Yojiya-Cafe

April 18, 2010

by Kanako Nozue; Kaori Fujino

Das Yojiya-Café

Das Logo von Yojiya

Yojiya ist eigentlich eine Firma, die 〟Abwischpapier〝 herstellt. (〟Abwischpapiere〝 sind kleine Papierblättchen, mit deren man (frau?) Fett auf der Haut im Gesicht entfernt.)
Aber Yojiya betreibt auch 3 Cafés in Kyoto, und zwar in der Sanjo-Straße, in Arashiyama und beim Ginkakuji. ( Siberner Pavillon)

Die Cafés haben eine helle und lässige Atmosphäre.

Wir haben das Café in Arashiyama besucht, das möchten wir hier vorstellen.
( Die Öffnungszeiten der einzelnen Cafes sind unterschiedlich. )
Frühstück: von 9 Uhr bis 11 Uhr
Es gibt 2 Frühstücksmenüs: – Sandwich mit Speck und Ei und Salat
– Japanisches Omlett mit Salat

Mittagessen: von 11 Uhr bis 15 Uhr
・Hähnchen-Curryreis mit Kyo-Gemüse (Gemüse aus Kyoto) mit Salat
・Pasta, die sich jeden Monat ändern und Salat. ( Man kann von 2 Pasta-Menüs auswählen.)
・japanisches Omlett mit Salat

Wir haben Pasta mit weißer Zitronensoße und Wurst und Brokkoli und Omlett gegessen.
↓Erst kommt der Salat!

Salat mit Croûton und Kürbissalat

Endlich kommen die Hauptgerichte!

Pasta

Omlett

Reis mit Hijiki (eine essbare braune Meeresalge) ist drin und geraspelter Rettich und geschnittener Meerrettich sind drauf.
Die Soße ist 〟An〝 aus Pfeilwurzel. Und vor dem Omlett sieht man etwas grünes, das ist Fu. Fu ist aus Weizenmehl und Gluten. Das ist sehr weich.

Wir haben ein Parfait und einen Cappuccino dazu bestellt.

Das braune Eis oben ist aus Kinako. Um Kinako herzustellen, werden Sojabohnen geröstet, geschält und gemahlen.
Unter dem Kinako sind Reismehlknödel und brauner Zuckersirupgelee.

Das Logo von Yojiya ist mit Kakaopulver auf dem Cappuccino abgebildet!

Es gibt noch Tofu-Tiramisu, Biskuitrolle, Schokoladenkuchen und so weiter.
Das Tofu-Tiramisu ist besonders typisch für dieses Café.
Es ist ein bisschen Alkohol drin und es ist nicht so süß.

Tatsächlich ist das Logo überall abgebildet, auf den Tellern, Gläsern, Löffeln …♪

Neben dem Laden ist ein Imbissstand, damit man Spaß hat, in Arashiyama spazieren zu gehen.

Öffnungszeit: 10~18 Uhr
Wie kommt man dorthin?

-Stadtbus (Nummer 28). vom Kyoto-Bahnhof bis zur Haltestelle Nonomiya
-Kyotobus (Nummer 7, 72 und 80) von Kyoto-Bahnhof bis zur Haltestelle Nonomiya
<mit dem Zug>
-Saga Arashiyama-Bahnhof mit der JR Sanin-Linie, dann nach Westen 10 Minuten zu Fuß
-Keifukuarashiyama-Bahnhof, dann nach Norden 5 Minuten zu Fuß
-Bis zum Arashiyama-Bahnhof mit der Hankyu Arashiyama-Linie, dann nach Norden 10 Minuten zu Fuß

Die Samuraitruppe Shinsengumi

by Ayumi Nakajima

 

Die militärische Schutztruppe Shinsengumi

In Kyôto gibt es einen bekannten Tempel namens Mibudera (Mibu-Tempel). Seine Berühmtheit hängt eng mit den geschichtlichen Ereignissen um die berüchtigte Samuraitruppe Shinsengumi zusammen.

