Nishijinori

March 21, 2014

von Kaori Takahashi, Yuki Hosokawa und Riho Mizue

Nishijinnori

Als wir einmal einen Furisode-Kimono bei den Feierlichkeiten zur Volljährigkeit (Seijinshiki) angezogen haben, begannen wir uns für die Schönheit von Kimonos zu interessieren. Daher möchten wir in diesem Artikel die Tradition des Kyotoer Seidenbrokats (Nishijinori) vorstellen.

Das Nishijin-Weberviertel

Nishijin ist eigentlich kein richtiger Ortsname, doch die Bewohner, die in dem Kyotoer Stadtteil Kamigyo-ku wohnen, nennen ihr Viertel Nishijin. In Nishijin wird Brokat gewebt, der Nishijin-Brokat genannt wird (Nishijinori).

Schon vor der Heian-Zeit war Nishijin ein Hauptort der Seidenbrokatproduktion. Der Name Nishijinori bezeichnet die Luxusseidenstoffe, die im Nishijin-Weberviertel in Kyoto gewebt werden, jedoch keine spezielle Art von Brokat. Es gibt viel Brokatarten, die hier produziert werden. Insofern genießt  das Viertel weltweite Bekanntheit, ähnlich wie Lyon in Frankreich und Mailand in Italien.

Die Preise für Nishijinbrokat sind sehr unterschiedlich und hängen von der Qualität der Stoffe ab. Maschinengewebter Brokat ist natürlich billiger als handgewebter. Beispielsweise kostet allein schon ein handgewebter Kimonogürtel (obi) über eine Million Yen (ca. 13.000 Euro), wohingegen man einen maschinengewebten schon für weniger als hunderttausend Yen bekommt.

In Kyoto gibt es 10 Nishijinori-Fachgeschäfte.  Diese Fachgeschäfte verkaufen nicht nur, sondern man kann dort auch Kimonos ausleihen. In letzter Zeit kann man Nishijinbrokat auch im Internet kaufen. Es ist jedoch fraglich, ob das wirklich gute Qualität ist. Wir empfehlen, selbst ein Geschäft zu besuchen und sich die Waren direkt anzusehen.

Heute kennt Nishijinori keine Grenzen. Es gibt nicht nur die traditionellen Gürtelschärpen (obiji) und Kimonos, sondern auch Krawatten, Tücher und andere japanische Kleidungsstücke. Sogar elegante Wandbehänge für die Innenausstattung sind zu finden. Neu in Mode sind auch westliche Kleidungsstücke aus Kimonostoff.

Adresse:

Nishijinori-kaikan

414 Tatemonzencho Kamigyo-ku Kyoto  602-8216

Wonder Café

von Seiran Nagao

Das WONDER CAFÉ, das sich in der Nähe der Myōshinji-Station befindet, ist ein kleines Café. Dort gibt es viele Manga, Zeitschriften, Spielzeug, Schilder und Poster aus der Showa-Zeit, besonders aus der Zeit von 1950 bis 1980. In der Nähe gibt es den Myōshinji Tempel, den Ninnaji Tempel und den Ryoanji Tempel. In dem Café gibt es außerdem einige Prospekte zu den Tempeln, Bäckereien und interessanten Läden in Kyoto.

Im Café

 

Essen

Pasta und Windbeutel

Zu essen gibt es etwa Pasta mit Seelachsrogen oder mit Pilzen, Curryreis mit Meeresfrüchten, Windbeutel und vieles mehr. Die Pasta und der Curryreis werden mit Salat, Joghurt mit einigem Obst und einem Getränk serviert. Man wird satt von nur einem Gericht, weil die Portionen sehr groß sind. Am meisten zu empfehlen sind die etwa 10 cm hohen Windbeutel mit Eis und Sahne. Die Pasta und der Curryreis schmecken gut und sind sehr reichlich, obwohl sie nur 7 Euro kosten. Es gibt gleichfalls eine große Auswahl an Getränken, zum Beispiel Apfelsaft, Bananensaft, Kaffee, Tee, grüner Tee oder Wein.

