Candy Show Time

February 6, 2017

Mao Okada, Naomi Shirai

Ein außergewöhnlicher Bonbon-Laden

Kennen Sie „Kintarô-Bonbons“? Das sind Stücke aus einer länglichen Bonbonrolle, die überall das gleiche Bild zeigt, egal wo man sie durchschneidet. Kintarô ist der Name einer Figur aus einem japanischen Märchen. Der förmliche Name ist kumiame  (Knetbonbon). Das ist ein Verfahren zur Herstellung von Bonbons.

 

das Schild

Das Schild des Bonbon-Ladens

In letzter Zeit gibt es Bonbonrollen mit Kirschmuster und anderen Bildern, mit Comicfiguren oder Schriftzeichen. Aber alle werden Kintarô-Bonbons genannt, auch wenn sie nicht die Kintarô-Figur zeigen.

Bevor die Bonbonmasse in die Länge gezogen wird, hat sie einen Durchmesser von 35 cm, eine Länge von 70 cm und ein Gewicht von 40 – 50 Kilo. Das ergibt bei einem Produkt von ca. 2 cm Durchmesser eine Länge von etwa 250 Metern und etwa 7000 Bonbons.

Zur Herstellung wird Sirup mit Zucker in einen Kessel gegeben, verrührt und eingedickt. Dann kühlt man die heiße Bonbonmasse auf 60 Grad ab und knetet sie mit der Maschine. Man färbt die Masse ein und teilt sie in die verschiedenen Teile des Gesichts auf. Man legt die Teile aufeinander und macht daraus das Gesicht. Die Reihenfolge ist Kinn, Mund, Backen, Hände, Augen, Augenbrauen und Stirn.

das Verfahren 1

Schritt 1 der Herstellung

 

das Verfahren 2

Schritt 2

das Verfahren 3

Schritt 3

das Verfahren 4

Schritt 4

das Verfahren 5

Schritt 5

das Verfahren 6

Schritt 6

 

das Verfahren 7

Fertige Bonbons

Im Candy Show Time kann man aus nächster Nähe besichtigen, wie Zuckerbäcker die Bonbons herstellen. Man kann auch frisch produzierte Bonbons gleich probieren. Außerdem gibt es gibt dort Ohrringe, Schlüsselanhänger und Haarspangen zu kaufen, die wie Bonbons aussehen. Sie kosten etwa 1000 – 2000 Yen. Im oberen Stockwerk befindet sich ein Café, in dem man Kaffee trinken und Süßigkeiten essen kann.

Der Schmuck aussieht wie den Bonbon.

Bonbon-Schmuck

 

Öffnungszeiten : 10:00-20:00 Uhr

1F Candy Show Time 075-532-2055

2F Candy Show Time Café 075-532-2066

 

Adresse : 573-5 Minamigawa, Gion-cho, Higashiyama-ku, Kyoto 605-0074

Anfahrt : ① 30 Minuten mit der Buslinie 17 vom JR-Bahnhof Kyoto bis Shijo-Kawaramachi

② 10 Minuten Fußweg  von der Haltestelle Shijo-Kawaramachi

 

URL : http://candy-showtime.com/

 

Eingelegtes Gemüse von Nishiri

von Karen Arimoto und Moe Murakami

 

Wussten Sie, dass Kyoto nicht nur für Matcha (grünen Tee) bekannt ist, sondern auch für eingelegtes Gemüse? Das „Nishiri” ist ein Spezialgeschäft, das verschiedene Sorten von eingelegtem Gemüse verkauft. Natürlich ist das eingelegte Gemüse, das man dafür benutzt, Gemüse aus Kyoto.

die Eingang von Nishiri

Seit das Geschäft 1940 gegründet wurde, hat es verschiedene Preise erhalten.
Das „Nishiri“ hat außerdem viele Zweiggeschäfte, nicht nur in Gion, Kiyomizu und Arashiyama, also an Orten, die von vielen Touristen besucht werden, sondern auch in der B-Ebene am Bahnhof Kyoto. Deshalb kann man das Geschäft einfach erreichen. Zudem unterscheiden sich die verschiedenen Geschäfte in ihrem Angebot und ihrer Ladenatmosphäre. Es macht Spaß, das Geschäft zu suchen, das dem eigenen Geschmack am meisten entspricht. In dem Geschäft in Gion kann man im 1. Stock Speisen mit eingelegtem Gemüse bestellen. Und im 2. und 3. Stock kann man viele Fotos, Bilder und Keramik bewundern.