Die Shinsengumi war eine militärische Schutztruppe, die vor ungefähr 157 Jahren in Kyôto aktiv war. Sie bildete die Streitkraft des Shogunats, das in der Edo-Zeit in Japan mehr Macht besaß als der damalige Kaiser. Der Name Shinsengumi bedeutet: Neu gewählte Truppe.
Alle Mitglieder waren Männer, ungefähr 60 Leute an der Zahl, doch zeitweise umfasste die Miliz auch bis zu 300 Krieger.
Ihre Aufgabe war die Bekämpfung der Shogunatsfeinde. Zu Zeiten des Kampfes trugen sie hellblaue Kimonos. Ihre Waffen waren hauptsächlich Schwerter, Speere und Kanonen.

Die Miliz wurde im März 1863 in einem Dorf namens Mibu gebildet. Mibu befand sich damals am äußersten westlichen Stadtrand von Kyôto. Heute liegt Mibu mitten im Herzen Kyôtos, im Stadtteil Nakagyô-ku.
Im Mibu-Tempel trainierten die Samurai das Bedienen der Kanonen und andere kriegerische Künste. Sie wohnten in den Häusern der Samurai Yagi, Maekawa und Nambe. Alle drei Häuser lagen in dichter Nähe des Mibu-Tempels. Übrigens stehen die Häuser von Yagi und Maekawa noch heute dort.
Den Mibu-Tempel kann man täglich von 8:30~16:30 besichtigen. Es gibt dort die Gräber vieler Mitglieder der Truppe zu sehen (Eintritt 100 Yen) und Reiseandenken zu kaufen.
Der Mibu-Tempel

Das Haus Yagis kann man für 1000 Yen Eintritt besichtigen (täglich 9:00~17:00). Serizawa Kamo wurde 1863 hier ermordet.
Der Besuch von Maekawas Haus ist leider nicht möglich. Yamanami Keisuke beging dort 1865 Harakiri.
In der Shinsengumi gab es viele Pflichten. Und es gab viele berühmte Samurai:

Die Kommandanten

・Kondô Isami (近藤 勇)
・Serizawa Kamo (芹沢 鴨)

Der Vizekommandanten

・Hijikata Toshizô (土方 歳三)
・Yamanami Keisuke (山南 敬助)
・Niimi Nishiki (新見 錦)

Der Berater

Itô Kashitarô (伊東 甲子太郎)

Die Truppenkapitäne

  1.  Okita Sôji (沖田 総司)
  2.  Nagakura Shinpachi (永倉 新八)
  3.  Saitô Hajime (斎藤 一)
  4.  Matsubara Chûji (松原 忠司)
  5.  Takeda Kanryûsai (武田 観柳斎)
  6.  Inoue Genzaburô (井上 源三郎)
  7. Tani Sanjûrô (谷 三十郎)
  8.  Tôdô Heisuke (藤堂 平助)
  9.  Suzuki Mikisaburô (鈴木 三樹三郎)
  10.  Harada Sanosuke (原田 左之助)

Stätten der Erinnerung an die Shinsengumi

Auch heute noch gibt es in Kyôto viele Orte, die an die tapferen Kämpfer erinnern. Am Kôenji-Tempel (光縁寺) findet man die Gräber vieler Mitglieder der Truppe. Der Kôdaiji-Tempel (高台寺) diente einer Splittergruppe der Shinsengumi als Unterkunft. 15 Männer um Itô Kashitarô hatten sich einige Jahre nach der Gründung von der Truppe zurückgezogen und die Gruppe Kôdaijitô (高台寺党)“ gebildet. Am Honkôji-Tempel (本光寺) kann man die Stelle besichtigen, an der Itô Kashitarô ermordet wurde. Der Nishihonganji-Tempel (西本願寺) diente der Truppe vorübergehend als Unterkunft. An dem Shintoschrein Kyôto-ryôzengokoku-jinja (京都霊山護国神社) liegen die Gräber der Kriegsgefallenen des „Ikedaya-Zwischenfalls“ (池田屋事変), der als entscheidender Kampf der Shogunatsmiliz gegen die kaisertreuen Patrioten in die Geschichte eingegangen ist. Trotz der Übermacht der Feinde gelang es der Samuraitruppe zu gewinnen. Das Nijô-Schloss (二条城) wurde von der Shinsengumi bewacht. Im Ryôzen Museum (霊山歴史館) sind einige Dokumente über die Truppe ausgestellt.
Jugendlichen gesehen werden.
Der Kôenji-Tempel (光縁寺)
Der Kôdaiji-Tempel (高台寺)
Der Nishihonganji-Tempel (西本願寺)
Der Shintoschrein Kyôto-ryôzengokoku-jinja (京都霊山護国神社)
„Ikedaya-Zwischenfall“ (池田屋事変)
Das Nijô-Schloss (二条城)
Das Ryôzen Museum (霊山歴史館)