 

Besonderheiten

Die Toilette

Im ersten Stock gibt es eine ganz spezielle Toilette. Wenn man die Tür öffnet, gehen ein Radio und die Lichter in der Toilette an. Viele Poster und Spielzeuge sind an den Wänden zu sehen. Hier kann man sich die Wartezeit nach dem Bestellen der Speisen gut vertreiben, denn es braucht etwas Zeit, bis das Essen kommt, besonders am Mittag. Serviert wird das Essen unter anderem auf zwei japanischen Schultischen. Eine besondere Sitzgelegenheit bietet etwa ein alter Massagesessel.

 

 

 

 

 

Adresse:

Ryoanji Nishinokawacho 3-31
Ukyo-ku Kyoto

Karte:

Wegbeschreibung:

Man steigt am Hauptbahnhof (Kyoto-eki) in die Buslinie 26 und fährt in Fahrtrichtung Kitanohakubaicho bis zur Haltestelle „Myoshinji Kiramon mae“. Außerdem erreicht man das Café mit der Straßenbahn (Randen-Linie) von der Station Omiya oder Arashiyama, wenn man an der Haltestelle Myoshinji aussteigt und dann 70 Meter nach rechts geht.

Öffnungszeiten:
11:00-22:00

Ruhetag:
Dienstag

Abe no Seimei und der Seimei-Schrein

Ein ganz  besonderer Schrein

von Kosuke Mitani und Takuya Tamba

Im Stadtbezirk Kamigyo-ku in Kyoto befindet sich der berühmte Seimei-Schrein (Seimei-jinja), in dem der in der Heian-Zeit (794 – 1192) als Onmyoji bekannte Abe no Seimei (921-1005) verehrt wird. Als Onmyoji bezeichnete man damals Zauberer und Wahrsager. Außerdem bekannt war er für seine Kenntnisse in der Astronomie. Um seine Person ranken sich verschiedene Legenden, zum Beispiel sagt eine Legende, dass seine Mutter ein Fuchs gewesen sei.
Erbaut wurde der Seimei-Schrein auf dem Gelände von Abe no Seimeis ehemaliger Villa. In vielen Teilen Japans gibt es Schreine mit dem gleichen Namen, denn Abe no Seimei ist in Japan besonders bekannt und beliebt. Er erschien in einer Vielzahl von Filmen und Romanen.

Foto der Statue von Abe-no-seimei am Seimei-Schrein in Kyoto

Statue von Abe-no-seimei

Foto der Frontansicht Statue Abe-no-seimei am Seimei-Schrein

Frontansicht Statue Abe-no-seimei

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Seimei-Schrein gibt es verschiedene Stellen, die mit der Geschichte von Abe no Seimei verknüpft sind. Die Haupthalle des Schreins ist seiner Person gewidmet. Eine Statue Abe no Seimeis wurde nach einem Portät von ihm gestaltet.
Außerdem gibt es den berühmten „Seimei-Brunnen“ (seimei-i),  dessen Wasser aus  Seimeis Willenskraft hervorgesprudelt sein soll. Man glaubt, dass das Wasser dieses Brunnens die Macht haben soll, Krankheiten zu heilen. Besucher haben die Möglichkeit, das Wasser aus dem Brunnen zu trinken.

Foto des Seimei-Brunnens

Der Seimei-Brunnen

Foto des erstes Tores (ichi-no-torii)

Das erste Tor (ichi-no-torii)

Ebenfalls berühmt ist das „Erste Tor“ (ichi-no-torii) des Tempels. Daran hängt eine Eisentafel mit einem goldenen Wappen.
Am Handwaschbecken chozuya kann man seinen Körper von Sünde und Unreinheit befreien. Bevor man den Heiligen Bezirk betritt, sollte man sich hier reinigen.
Eine weitere Besonderheit ist der Glückspfirsich (yakuyoke-momo), der im Schrein aufgestellt ist. Er ist aus Metall. Wenn man mit der Hand darüber streicht, soll das Glück bringen, da von dem Pfirsich geglaubt wird, dass er nach dem Gesetz von Yin und Yang von dem Bösen befreien könne.
Natürlich gibt es am Schrein auch noch Amulette und Glücksbringer zu kaufen.
Neben den hier vorgestellten Besonderheiten gibt es im Seimei-Schrein noch viele weitere interessante Orte und Dinge zu sehen. Ein Besuch dort lohnt sich auf jeden Fall.