Speisekarte von der Restaurant

Das Nishiri hat eine sehr lange Tradition und hat viele verschiedene Produkte entwickelt, zum Beispiel „Senmaizuke“, das man eigentlich im tiefen Winter isst.

Aber das Nishiri verkauft sein „Senmaizuke“ auf dem Höhepunkt des Gion-Fests, das im Juli stattfindet, wenn es in Kyoto von Touristen wimmelt. Das zeigt den großen Fleiß des Geschäftes bei der Produktentwicklung. Auch für den Verzehr macht das Nishiri neue Vorschläge. Zum Beispiel, in dem es zu dem seit vergangenen Zeiten beliebten Reis mit eingelegtem Gemüse auch Wein anbietet, kombiniert es japanische und europäische Küchentraditionen.

Interessant ist auch, dass passend zu jeder Jahreszeit andere Gemüsesorten angeboten werden. Zum Beispiel gibt es zwischen Mai und September Auberginen, Tomaten, Gurken und Zwiebeln als eingelegtes Gemüse. Das vermittelt beim Essen ein schönes Gefühl für die Jahreszeiten. Da es außerdem noch sehr gesund für den Körper ist, mögen es viele Japaner.
Wollen Sie nicht auch durch den Genuss von eingelegtem Gemüse gesund wie ein Japaner werden?

 

verschiedene eingelegtes Gemüsealles eingelegtes GemüseGemüse für die Sommer

Wegbeschreibung zum „Nishiri“
Von der Station Kawaramachi der Hankyu-Linie braucht man zum „Nishiri“ nur 6 Minuten zu Fuß in Richtung Osten zu gehen.

Öffnungszeiten
Von 10 Uhr bis 21 Uhr geöffnet (kein Ruhetag)

 

 

Machiya-Café

Von Iori Sho und Riho Kubota

Was ist ein Machiya?

In Kyoto gibt es alte Häuser, die “Machiya” heißen. Diese Häuser sind besonders berühmte Sehenswürdigkeiten in Kyoto. Interessant an den Häusern sind die schmalen Eingänge im Gegensatz zur Tiefe der Häuser. Wir bezeichnen sie deshalb als „Schlafzimmer für Aale“. Die Häuser grenzen nach vorne zur Straße und an der Seite direkt an das nächste Haus, damit man mit den Nachbarn sprechen kann. Ihre Geschichte ist alt; es gibt sie schon seit der Heianzeit (794-1185), aber viele Gebäude fielen 1864 einem Brand zum Opfer, der Bakumatsu no Kinmon no Hen genannt wird. Also wurden die Häuser, die man jetzt in Kyoto sehen kann, erst danach in der Taisho- bis Showazeit gebaut. Momentan beträgt die Zahl der Machiya-Häuser in Kyoto etwa 50.000. Aber in 10% davon wohnt niemand mehr. Außerdem sind 30 % der Machiya-Bewohner über 60 Jahre alt. Die Kosten für Reparaturen und das Instandhalten der Häuser sind hoch. Deshalb ist es problematisch, so ein Haus an die eigenen Kinder zu vererben. Noch dazu sind die Machiya bei Erdbeben und Feuer gefährdeter als moderne Häuser. Deswegen schrumpft die Zahl der Häuser um 2% pro Jahr. Also, was kann man machen, um die Probleme zu lösen?

Wissen Sie, was ein “Machiya-Café” ist?