Durch zahlreiche Romane, Fernsehserien, Filme, Comics und Animesendungen, die sich mit der Shinsengumi beschäftigen, erfreut sich die Samuraitruppe bei den japanischen Jugendlichen beachtlicher Popularität. Das ist nicht erstaunlich in Japan, wo es traditionell zahlreiche historische Fernsehserien gibt, die viel von

Anfahrt zum Mibu-Tempel
Bus Linien 26 oder 28 bis „Mibuderamichi壬生寺道“
Hankyû Linie bis „Ômiya-eki(大宮駅)“

Das éa Café

von Seiko Obata und Sonomi Shimizu

Wir stellen ein Kaffeehaus in Kyôto vor, das 2009 seinen fünfjährigen Geburtstag feiert. Es heißt „Dining Kitchen éa café“ und ist fast ganz aus Holz. Man fühlt sogleich die Wärme, die das Holz ausstrahlt. Wenn es Abend wird, ist das Café ganz in orangefarbenes Licht gehüllt.

Im Café kann man einen Kaffee oder ein Bier trinken und etwas essen. Man kann auch eine Party veranstalten, etwa zum Geburtstag von Freunden, oder eine Ausstellung machen. Kaffee gibt es ab 399¥, Bier ab 578¥, Cocktails ab 630¥, Mittagessen mit Getränk ab 840¥ und Abendessen mit Getränk und Salat ab 1.260¥. Besonders gut sind die hausgemachten Hamburger. Die japanischen Gäste bestellen dieses Essen am häufigsten.

Hier gibt es auch Locomoco, ein hawaiianisches Essen. Das ist ein Hochgenuss. Man isst, trinkt etwas dazu und plaudert mit seinen Freunden. Oder man liest ein Buch … Übrigens gibt es im Café auch viele verschiedene Sorten Pflaumenwein.
Die handgemachte Theke ist besonders schön. Man merkt auch hier, dass der Besitzer des Cafés Holz liebt.
Und unsere ganz spezielle Empfehlung ist die wunderschöne Terrasse! Bei schönem Wetter kann man draußen Kaffee trinken… Daran kann man sich gewöhnen.

Das Café befindet sich in der Nähe der Kyoto University of Foreign Studies (Fremdsprachenhochschule Kyôto). Es gibt zwar keine englische Speisekarte, aber fast alle Angestellten sind Studenten und sprechen auch Englisch. Das Kaffeehaus ist von 11:30 bis 23 Uhr geöffnet. Mittagessen gibt es von 11:30 bis 15 Uhr, Abendessen von 18:00 bis 23 Uhr. (Dienstag Ruhetag)

Offizielle Webseite: http://ea-cafe.net
TEL. 075-314-2575

Wenn man zum Café gehen möchte, fährt man mit dem Bus Nr. 3 vom Hauptbahnhof (JR Bahnhof) bis zur Haltestelle ‘Shijô-chûgakumae’ (四条中学前). Dann geht man geradeaus, bis man das Café auf der linken Seite sieht.

Das Tofu-Restaurant Hirarintei

by Seiko Obata; Sonomi Shimizu

Das Tofu-Restaurant Hirarintei

Wir gehen heute ins Hirarintei. Hier können wir Tofu essen.
Möchten Sie wissen, warum das Restaurant Hirarintei heißt?
Der Besitzer heißt Hirabayashi. Das bedeutet Hirarin (平林) und tei bedeutet auf Japanisch „Laden“.
Das Restaurant ist im Mina-Hochhaus in Kawaramachi. Es wurde vor einem Jahr eröffnet.

Im Hirarintei gibt es nur Tofu-Gerichte. Tofu ist kalorienarm. Deshalb können Sie am Büfett soviel essen, wie Sie belieben!!

Es gibt etwa 15 Gerichte und 10 Desserts. So, hier sind die Desserts!!
Es versteht sich, dass sie ebenfalls aus Tofu gemacht sind.

Alle sind kalorienarm, weil sie ohne Zucker und nur aus Tofu sind.
Sie sind süß und schmecken gut.
Es gibt Reis, eingelegtes Gemüse, Yuba und Hijiki. Das sind japanische Gerichte. „Yuba“ ist Sojamilch (豆乳). „Hijiki“ ist eine Alge.