 

Anfahrt:
Vom Hauptbahnhof Kyoto: Am besten nimmt man die Buslinie 9 und steigt an der Haltestelle Seimei-jinja-mae aus.  Von dort aus etwa 2 Minuten zu Fuß. Der Seimei-Schrein befindet sich 12 Minuten zu Fuß von der U-Bahnstation „Karasuma-Imadegawa“ entfernt. Der Eintritt ist frei.

Der Daitokuji-Tempel

by Mai Ohgita
Der Daitokuji-Tempel ist ein buddhistischer Zen-Tempel im Kyôtoer Stadtbezirk Kita-ku und einer der Haupttempel der Rinzai-shû, einer Schule des Zen-Buddhismus in Japan. Er wurde 1315 von dem buddhistischen Mönch Shûhô Myôchô errichtet.
Innerhalb des Grundstücks gibt es Tore, Buddhahallen, Steingärten und einen Bambuswald.

Der Daitokuji ist berühmt für seine vielen historischen und kunstvollen Gebäude. Das „Karamon“-Tor im chinesischen Stil wurde zum Nationalschatz Japans erklärt.Besonders sehenswert ist seine Bildhauerei, die Karpfen, den chinesischen Drachen Long und so weiter zeigt. In der Sengoku-Zeit (1468-ca.1570) und der Azuchi-Momoyama-Zeit (ca. 1570-1600) wurde der Daitokuji als eines der kulturellen Zentren Japans sehr bekannt.

Der Daitokuji ist mit der japanischen Teekunst eng verbunden, auch mit Sen-no-Rikyû, dem bekanntesten Teemeister Japans, der wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Teezeremonie hatte.
Sen-no-Rikyû stiftete dem Tempel den oberen Teil des Sanmon-Tors. Dieses erhielt später die offzielle Anerkennung als kulturhistorisch bedeutsames Erbe Japans.

Auf dem Grundstück des Daitokuji liegt ein Bambuswald. Man erreicht ihn, indem man durch das Haupttor (jap. Sômon) geht und dem Weg in Richtung Ostwesten folgt. Ein Spaziergang durch den düsteren Bambuswald entspannt und beruhigt.

Eine der bekanntesten Persönlichkeiten aus der Geschichte des Tempels ist der Mönch Ikkyu Sôjin(1394 – 1481). Im Ōnin-Krieg (1467 – 77) brannten die Gebäude des Daitokuji nieder. Der Mönch baute mit finanzieller Hilfe der Händler aus Sakai in Ôsaka die Gebäude des Tempels wieder auf.

Innerhalb der Mauern des Daitokuji-Tempels befinden sich ca. 20 weitere Nebentempel. Wenn ein hoher Priester des Zen-Tempels im Daitoku-ji starb, wurde eine Grabtafel und ein kleine Einsiedelei gebaut. Diese kleinen Einsiedeleien sind die Nebentempel. Jeder Nebentempel hat seine ganz eigene Besonderheit. Die meisten Nebentempel darf man nicht betreten, doch den Ryûgen-in, Zuihô-in, Daisen-in und Kôtô-in kann man jederzeit besichtigen.

Im Ryôsen-an kann man den Zazen üben. Es gibt auch einen Anfängerkurs. Außerdem kann man auf Englisch eine Erklärung dazu hören.

Ort : Ryôsen-an Tel. 075-491-0543
Zeit : Mi.- So. 7.00 – 8.00 Wenn Sie Anfänger sind, sollten Sie um 6.40 dort sein.
Teilnehmerbeitrag : 500 Yen

Im Daisen-in, einem der Nebentempel, kann man auch Zazen üben und auf Englisch eine Erklärung dazu hören.
Hier findet an jedem 24. des Monats und an jedem vierten Samstag Zen-Meditation statt.

