreibweise der Kanji in verschiedenen Ländern wird anhand von Stempeln erklärt.

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Die Wand mit der Schriftrolle

In der Mitte des Gebäudes gibt es einen Turm, auf dem etwa 50.000 Kanji zu sehen sind.

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der Turm

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Im ersten Stock gibt es verschiedene Erlebnisstationen. Zum Beispiel gibt es eine Station, an der man durch Quizfragen die eher unbekannten Schriftzeichen für verschiedene Pflanzen und Insekten lernen kann. An weiteren Stationen kann man Kanji in einem Wörterbuch nachschlagen oder sie mit dem eigenen Körper nachstellen. Manche Stationen sind eher für Kinder gedacht und manche eher für Erwachsene. Daher lohnt sich der Besuch im Kanji-Museum für die ganze Familie.

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die Erlebnisstationen

Je nach Jahreszeit gibt es verschiedene Workshops und Sonderausstellungen, etwa eine Ausstellung mit altem chinesischem und japanischem Geld (in Nachbildungen). Eine andere Ausstellung zeigt Kôkotsu-moji, welches die älteste Kanji-Schrift ist.

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Chinesische Geldmünzen

 

Vor dem Empfang gibt es ein Café mit einem typischen Kyotoer Speiseangebot. Es ist auch möglich, nur das Café zu besuchen, ohne ins Museum zu gehen.

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das Café

Und gegenüber dem Café gibt es eine Galerie für Bilder vom Gionfest.

Die Galerie bietet sich auch für den Einkauf von Souvenirs an, weil es dort verschiedene Waren zu kaufen gibt.

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Galerie für Bilder vom Gionfest

 

 

Öffnungszeiten: 9:30-17:00

Das Museum ist montags und zum Jahreswechsel geschlossen.

Eintritt:             Erwachsene 800 Yen, Studierende/Oberschüler 500 Yen,

Mittelschüler/Grundschüler 300 Yen, Kleinkinder kostenlos

Adresse:      551 Minamigawa Gion-cho Higashiyama Kyoto 605-0074

TEL:                   075-757-8686

Anfahrt:           Mit den Buslinien 12, 3, 46, 80, 100, 201, 202, 203, 206 oder 207 bis zur Haltestelle ‚Gion‘

Mit der Keihan-Bahn bis zur Station Gionshijo

Mit der Hankyu-Bahn Kyoto-Linie bis zur Station Kawaramachi

Mit der U-Bahn Tozai-Linie bis zur Station Higashiyama

URL http://www.kanjimuseum.kyoto/

Ukiyo-e

von Iori Sho und Riho Kubota

Wenn Sie einmal Kyoto besuchen, möchten wir Ihnen ein ganz besonderes Museum empfehlen. Das Museum stellt japanische Bilder im Ukiyo-e-Stil aus und ist das kleinste Ukiyo-e-Museum der Welt. Wir sind also dort hingegangen.

Information über das Ukiyo-e

Ukiyo-e ist ein Malereistil, der in der Edo-Zeit begründet wurde. Ukiyo bedeutet „gegenwärtige und moderne Zeit“. Das heißt, Ukiyo-e ist auch eine Genremalerei, die den damaligen Alltag der japanischen Menschen zeigt. Die Ukiyo-e-Künstler schnitzten hauptsächlich auf Holzplatten mit einem Grabstichel als Werkzeug. Es gibt keine Schatten im Ukiyo-e, deshalb wirken sie sehr scharf. Man fühlt sich auch von der kühnen Struktur und der Schönheit angezogen. Es gibt viele berümte Ukiyo-e.  “見返り美人図 (Mikaeri bijinzu)” wurde 1948 von Moronobu Hishikawa gemalt. Es zeigt eine schöne Frau im Kimono, die sich nach hinten umsieht. Moronobu hat zum ersten Mal Buch-Illustrationen als offizielle Kunststücke gemalt, deshalb nennt man ihn den Vater des Ukiyo-e. “東海道五十三次 (tokaido-gojusantsugi)” wurde 1832 von Hiroshige Utagawa gemalt.  Das Bild zeigt eine Landschaft in Tōkaidō, im südöstlichen Teil von Japan, zu dem er gereist war. Ukiyo-e ist eine der stärksten japanischen Malereistilrichtungen.