In Kyoto gibt es viele alte Bürgerhäuser oder Machiya, die über 100 Jahre alt sind. Und einige Häuser oder Machiya sind als Cafés wieder aufgebaut worden. Diese Häuser nennt man “Machiya-Café”. In den Cafés kann man in angenehmer Atmosphäre Kuchen essen und Tee oder Kaffee trinken, als ob man dort selbst zu Hause wäre. Dort ist es sehr ruhig und entspannend. In vielen der Cafés gibt es alte japanische Möbel, die in der Vergangenheit tatsächlich benutzt wurden, und interessante Bücher oder Zeitschriften. Deshalb bleibt man oft lange Zeit im Café, ohne es zu merken. In Gokōmachi-Sanjō gibt es auch ein umgebautes Café, das jetzt 120 Jahre alt ist und eigentlich ein Hotel war. In dem Café gibt es altmodische Stühle und Tische. Im Erdgeschoss ist ein Café und im ersten Stock ist ein Hotel, deshalb kann man dort auch übernachten. Auf der Speisekarte sind viele Gerichte mit saisonalem Gemüse oder Fleisch, und man genießt das Essen. Das Machiya, das Kyotoer Gebäude aus alten Zeiten, wird immer noch als Café von vielen Leuten geliebt.   Wir haben einmal das Machiya-Café “Umezono CAFÉ & GALLERY“ besucht, das an der Takoyakushi-Straße ist. Das Innere des Cafés ist im westlichen Stil renoviert, aber teilweise ist auch noch der alte Stil der Machiya erhalten geblieben. Deshalb kann man dort eine schöne Mischung aus Japanischem und Westlichem erleben. Wir haben zwei Gerichte bestellt, einen Pfannkuchen, der nach Grüntee aus Uji (eine Stadt bei Kyoto) schmeckt, und Mitarashi-Knödel mit süßer Sojasoße. Beides war sehr lecker und wir waren damit ganz zufrieden. Ein Kellner hat gesagt, dass viele Gäste sich über den Garten freuen, der eine Besonderheit des Machiya-Cafés ist, und den es in normalen Cafés nicht gibt. Wer in einem historischen Gebäude in Kyoto japanisches Essen genießen möchte, dem sei ein Besuch im Machiya-Café wärmstens empfohlen.

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※Wussten Sie das?

„町屋“ (machiya) bedeutet „Geschäft“, aber „町家“ (chouka) bedeutet „Haus“.

 

Verkehrsverbindung

Hankyu-Karasuma oder U-Bahn-Station Shijo

Wegbeschreibung

Vom Ausgang Nr. 22 nach links und geradeaus bis zur 2. Straße (Takoyakushi-dori), dort links und dann geradeaus bis zum Café. Es dauert ca.15 min zu Fuß.

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Das Lied der Straßen von Kyoto

Die Geschichte der Straßen von Kyoto

von Seiran Nagao

Die Straßen im Zentrum von Kyoto sind wie ein Schachbrett angeordnet. Fast alle Straßen verlaufen gerade vom Norden nach Süden oder vom Westen nach Osten. Im Jahr 794 wurde dort, wo die jetzige Stadt Kyoto steht, die Hauptstadt und Kaiserresidenz Heian-kyo errichtet. Heian-kyo war eine Nachahmung der Stadt Chang’an, einer alten Stadt in China, dem jetzigen Si’an. Daher ist die Form der beiden Städte ähnlich.
Die Breite der größten Straßen betrug etwa 50 Meter. Damals wurde die Stadt am nördlichen Ende begrenzt durch die „Ichijo Straße“, am südlichen Ende lag die „Kujo Straße“, am östlichen Ende war die „Higashikyogoku Straße“, und am westlichen Ende die „Nishikyogoku Straße“. Im Mittelalter wurden die Straßen dann langsam schmaler gebaut. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts baute Toyotomi Hideyoshi, der Minister war, neue Straßen. Vom Ende von Meiji-Zeit (1868-1912) bis Anfang der Taisho-Zeit (1912-1926) wurden die Straßen hauptsächlich vergrößert.

der Kleis von Heikankyo

der Kleis von Heikankyo

Das Lied der Straßen von Kyoto

Es gibt mehrere Lieder, um die Namen der Straßen in Kyoto auswendig zu lernen. Am bekanntesten ist das Lied „Marutakeebisu“. Namen der Straßen, die vom Norden nach Süden liegen, werden in dem Lied besungen. Das Lied der Straßennamen vom Osten nach Westen heißt „Teragoko“. „Marutakeebisu“ wurde von Mund zu Mund überliefert, aber „Teragoko“ wurde aufgrund geschichtlicher Informationen aus der Edo-Zeit (1603-1868) neu geschrieben. Im Text besungen werden auch nicht alle Straßennamen, sondern nur die wichtigsten.