Ort : Daisen-in
Tel. 075-491-8346 (9.00 – 16.30)

Zeit : Zen Meditation am Wochenende
jeden Sa. und So. (März – Nov. 17.00 – 18.00, Dez. – Feb. 16.30 – 17.30) (nur nach telefonischer Reservierung)

Teirei-Houon Zen Meditation
jeden 24. des Monats (März – Nov. 17.00 – 18.00, Dez. – Feb. 16.30 – 17.30)
(nur nach telefonischer Reservierung)

Zen Meditation am Samstag
jeden vierten Samstag (März – Nov. 17.00 – 18.00, Dez. – Feb. 16.30 – 17.30)

Teilnehmerbeitrag : 1000 Yen
Webpage :http://www.b-model.net/daisen-in/gyoji.htm
Essen
Im Daiji-in befindet sich ein Restaurant namens „Izu-sen“, in dem man die buddhistische Cuisine (vegetarische Küche) genießen kann.
Bei schönem Wetter kann man draußen sitzen.

Ort :Daiji-in
Zeit : 11.00-16.00
Tel: 075-491-6665

Daitokuji-Infomationen

Adresse: 53 Murasakino Daitokuji-chô, Kita-ku, Kyôto-shi, 603-8231

Tel.: 075-491-0019

Öffnungszeiten: 9.00-16.30 (ausser Ereignis, z.B. Zazen)

Eintritt: frei
Nebentempel: Ryûgen-in 350 Yen
Daisen-in 400 Yen
Zuihō-in 300 Yen
Kōtō-in 400 Yen

Verkehrsverbindungen: Mit den Bussen Nr. 101, 205 oder 206 vom JR-Kyoto HBF.
Mit dem Bus Nr.12 vom Hankyû-Shijō-Kawaramachi BF.
Mit dem Bus Nr.12 vom Keihan- Sanjō-Keihan BF
ca.100 m Fußweg von der Haltestelle,, Daitoku-ji“

Offizielle Webpage: http://zen.rinnou.net/head_temples/07daitoku.html
Hier kann man Fotos vom Daisen-in sehen, ebenso wie Fotos vom Daitokuji auf der offiziellen Webseite des Tempels.

Leider darf diese Webseite keine Fotos vom Daitokuji zeigen, da der Tempel dies grundsätzlich verbietet.
Auch hier kann man Fotos vom Daisen-in sehen.

http://kanko.city.kyoto.lg.jp/detail.php?InforKindCode=10&ManageCode=31 (jap.)

http://www.kyoto.travel/2009/11/daitoku-ji-temple.html  (eng.)

http://www.kyotokanko.com/t_daitokuji.html  (jap)

Viel Spaβ und schöne Tage in Kyôto!

Der Shimogamo Schrein

Foto vom Shimogamo Schrein

Der Shimogamo Schrein Frontansicht

Mitarashiike

Der Teich Mitarashiike

Haben Sie mal vom Shimogamo-Jinja gehört? In Wahrheit ist dieser Name nur ein Rufname und die offizielle Bezeichnung lautet Kamomioya Schrein. Es gibt auch nicht viele Japaner, die das wissen. Von diesem Schrein, auf den die Japaner sehr stolz sind, handelt dieser Artikel.

Die nächstgelegene Bahnstation ist „Demachiyanagi“ an der Keihan-Linie, und wenn man mit dem Bus kommt, steigt man direkt am Shimogamo-Schrein aus. Das genaue Alter des Shimogamo-Schreins, der sich in Sakyo-ku befindet, ist unbekannt, doch man sagt, dass er 90 Jahre vor Christi Geburt  vollendet worden sei. Der Shimogamo-Schrein war gemeinsam mit dem Kamigamo-Schrein einem Schutzgott der adligen Kamo-Familie gewidmet. Beide Schreine gemeinsam bilden den Kamo-Schrein. Das  Kamo-Fest, besser bekannt unter dem Namen Aoi-Fest, das beide Schreine veranstalten, ist sehr berühmt. Der Shimogamo-Schrein ist der älteste Schrein Kyotos. Die Hauptgebäude zum Osten und Westen gehören offiziell zum nationalen Kulturerbe Japans. Ihr historischer Wert ist sehr hoch. Momentan  wird ein Teil des Gebäudes renoviert, um es vor dem Verfall zu schützen.