Es gibt sehr viele verschiedene Teller. Herr Hirabayashi hat die Teller selbst ausgewählt.




Alle Teller sind aus Plastik, weil das für Kinder sicherer ist. Wenn sie einen Teller fallen lassen, verletzen sie sich nicht.
Wenn man den Laden betritt, wird man von der Bedienung an einen Platz geführt.
Hier ist die Preisliste.
Wenn Sie mittags kommen möchten, bezahlen Sie 1.480 Yen inklusive Getränke. Sie haben 60 Minuten Zeit, um zu essen, soviel Sie können.
Wenn Sie abends kommen möchten, bezahlen Sie 1.480 Yen ohne Getränke, aber inklusive Dessert. Sie haben 90 Minuten Zeit, um zu essen, soviel Sie können.
Wenn Sie auch die Getränkebar nutzen möchten, zahlen Sie 1.980 Yen alles inklusive.
Im Hirarintei gibt es auch Tofu-Eintopf, der am Tisch gekocht wird. Das kann man nur abends essen. Es kostet ohne Getränke 1.280 Yen.
Möchten Sie alle Gerichte probieren? Dann bezahlen Sie 2.980 Yen alles inklusive.

Mittags öffnet das Restaurant von 11 Uhr bis 17 Uhr. Abends öffnet es von 17 Uhr bis 24 Uhr.
Wenn Sie mit der U-Bahn kommen, nehmen Sie bitte die Tôzai -Linie(東西線), und steigen Sie an der Station Kyoto-shiyakusho-mae (京都市役所前) aus. Von dort aus brauchen Sie zu Fuß etwa 5 Minuten.

Wenn Sie mit der S-Bahn Hankyu-dentetsu (阪急電鉄) kommen, nehmen Sie bitte die „Kyoto-Linie”, und steigen Sie in Kawaramachi (河原町) aus. Das ist die Endhaltestelle. Von dort aus brauchen Sie zu Fuß etwa 5 Minuten.

HP(nur Japanisch)

http://hirarintei.com/html/mina.html
Telefonnummer 075-256-3031

Süßwarenläden in Kyoto

by Shiori NAMBU

Haben Sie schon einmal japanische Süßigkeiten gegessen? Wenn nicht – wie stellen Sie sich japanische Süßigkeiten vor?
Heutzutage sind die japanischen Süßigkeiten ein bisschen dem westlichen Gaumen angepasst. So sind sie für ausländische Touristen leichter zu essen. Hier will ich Ihnen drei bekannte japanische Cafés vorstellen.

Saryō Tsujiri

Das Saryō Tsujiri ist ein traditionelles japanisches Café mit insgesamt drei Niederlassungen in Kyoto. Das Café wurde im Jahre 1978 gegründet, um möglichst vielen Menschen neue und schmackhafte Verwendungsmöglichkeiten des japanischen Tees nahezubringen. Im Sairyō Tsujiri kann man Eis-Parfaits, Anmitsu (Gelee mit süßen Bohnen und Sirup), Kuchen und andere japanische Süßigkeiten essen. Dazu gibt es den berühmten japanischen Matcha aus grünem Pulvertee. Auch die meisten der Süßigkeiten selbst werden aus japanischem Tee hergestellt. Samstags, sonntags und feiertags muss man einige Zeit warten, weil viele Menschen vor dem Geschäft Schlange stehen. Unter den Wartenden sind auch viele Ausländer, besonders aus Europa. Offenbar hat sich herumgesprochen, dass sich bei diesen Köstlichkeiten das Schlangestehen lohnt.

Saryō Hōsen

In diesem Café kann man im Tatamizimmer mit Blick auf den Garten sehr gemütlich japanische Süßigkeiten essen. Die beliebteste Spezialität des Geschäfts ist Warabimochi – eine Art von Gelee, das aus den Wurzeln des Adlerfarns hergestellt wird. Es ist durchscheinend und sieht sehr erfrischend aus. Traditionell isst man Warabimochi mit süßem Kinako-Sojamehl und Kuromitsu-Sirup. Die Warabimochi im Saryō Hōsen haben eine angenehm feste und doch nachgiebige Konsistenz und sind stets sehr frisch, weil für jede Bestellung neues Gelee angerührt wird.