Straßen in Kyoto

Straßen in Kyoto

 

Marutakeebisu (Das Lied der Straßen von Osten nach Westen)

Maru take ebisu ni oshi oike

(Marutamachi Takeyacho Ebisugawa Nijo Oshikōji Oike)

Ane san rokkaku tako nishiki

(Anekōji Sanjo Rokkaku Takoyakushi Nishiki)

Shi aya bu-ttaka matsu man gojo

(Shijo Ayanokōji Bukkōji Takatsuji Matsubara Manjuji Gojo)

Setta charachara uonotana

(Settayacho(*1) Kagiyacho(*2) Uonotana(*3))

Rokujo shiccho tōrisugi

(An der Rokujo und Shichijo vorübergehen)

Haccho koereba Tōjimichi

(Die Hachijo überqueren zur Tojimichi)

Kujo-Ōji de todome sasu

(An der Kujo Straße ist das Ende)

*1 Die Settayacho Straße ist die jetzige Yobai Straße

*2 „Chara Chara“ ist der Klang, mit dem Schlüssel klingeln.

*3 Die Uonotana Straße wurde eins mit der Rokujo Straße.

 

Teragoko (Das Lied der Straßen vom Norden nach Süden)

Tera goko huya tomi yanagi sakai

(Teramachi Gokōcho Huyacho Tominokōji Yanaginobanba Sakaimachi)

Taka ai higashi kurumayachō

(Takakura Ainomachi Higashinotōin Kurumayacho)

Karasu ryōgae muro koromo

(Karasuma Ryōgae Muromachi Koromodana)

Shinmachi kamanza nishi ogawa

(Shinmachi Kamanza Nishinotōin Ogawa)

Abura samegai de horikawa no mizu

(Aburakōji Samegai Wasser des Horikawa(*4))

Yoshiya ino kuro ōmiya e

(Yoshiyamachi Inokuma Kuromon und Omiya)

Matsu higurashi ni chiekōin

(Matsuyacho Higurashi Chiekōin)

Jōfuku senbon hateha nishijin

(Jōfukuji Senbon und dann Nishijin)

*4 Neben der Horikawa Straße liegt ein kleiner Fluss.

Das Gion-Fest (von Satomi Nitta)

Geschichte

 

Traditionelle Laternen mit Wappen

Ein Treffen von Geistern, auf dem während der Heian-Zeit für die Beseitigung von Katastrophen wie der Pest gebetet wurde, war der Anfang des Gion-Festes.

In Heian-Kyo, der Hauptstadt der Heian-Zeit, dem heutigen Kyoto, war die Pest oft verbreitet.

Es war so schlimm, dass die Tatsache, dass Leichen die Strömung des Kamoflusses gestoppt haben, schriftlich festgehalten worden war.

Die Menschen waren voller Angst vor Pest und Fluch.

 

Über das Fest

 

Die Pracht des Gion-Festes und seine lange Tradition sind auf der Welt einzigartig.

Das Gion-Fest hat eine Tradition von mehr als 1.100 Jahren.

Das Fest ist am 30. September 2009 zum UNESCO immateriellen Kulturerbe ernannt worden.

Es ist das Fest des Yasaka-Schreins.

Beim Gion-Fest wird eine Vielzahl von Ritualen innerhalb eines Monats durchgeführt.

Die Termine der Veranstaltungen sind fest und von den Wochentagen nicht abhängig.

(Außer einiger Veranstaltungen in Shi-jō.)

Also möchte ich nun einige der Aktivitäten des Gion Festes vorstellen.

 Göttersänfte in der Nacht

Mikoshi (Göttersänfte) -Arai

Die Shijō Brücke

Die Mikoshi-Arai werden am 10. Juli und 28. Juli durchgeführt.

Dies ist eine Zeremonie, bei der die Mikoshi zur Shijō Brücke getragen werden,um die Veranstaltung mit Wasser des Kamogawas zu reinigen.

 

 An den Festtagen vom 14. Juli bis zum 16.  Juli

Göttersänften mit Laternen

An den Festtagen vom 14. Juli bis zum 16. Juli kommen die meisten Besucher auf das Gionfest.

Am 15. und 16. werden dem Yasaka-Schrein verschiedene traditionelle Künste gewidmet.

Als Besucher können Sie kostenlos gleichzeitig traditionelle japanische Künste wie z. B. Tanz, Teezeremonie oder traditionelle japanische Musikinstrumente erleben.

Am Abend strömen mehr als 200.000 Besucher auf das Fest.

Ab 18:00 Uhr wird die Shijō-Kawaramachi-Straße zur Fußgängerzone.

Mit dem Erklingen der traditionellen Musik erreicht das Fest seinen Höhepunkt und dementsprechend füllen sich die Straßen.

Kinder aus jedem Stadtviertelverein helfen bei dem Fest und tragen dabei eine Yukata (einen Sommerkimono) in den traditionellen Vereinsmustern.