Außerdem wird der Schrein als „Powerspot“ für Liebeswünsche  betrachtet. Es gibt dort einen Baum , der aus zwei einzelnen Bäumen zu einem einzigen zusammengewachsen ist. Das symbolisiert Glück in der Liebe. Über diesen Baum wird in letzter Zeit viel berichtet. So wird an diesem Baum auf korrekte Weise gebetet: Zuerst schreibt man seinen Wunsch auf ein Votivtäfelchen. Dann denkt man an seinen Wunsch, während man die rote und die weiße Schnur fest miteinander verknotet. Danach geht man mit dem Votivtäfelchen in der Hand zur Vorderseite des Schreins und umkreist den Schrein mit dem Baum zu Fuß dreimal, während man an seinen Wunsch denkt. Beim dritten Mal bringt man des Votivtäfelchen am Baum dar und kehrt zur Vorderseite des Schreins zurück. Zuletzt verbeugt man sich zweimal, klatscht in die Hände und verbeugt sich dann noch einmal.

Wegbeschreibung Shimogamo-Schrein

Wegbeschreibung zum Shimogamo-Schrein

Ich habe es übrigens wirklich mit dieser Methode versucht. Und tatsächlich habe ich eine tolle Freundin gefunden. Daher kann ich die Wirkung persönlich bestätigen.

Probieren Sie doch auch einmal Ihr Glück beim Shimogamo-Schrein.

Kinkakuji

by TOMITA Saori
Wenn Sie Kyoto besuchen, sollten Sie einmal den Kinkakuji-Tempel anschauen. Der Name „Kinkakuji“ ist zusammengesetzt aus „Kin“, das bedeutet „Gold“, „Kaku“ bedeutet „Halle“ und „Ji“ bedeutet „Tempel“. Den Kinkakuji ließ Yoshimitsu Ashikaga, ein General in der Muromachi Zeit (1392-1573) bauen. Er wollte ihn für sich zur Meditation und für No-Aufführungen und andere Aktivitäten und um seine Macht und seinen Reichtum zu zeigen. Deshalb auch die übertriebene Vergoldung des 1. und 2. Stockwerkes. Die 3 Stockwerke sind in 3 verschiedenen Stilen gebaut: Das ebenerdige Stockwerk ist in einem Palais-Stil „Hosui-in“, der erste Stock ist im schlichten Stil der Samurai „Cho-on-do“ und der zweite Stock ist in chinesischem Stil“ Kukkyo-cho“ ausgeführt. Auf der Dachspitze des Kinkakuji ist ein goldener Phönix. „Tempel“ wurde das Gebäude erst Yoshimitsus Testament gemäß nach seinem Tod. Vor dem Kinkaku gibt es einen schönen Teich, den „Kyokochi.“ „Kyokochi“ bedeutet „Spiegel-Teich“. Wenn kein Wind weht, spiegelt sich der Kinkaku auf dem Teich. Dann sieht man auf der gegenüberliegenden Seite den Kinkaku und davor im Wasser gespiegelt auf dem Kopf stehend, das Spiegelbild des Kinkaku.

Anmintaku

Im hinteren Bereich des Gartens findet man den „Anmintaku“ einen kleineren Teich, der, obwohl er keinen Zufluss hat, noch nie ausgetrocknet sein soll. Früher hat man bei Regenmangel dort um Regen gebetet.

Sekkatei

Ein bisschen weiter oben ist das Sekkatei, ein schlichtes Häuschen, wo General Yoshimitsu Tee-Zeremonieen abgehalten hat.

Fudodo

Und hier ist „das Fudodo,“ ein kleiner Tempel(?), der einer buddhistischen Gottheit des Ärgers geweiht ist. Vor dem Gebäude steht ein Räuchergefäß, dessen Rauch auf kranke Stellen am Körper gefächelt heilend wirken soll. Wenn man den Rauch auf den Kopf fächelt wird man vielleicht klüger?!