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Das Ukiyo-e Museum in Kyoto

Das Museum ist eigentlich ein renoviertes Wohnhaus mit vielen Ukiyo-e, die der Direktor gemalt hat. Sie sind sehr schön und geben dem Betrachter ein Gefühl japanischer Tradition. Außerdem ist es interessant, dass der Besitzer sein Museum frei nach Laune öffnet oder schließt. Zudem gibt es in der Nähe des Museums berühmte Sehenswürdigkeiten wie z.B. den Yasaka-Schrein, den Kiyomizu-Tempel usw. und schöne Restaurants. Und die Verkehrsverbindungen sind auch gut.

Also, besuchen Sie einmal Kyoto, wo es so viele schöne Sehenswürdigkeiten gibt!

           

Verkehrsverbindung

Keihan Linie: Gionshijo

Wegbeschreibung

Vom Ausgang Nr. 3 nach rechts und geradeaus bis zur 2. Straße (Yamatooji-dori), dort rechts und geradeaus bis zur 3. Straße (Yasaka-dori) und dann links.  Es dauert ca. 15 min zu Fuß.

Information

Tel:075-561-7355

Adresse:京都府京都市東山区八坂通大和大路東入 (建仁寺南門前)

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      (Kenninji-minami-mon-mae)

   Eintritt: Kostenlos

 

 

 

 

 

Yasuikonpiragu

Rin Sakai, Mao Okada und Naomi Shirai

Gibt es für Sie einen Menschen, zu dem Sie die Verbindung abbrechen möchten?

Es gibt viele Schreine in Kyoto, an denen man für Glück in der Liebe beten kann. Aber es gibt auch einen Schrein, an dem man für die Auflösung einer Verbindung beten kann. Besonders der Yasuikonpiragu Schrein ist bekannt dafür, dass man dort alle schlechten Verbindungen abbrechen und gute Verbindungen neu knüpfen kann.

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Am Yasuikonpiragu kann man nicht nur um die Auflösung einer Verbindung zu anderen Menschen bitten, sondern auch um die Ablösung von allerlei schlechten Einflüssen, zum Beispiel von Krankheit, Alkohol, Zigaretten und Glücksspielen.

Geschichte

Der Tempel wurde im Jahr 671 vom Fujiwara-Fürsten Kamatari erbaut. Er pflanzte dort Glyzinien an und nannte ihn den „Glyzinien-Tempel“ (jp. Fujidera).

Der damalige Kaiser Sutoku entsagte dem Weltlichen und zog sich in den Yasuikonpiragu zurück. Das ist der Grund dafür, dass der Yasuikonpiragu als ein Schrein bekannt wurde, der die Auflösung einer Verbindung zu anderen Menschen bewirken kann. Wenn jedoch Eheleute und Liebespaare zum Yasuikonpiragu gehen, wird ihre Beziehung nicht getrennt, sondern noch umso stärker und tiefer verbunden. Außerdem hat der Yasuikonpiragu nicht nur Wirkung für die Auflösung einer Verbindung zu anderen Menschen, sondern auch für die Sicherheit auf dem Meer und die Verkehrssicherheit.

Wie man um die Auflösung einer Beziehung bittet

Es gibt einen Felsstein am Yasuikonpiragu, an dem man um die Trennung oder den Beginn einer Beziehung bitten kann. Der Stein ist 1,5 Meter hoch und 3 Meter breit.

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Zur Vorbereitung muss man Folgendes tun:

1.Man besucht das Hauptgebäude.

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2.Man schreibt ein Anliegen auf ein „Katashiro“-Wunschpapier. Zum Beispiel „Ich möchte die Uni bestehen“, „Ich möchte meine Krankheit heilen“, „Ich möchte die Verbindung zu einem Freund oder einer Freundin abbrechen“, und so weiter. Das Wunschpapier ersetzt die Person. Man lässt seine Gedanken in das Papier hineinfließen.