Die jungen Frauen genießen bewusst die Mode. Wenn sie die Yukata tragen, stylen sie ihre Frisur und tragen passende Accessoires.

In den letzten Jahren gibt es auch junge Männer, die während des Festes die Yukata tragen. Heutzutage ist das eine Festattraktion geworden, die Leute in verschiedenen Yukatas anzuschauen.

Kommen Sie unbedingt einmal zum Gionfest nach Kyoto und tragen Sie dabei eine Yukata. Das wird ein unvergessliches Erlebnis für Sie.

Der Iemon-Teesalon

von Shimpei Shigemizu

Foto vom Iemon-Salon in Kyoto

Iemon-Teesalon

 „Tee“ ist ein Teil der japanischen Kultur, auf die wir vor aller Welt stolz sein können. Wir trinken ihn am liebsten in schicken Cafés. Am Tee kann sich jedermann erfreuen. Er ist ein Teil unseres täglichen Lebens. Es gibt viele verschiedene Teesorten, die sich im Geschmack sehr voneinander unterscheiden.

 „Iemon-Teesalon“ in der Kyotoer Innenstadt folgt dem Gedanken, Teetrinken zum Lebensstil zu machen. Die bekannte Teemarke „Iemon“ will durch sein Café für einen neuen Lebensstil begeistern.

 Sie finden den Iemon-Teesalon in der Gegend von „Sanjo Karasuma“, in der Nähe vom Starbucks-Café. Im Teesalon gibt es 120 Sitzplätze und auch eine Terrasse. Der Laden ist sehr geräumig. Die Öffnungszeiten sind von 8 Uhr bis 24 Uhr. Die Küche hat bis 23 Uhr geöffnet, Getränke kann man bis 23.30 bestellen.

Foto Tee mit japanischen Süßigkeiten

Tee mit japanischen Süßigkeiten

 Das Gebäude ist ein traditionelles „Machiya“, also ein elegantes Stadthaus. Hier kann man auch ein japanisches Frühstück bekommen, zum Beispiel einen Reistopf mit Ei und Sojasoße (Tamago-kake-gohan) oder mit Grüntee übergossenen Reis (O-cha-zuke) mit Nori-Seetang und Arare-Reisgebäck. Beides sind typische japanische Frühstücksgerichte.

 Außerdem ist ein Besuch zur Kaffeezeit empfehlenswert. Die monatlich wechselnden Parfaits sind nicht nur köstlich, sondern auch berühmt. Besonders gut zum Tee passen Warabimochi. Das sind Reisbällchen, die mit Sojabohnenpulver (Kinako) bestäubt sind. Hier kann man sich richtig entspannen. Der Iemon-Teesalon ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

 So können Sie auch zu Hause einen guten Tee genießen:

Foto von Sencha Teeblättern im Kännchen

Sencha Teeblätter im Kännchen

Gießen Sie heißes Wasser in eine Tasse, bis diese zu einem Zehntel gefüllt ist. Gießen Sie das Wasser in das Kännchen mit den Teeblättern. Warten Sie 30 Sekunden. Gießen Sie den Tee in die Tasse, und zwar bis zum letzten Tropfen. Das ist wichtig.

 Telefonnummer: 075-222-1500

URL/http://iyemonsalon.jp/

Populäre Bäckereien in Kyoto

Die Bäckerei “Flip-up”

von Shimpei Shigemizu

Es gibt viele Bäckereien in Kyoto, darunter auch sehr populäre Läden. Brotliebhaber gehen daher ihr Brot kaufen, bevor die Bäckereien von Angestellten und Schülern der morgendlichen Rushhour bevölkert werden. Es gibt viele Bäckereien, die man nicht so leicht finden kann, weil sie sich in kleinen Gassen verstecken. Sich nach solchen Läden auf die Jagd zu begeben, stellt ebenfalls ein ganz besonderes Vergnügen dar.

Foto der Bäckerei Flip-up in Kyoto

Die Bäckerei "Flip-up"

Eine empfehlenswerte Adresse für Brotfreunde ist die Bäckerei ‘Flip-up’. Sie befindet sich etwa 5 Gehminuten von der U-Bahnstation Karasuma-Oike(Ausgang 2) entfernt. Von dort aus geht man nach Westen in dieOshikôji-dôri. Die Bäckerei ist von 7 Uhr bis 18 Uhr geöffnet (Ruhetag: Sonntag und Montag).