Umezono

Dieses Kyotoer Geschäft ist sehr berühmt für seine Spezialität Mitarashi-dango. Das sind kleine Reisklöße, die auf Holzspieße aufgereiht mit einem Sirup aus Sojasoße, Zucker und Stärke verzehrt werden. Ihren Namen haben die Klöße von einem Teich, den es früher einmal in Kyoto gab, dem Mitarashi-Teich. Die Klöße symbolisieren die Schaumtupfer des Teiches. Daher ist ihre Form auch stets rund, doch im Umezono sind sie seltsamerweise viereckig. Aber sehr lecker!
Drinnen im Café ist es ein bisschen eng, aber die Innenausstattung ist traditionell und hat sehr viel japanisches Flair, sodass Ausländer hier wahrscheinlich richtig auf ihre Kosten kommen.

Sanjūsangendō-Tempel

by Shiori NAMBU

Sanjūsangendō-Tempel (Renge-Ō-In)

Der Sanjūsangendō-Tempel wurde im Jahre 1164 auf Befehl des Jōkō (eine Person,die über dem Rang eines Tennō steht)
Goshirakawa durch Taira-no-Kiyomori gegründet.
Er heißt offiziell „Renge-Ō-In“.
Damals war er ein vollständig ausgestatteter Tempel mit Haupthalle, fünfstöckiger Pagode und weiteren Nebengebäuden.
Im Jahre 1249 sind der Tempel und die Pagode abgebrannt.
Im Jahre 1266 wurde nur der Haupttempel neu aufgebaut.

In dem Tempel ist eine Figur des Senjukannon-Buddhas, dem der Tempel geweiht ist.
Die Figur wurde von dem berühmten Holzschnitzer Tankeï geschaffen.
Der Tempel wird „Sanjūsangendō“ (33-Pfeiler-Halle) genannt, weil er auf 33 Pfeilern aufgebaut ist.
Dieser Bau ist in nord-südlicher Richtung 25 Meter lang und soll der längste Holzbau der Welt sein.

Jedes Jahr an dem Sonntag zwischen dem 12. und 18. Januar findet „Tōshiya“ statt, das ist ein Bogenschützen-Wettbewerb.
Es wird auf eine Zielscheibe von etwa 1 Meter Durchmesser in einer Entfernung von ungefähr 60 Metern geschossen.

 So kommt man zum Sanjūsangendō-Tempel Mit dem Bus Nr.206  zu dem Kitaōji-Busterminal vom JR-Bahnhof Kyoto.
Von der Haltestelle „Hakubutsukan Sanj
ūsangendō-mae 3 Minuten zuFuß.
Öffnungszeiten 8:00 – 17:00 Uhr
Eintrittsgebühr 600 Yen

Kamogawa Nōryō-Yuka

by Fumi Abe
Ab Anfang Mai bis Ende September kann man am Kamogawa-Fluss vorgebaute terrassenartige provisorische Balkone sehen. Man nennt sie „Nōryō-Yuka“, was auf Deutsch ungefähr „Erfrischungsbalkon“ heißen würde.
Man kann dort essen und sich an der Atmosphäre am Kamogawa erfreuen. Nicht nur die Aussicht, sondern auch das Rauschen des Flusses ist schön. Das macht den Reiz der Nōryō-Yuka aus.

Kyoto liegt in einem Becken, deshalb ist es hier im Sommer sehr heiß. Auf dem Balkon erleben wir vom Rauschen, der Aussicht und dem Essen ein Gefühl der Erfrischung. Ursprünglich bauten reiche Kaufleuten die Balkone, um Gäste zu bewirten. Um 1660 wurden die Balkone Geschäfte. Jetzt haben etwa 80 Geschäfte solche Balkone. Man kann dort japanisch, chinesisch, koreanisch, italienisch und auch französisch essen. Und einige Bars und Cafés haben auch Balkone. In manchen Restaurants braucht man eine Reservierung.
Nicht nur im Sommer, auch in jeder anderen Jahreszeit hat der Kamogawa-Fluss seinen Reiz. Im Frühling kann man schöne Kirschbäume sehen. In Sommer machen dort viele junge Leute kleine Feuerwerke. Und manchmal gibt es am Kamogawa verschiedene Events und immer sieht man joggende Menschen und viele Pärchen. Besuchen Sie mal den beliebten Kamogawa-Fluss!