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3.Man muss das Papier in der Hand halten und an seinen Wunsch denken. Dann geht man durch die Öffnung im Stein von der Vorderseite zu der Rückseite hindurch. Dadurch wird die schlechte Verbindung abgebrochen.

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4.Als Nächstes geht man von der Rückseite zur Vorderseite des Steins. So wird eine neue Verbindung geschaffen.

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5.Am Ende klebt man das Papier auf den Stein.

Der Yasuikonpiragu befindet sich im Stadteil Higashiyama. Dort in der Nähe sind auch der Kiyomizu-Tempel, der Yasaka-Schrein und der Maruyama-Park.

Verkehrsverbindungen:

Mit der Keihan-Bahn bis zur Station Gion-Shijo.

Mit der Hankyu-Bahn bis zur Station Kawaramachi.

Mit dem Bus Nr. 206 bis zur Haltestelle Higashiyama-yasui.

 

Adresse: Shimo-benten-cho, Higashiyama, Kyoto

Homepage: http://www.yasui-konpiragu.or.jp/

Eingelegtes Gemüse von Nishiri

von Karen Arimoto und Moe Murakami

 

Wussten Sie, dass Kyoto nicht nur für Matcha (grünen Tee) bekannt ist, sondern auch für eingelegtes Gemüse? Das „Nishiri” ist ein Spezialgeschäft, das verschiedene Sorten von eingelegtem Gemüse verkauft. Natürlich ist das eingelegte Gemüse, das man dafür benutzt, Gemüse aus Kyoto.

die Eingang von Nishiri

Seit das Geschäft 1940 gegründet wurde, hat es verschiedene Preise erhalten.
Das „Nishiri“ hat außerdem viele Zweiggeschäfte, nicht nur in Gion, Kiyomizu und Arashiyama, also an Orten, die von vielen Touristen besucht werden, sondern auch in der B-Ebene am Bahnhof Kyoto. Deshalb kann man das Geschäft einfach erreichen. Zudem unterscheiden sich die verschiedenen Geschäfte in ihrem Angebot und ihrer Ladenatmosphäre. Es macht Spaß, das Geschäft zu suchen, das dem eigenen Geschmack am meisten entspricht. In dem Geschäft in Gion kann man im 1. Stock Speisen mit eingelegtem Gemüse bestellen. Und im 2. und 3. Stock kann man viele Fotos, Bilder und Keramik bewundern.

Speisekarte von der Restaurant

Das Nishiri hat eine sehr lange Tradition und hat viele verschiedene Produkte entwickelt, zum Beispiel „Senmaizuke“, das man eigentlich im tiefen Winter isst.

Aber das Nishiri verkauft sein „Senmaizuke“ auf dem Höhepunkt des Gion-Fests, das im Juli stattfindet, wenn es in Kyoto von Touristen wimmelt. Das zeigt den großen Fleiß des Geschäftes bei der Produktentwicklung. Auch für den Verzehr macht das Nishiri neue Vorschläge. Zum Beispiel, in dem es zu dem seit vergangenen Zeiten beliebten Reis mit eingelegtem Gemüse auch Wein anbietet, kombiniert es japanische und europäische Küchentraditionen.

Interessant ist auch, dass passend zu jeder Jahreszeit andere Gemüsesorten angeboten werden. Zum Beispiel gibt es zwischen Mai und September Auberginen, Tomaten, Gurken und Zwiebeln als eingelegtes Gemüse. Das vermittelt beim Essen ein schönes Gefühl für die Jahreszeiten. Da es außerdem noch sehr gesund für den Körper ist, mögen es viele Japaner.
Wollen Sie nicht auch durch den Genuss von eingelegtem Gemüse gesund wie ein Japaner werden?

 

verschiedene eingelegtes Gemüsealles eingelegtes GemüseGemüse für die Sommer

Wegbeschreibung zum „Nishiri“
Von der Station Kawaramachi der Hankyu-Linie braucht man zum „Nishiri“ nur 6 Minuten zu Fuß in Richtung Osten zu gehen.

Öffnungszeiten
Von 10 Uhr bis 21 Uhr geöffnet (kein Ruhetag)