 Besonders populär sind die Bagels, von denen es viele Sorten gibt. Die besonders beliebten Käse-Bagels für 200 Yen das Stück sind innen mit viel Käse gefüllt und auch die Käsekruste obendrauf duftet herrlich.

Foto Käse-Bagel in der Bäckerei Flip-up in Kyoto

Käse-Bagel

Die Pizza-Stückchen mit Aubergine und Manganji-Chilischoten für nur 200 Yen schmecken auch gut. Die Manganji-Chilischote ist eine Gemüsespezialität aus Kyoto, die gut zum Käse passt. Eine weitere Empfehlung sind die mit Frischkäse und schwarzem Pfeffer gefüllten Stückchen für 170 Yen. Der Pfeffer beißt auf der Zunge und der Käse duftet fein. Eine fantastische Kombination, die man unbedingt einmal versuchen sollte.

In Japan gibt es eine Brötchensorte namens Anpan, die sich der Bäcker Kimura Eizaburou in Meiji-Zeit einfallen ließ. Anpan ist zwar ein Bäckereierzeugnis, wird aber hergestellt in der Wagashi-Tradition japanischer Süßigkeiten. Im Innern der Brötchen befindet sich eine Paste aus Mungobohnen, die Tsubuan oder Koshian genannt wird. Anpan-Brötchenpassen gut zu einem Glas Milch. Man kann sie ebenfalls im Flip-up kaufen.

Im Grunde ist nicht nur der Reis, sondern auch Brot mittlerweile ein Hauptnahrungsmittel in Japan. Im Ausland mag es sonderbar erscheinen, doch in Japan erfreuen sich Jung und Alt an Brot und Reis. Sie haben sich an beides gewöhnt. Das Brot ist ebenso populär wie der Reis.

Da es im Flip-up besonders leckeres Brot gibt, ist die Bäckerei auf jeden Fall einen Besuch wert.

Foto Pizzabrot in der Bäckerei Flip-up in Kyoto

Pizzabrot

Telefonnummer    075-213-2833

Kyoto Aquarium (von Eva Dobra)

Das Kyoto-Aquarium

Das Kyoto-Aquarium

Das Kyoto Aquarium ist am 11. März 2012 eröffnet worden.
Insgesamt können ungefähr 250 Fischarten und über 15.000 Ausstellungsgegenstände betrachtet werden. In 13 Bereichen kann der Besucher das Meer und die Fische spielerisch entdecken. Ausgestellte Objekte können “betrachtet”, Informationen über diese “erfahren” und die Gegenstände teilweise auch “angefasst” werden.

Kyoto-Fluss-Zone
Einer dieser Bereiche ist die “Kyoto-Fluss-Zone”.
In diesem Bereich findet sich beispielsweise der japanische Pfeffer, welcher nur in sauberem Wasser wächst und unter Naturschutz steht. Außerdem werden die vielen kleinen Fische, welche in dem Kamogawa Kyoto Fluss leben, vorgestellt.

Der Japanische Pfeffer die Attraktion

Umwelt-Pavillion
Ein weiterer interessanter Bereich ist der Umwelt-Pavillon, welcher in vier umweltorientierte Systeme unterteilt ist.
Im ersten System befindet sich der Solarbereich. Hier können die Besucher erleben, wie Elektrizität aus Sonnenenergie gewonnen wird.
Das Thema von nächsten System ist das Regenwasser. In diesem Bereich wird  die Wiederverwendbarkeit von Regenwasser vorgestellt.
Der dritte Bereich widmet sich “EcoCute”, welches die Lufttemperatur mit heißem oder kaltem Wasser reguliert.
Im letzten Bereich wird das Wärmespeicher-Verfahren präsentiert.
Hierbei wird die tagsüber gespeicherte Wärme nachts kontrolliert abgegeben.
Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Delphine, deren Wassertank wegen der hohen Außentemperaturen extra mit kaltem Wasser gespeist wird.

Das Modell vom Kyoto Aquarium Umwelt-Pavillion

 

Das Delphinarium

Das Delphinarium

 

 

  Vom Delphinarium aus kann man
        den Shinkansen und den Toji-Tempel sehen.

 

 

 

Im Aquarium

Im Aquarium

Pause
Wenn Sie eine Pause machen möchten, können Sie auch im Gebäude des Aquariums oder draußen eine Pause machen.
Draußen befinden sich Reisfelder mit fießendem Wasser, und viele Pflanzen sind als Anschauungsmodell gedacht.
In der Natur kann man gut Mittagessen essen!