Feiern und Tempelfeste Saga-Arashiyama

by Mai Komatsu

Feiern und Tempelfeste in Saga–Arashiyama

In Saga-Arashiyama gibt es das ganze Jahr hindurch viele verschiedene Feiern und Tempelfeste.
Sie können dort die traditionelle japanische Kultur gut kennenlernen, und sehen, wie es früher in Japan war.

< List der Feste >

Termine

Name des Festes

Veranstaltungsort

10. März

Beten für die Entwicklung der traditionellen japanischen

Künste

Hōrinji-Tempel

15. März

Fackel-Zeremonie

Seiryōji-Tempel

1. und 2. Samstag und Sonntag

im April

buddhistisches Gebetsfest Saga

Seiryōji-Tempel

13. April

Die 13. Pilgerfahrt

Hōrinji-Tempel

dritter Sonntag im Mai

Mifune Fest

Kurumazakijinja-Schrein

dritter Sonntag im Mai

Saga Fest

Nonomiyajinja-Schrein

16. August

Laternen-Feier in Arashiyama

Arashiyama

23. und 24. August

Light up in der Atago-Strasse

Atagojinja-Schrein

23. und 24. August

Totenmesse des heiligen Feuers

Adashino-Nenbutsuji-Tempel

15. September

Mond-Betrachtung

Daikakuji-Tempel

23. September

Hungerleider-Amt

Honnōji-Tempel

dritter Sonntag im Oktober

Saigū-Aufzug

Nonomiyajinja-Schrein

letzter Sonntag im Oktober

Bühnenstück – Gebet zu Buddha

Seiryōji-Tempel

13. November

Urushi-Fest

Hōrinji-Tempel

22. und 23. November

Rettich-Totenmesse

Daikakuji-Tempel

zweiter Sonntag im November

Fest der roten Herbstlaub-Färbung Arashiyama

Alle Schreine und Tempel

zweiter Sonntag im November

Yūgiri-Totenmesse

Seiryōji-Tempel

im Dezember

Hanatōro Arashiyama

(Laternenfest)

Arashiyama, Nonomiya

Ein Beispiel: Der Saigū-Umzug am dritten Sonntag im Oktober

Der Saigū-Umzug findet im Nonomiya-Schrein statt.
Man feiert die Abreise der kaiserlichen Prinzessin Saigū nach Ise.

(Nonomiya-Schrein ↑ →)

 

Hier können Sie den Umzug sehen.
Schüler aus Saga verkleiden sich als Prinzessin oder Offizier und ziehen von Nonomiya-Schrein bis zum Katsuragawa-Fluss.



Am Katsuragawa-Fluss vollziehen sie eine Zeremonie: „Misogi“.
„Misogi“ heisst Abwaschung.

Anderes Beispiel: Arashiyama Hanatōro im Dezember
(Laternenfest)

In Arashiyama gibt es eine sehr schöne Straße mit Bambusgebüsch.
Im Dezember findet dort das Laternenfest „Hanatōro“ statt. Am Abend werden
dort viele Laternen angezündet, das ist sehr mystisch.

Und in Arashiyama gibt es auch die sehr berühmte Brücke „Togetsukyō“.

(Togetsukyō-Brücke)

(Bambusgebüsch)

 

Besuchen Sie einmal Saga-Arashiyama!
Es gibt viel Lustiges und Ungewöhnliches zu sehen und zu erleben.
Viel Spaß mit den Festen!

Kitano-Tenmangu-Schrein

by Fumi Abe
Der Kitano-Tenmangu-Schrein ist ein sehr beliebter Schrein in Kyoto. Er wurde 947 gebaut und liegt im Norden der Stadt.

Tenjinsan-Markt

Am 25. jeden Monats sind immer viele Leute im Kitano-Tenmangu-Schrein, weil da ein Flohmarkt veranstaltet wird. Das Datum kommt daher, dass der 25. Juni, der Geburtstag von Michizane Sugawara, einem Adeligen im 9. Jh., war, dem dieser Schrein geweiht ist, und sein Todestag war auch ein 25. Februar. Den Markt nennt man “Tenjinsan no Itchi”. Da kann man viele japanische Antiquitäten kaufen. Auf dem Tenjinsan-Markt gibt es auch viele Imbissbuden. Gehen Sie doch einmal mit einem japanischen Imbiss in der Hand auf dem Tenjinsan-Markt spazieren!