Besichtigungszeit
Beträgt etwa 3 Stunden.

Öffnungszeiten:
Ganzjährig geöffnet, von 9:00 bis 17:00.Uhr.

Ein kleiner Pinguin

Ein kleiner Pinguin

Eintrittskarten:
Erwachsene: 2,000 Yen (Jahreskarten 4,000 Yen)
Oberschüler: 1,500 Yen (Jahreskarten 3,000 Yen)
Mittelschüler und Grundschüler: 1,000 Yen(Jahreskarten 2,000 Yen)
Kleinkinder: 600 Yen (Jahreskarten 1,200 Yen)
Wenn Sie Jahreskarten kaufen, kostet es das Doppelte.
! Wenn Sie die Tageskarte für den Bus kaufen, wird es 10% billiger !

Wie weit…?
Vom Bahnhof Kyoto mit dem Bus Nr.205 (einfache Fahrt: 220 Yen) eine Tageskarte 500 Yen oder mit dem Shuttelbus (eine Fahrt 220 Yen)
Fahrtdauer: ca.5~7 Min.

Faszination der Wasserwelt

Faszination der Wasserwelt

http://www.kyoto-aquarium.com/

Die Hanamikôji-Straße

von  Chihiro Kato und Enami Sekiya
Die Hanamikôji-Straße liegt südlich von Gion, einem Stadtviertel von Kyôto, in dessen Zentrum der Yasaka-Schrein liegt.
In Gion gibt es ein Kabuki-Theater namens „Minamiza“ und berühmte Cafés wie das „Tsujiri“ oder „Gion-Koishi“.
Auch das „Gion-Fest“ im Juli ist sehr beliebt. Man kann in Gion traditionelle Kyôtoer Küche essen und das Yûzen-Stofffärben ausprobieren.

Die Hanamikoji Straße

Die Hanamikoji Straße

Die Hanamikôji-Straße verläuft zwischen der Sanjô-Straße und dem Kenninji-Tempel und ist etwa 1.4 km lang.

Es ist eine Straße mit ganz typischem Kyôtoer Flair. Der Teil der Straße, der nördlich von der Shijô-Straße liegt, besitzt eine andere Atmosphäre als der südliche Teil. Im Norden gibt es viele Gebäude, zum Beispiel Pubs, Bars und Bürogebäude.
Im Süden gibt es Teehäuser und Restaurants. Hier kann man alte Häuserreihen sehen, obwohl die Geschichte der Straße nicht so weit in die Vergangenheit zurückreicht.

Es ist sehr entspannend, die Hanamikôji-Straße zu Fuß entlang zu laufen. Des Öfteren trifft man dabei auf „Maikos“, also Kabuki-Schauspielerinnen, die sich noch in der Ausbildung befinden. Nicht jeder kann eine Maiko werden, sondern nur Mädchen unter 20 Jahren. Mittags kann man auch Maikos sehen, jedoch sind viele dieser Maikos keine wirklichen Geisha-Schülerinnen, sondern nur junge Mädchen im Maiko-Kostüm, welche den Besuch in Gion für Schüler aus anderen Teilen Japans, die nach Kyôto auf Klassenfahrt kommen, zu einem Erlebnis machen sollen. Wenn man echte Maikos sehen möchte, sollte man am Abend in die Hanamikôji-Straße kommen.
Das „Naruya“ ist ein berühmtes Teehaus. Hier kann man „Warabimochi“ essen, eine japanische Süßigkeit, die aus Wasser, Zucker und japanischem Mochi-Reiskuchen besteht. „Warabimochi“ verderben schnell, und der Geschmack verliert sich bald nach der Zubereitung. Deshalb ist es am besten, frische Warabimochi sofort gekühlt zu verzehren. Man isst sie mit „Kuromitsu-Sirup“ oder bestreut mit „Kinako“, einem gezuckerten Pulver aus Sojabohnen. Bei Japanern ist diese Süßigkeit sehr beliebt.

Historische Gebäude auf der Sanjô-Straße

von Mai Ohgita

 

Historische Gebäude auf der Sanjô-Straße

Backsteingebäude

Backsteingebäude

ehemalige Bank of Japan

ehemalige Bank of Japan

Auf der Sanjôstraße in der Innenstadt von Kyôto gibt es historische Gebäude aus der Meiji- und Taisho-Zeit (1868 ~1926) Während dieser Zeit wurden in ganz Japan viele moderne Backsteingebäude errichtet.