Warum gibt es im Kitano-Tenmangu-Schrein viele Figuren von Rindern und warum sind die Köpfe dieser Figuren so glatt?

Weil Besucher sich Michizanes Weisheit auch wünschen. Dafür streichen sie über die Köpfe der Figuren. Es ist sehr bekannt, dass er ein gelehter Mensch war. Die Rinder sind als seine Boten dort geweiht. Den Schrein besuchen viele japanische Schüler und Schülerinnen besonders im Januar, weil sie im Januar und Februar ihre Aufnahmeprüfungen zur nächsten Ausbildungsstufe machen müssen. Am 25.1. kommen hier etwa 150.000 Besucher, um für sich und ihre Kinder u.s.w. um Erfolg zu bitten.


Ema-Bretter

Die unzähigen Ema-Bretter sind auch eine Sehenswürdigkeit im Kitano-Tenmangu-Schrein. Man kauft sich ein Brettchen, schreibt einen Wunsch auf das Brettchen und hängt es an eine dafür vorgesehene Stelle im Schrein.

So kommt man zum Kitano- Tenmangu-Schrein

Man kann mit dem Bus Nr. 50 vom JR-Bahnhof Kyoto direkt dorthin fahren.

Steigen Sie aus an der Haltestelle ,,Kitano Tenmangu Mae”.

 Öffnungszeiten

5:30 – 17:30 Uhr

Eintrittsgebühr

frei

Shin-En-Garten im Heian-Schrein

by Fumi Abe

Ein kleiner Rundweg durch den Garten des Heian-Schreins

Wenn Sie zum Heian-Schrein kommen, sollten Sie auch in den Shin-En- Garten hinter dem Schrein gehen. Der Eintritt kostet 600 Yen. Der Garten hat vier Teile, den Süd-Garten, den West-Garten, den Mittel-Garten und den Ost-Garten. Auf einem Rundweg kann man einen Spaziergeng durch alle Gärten machen.

Zuerst kommt der Süd-Garten (Minami-Shin-En). Da sehen Sie einen Straßenbahnwagen. Warum gibt es hier einen Straßenbahnwagen?In dem Jahr, als der Heian-Schrein gebaut wurde, wurde in Kyoto auch die erste Straßenbahn des Landes in Betrieb genommen. Zur Erinnerung daran wurde der historische Straßenbahnwagen hier aufgestellt. Nebenbei bemerkt, es ist ein in Deutschland produzierter Wagen!


Danach kommt der West-Garten (Nishi-Shin-En). Da gibt es einen kleinen Teich. Im Sommer blühen viele Kalmusse hier und zum Beginn des Herbstes blühen Wasserlilien. Es gibt auch ein Teezeremonie-Haus (Chō-Shin-Tei). Da findet am zweiten Samstag jedes Monats eine Teezeremonie statt (außer August). Man kann ohne Reservierung daran
teilnehmen. Es kostet 600 Yen.

Dann kommt der Mittel-Garten (Naka-Shin-En). Dort gibt es auch einen Teich und durch den Teich führt ein Steinpfad. Wenn Sie auf den Steinen den Teich überqueren, können Sie auf der Wasserfläche gespiegelt den Himmel, die Wolken und sich selbst sehen. Wenn schönes Wetter ist, scheint es, als ob es da eine andere Welt gäbe.

Zuletzt kommt der Ost-Garten (Higashi-Shin-En). Sie sind sicher schon müde. Machen Sie doch eine kleine Pause auf der Taiheikaku-Brücke! Dort können Sie sitzen und die schöne Ansicht genießen. Im Teich schwimmen Schildkröten und Karpfen.


Dann gibt es noch eine kleine Merkwürdigkeit, wenn Sie aus dem Garten kommen: Vor dem Schrein ist eine Straße, Sie heißt „Reisen dori (Straße)“. Aber das ist nicht das deutsche Wort für „Travel“, es bedeutet auf Japanisch nur „kalte Quelle“. Man spricht es korrekt „Re-isen dori“. Aber es ist doch irgendwie nett, wenn man ein so vertraut wirkendes Wort im exotischen Japan geschrieben findet, oder?