Das Nebengebäude des Kyôto-Museums (Museum of Kyoto, Bekkan), ein ehemaliges Zweiggeschäft der Bank of Japan in Kyôto wurde 1906 gebaut.
Es erhielt 1969 die offizielle Anerkennung als kulturhistorisch bedeutsames Erbe Japans.
Dieses Gebäude ist ein typisches Bauwerk der japanschen Backsteinarchitektur und wurde von Kingo Tatsuno entworfen. Er war einer der bekanntesten modernen Architekten seiner Zeit. Der Stil des Gebäudes ist eine Mischung aus Gotik und Renaissancestil.
Heute kann man das Innere kostenlos besichtigen. Wenn Sie hineingehen, merken Sie, dass hier von 1906 bis 1965 ein Zweiggeschäft der Bank of Japan war.

Adresse: Sanjô-Takakura, Nakagyô-ku, Kyôto

Öffnungszeiten: Di.-So. 10 bis 19.30 Uhr (wenn der Montag ein Feiertag ist, ist das Museum am Di. geschlossen)

Eintritt: frei

Verkehrsverbindungen: 3 Minuten zu Fuß vom Ausgang 5 des Bhf. Karasuma-Oike (U-Bahn Tozai Linie)

Das ehemalige Postamt

Das ehemalige Postamt

Offizielle Webpage:http://www.bunpaku.or.jp/info_english.html

Das Nakagyô-Postamt, ein ehemaliges Zentralpostamt in Kyôto, wurde 1902 erbaut.
Bis heute wird das Gebäude von den Einwohnern Kyôtos als Postamt benuzt. Das Innere wurde modern und funktional umgebaut, aber das Aussehen blieb im ursprünglichen Zustand. Die Backsteinarchitektur ist im Renaissancestil gehalten. Auf den ersten Blick merken Touristen nicht unbedingt, dass das Gebäude ein Postamt ist, denn dort gibt es kein grosses Schild, nur einen kleinen Briefkasten. Das Postamt steht gleich neben dem Kyôto-Museum und wird oft für ein weiteres Museum oder anderes historisches Denkmal gehalten. Man kann hier jedoch ganz normal Briefmarken kaufen, Pakete abschicken und so weiter.

Adresse: Hishiya-chô 30, Nakagyo-ku, Kyôto

Öffnungszeiten: täglich 0 bis 24 Uhr

Verkehrsverbindungen: 3 Minuten zu Fuß vom Ausgang 5 des Bhf. Karasuma-Oike (U-Bahn Tozai Linie)

Das Shinpuhkan

Das Shinpuhkan

Offizielle Webpage:http://map.japanpost.jp/pc/syousai.php?id=300144153000

Das Shinpuhkan , eine ehemaige Fernsprechzentrale, wurde 1926 gebaut. Auf den ersten Blick sieht das Gebäude wie ein normales Burogebäude aus. Beim Nähertreten wird der Betrachter jedoch von Schönheit der dekorativen Fassadenfliesen überrascht.
Das Shinpuhkan wurde als kulturhistorische Stätte Kyôtos anerkannt.
Es wird heute als ein Handelsgebäude benutzt und ist beliebter Treffpunkt für junge Leute. Es hat zwei Stockwerke und ca. 30 Geschäfte. Hier kann man z.B. Kleidung kaufen, gemütlich im Cafe oder Restaurant sitzen und sogar Hochzeiten veranstalten.

Adresse: Bano-chô 586-2, Nakagyô-ku, Kyôto

Öffnungszeiten: Läden: So.-Do. 11.00-20.00
Fr., Sa., vor Feiertagen 11.00-21.00
Restaurants: täglich 11.00-23.00 (letzte Bestellung 22.00)

Verkehrsverbindungen: 3 Minuten zu Fuß vom Ausgang 5 des Bhf. Karasuma-Oike (U-Bahn Tozai Linie)

Ausgang 5 des Bhf. Karasuma-Oike (U-Bahn Tozai Linie)

Ausgang 5 des Bhf. Karasuma-Oike (U-Bahn Tozai Linie)

Offizielle Webpage: http://www.shin-puh-kan.com/

Viel Spaß und schöne Tage in Kyôto!