Yasuikonpiragu

September 21, 2016

Rin Sakai, Mao Okada und Naomi Shirai

Gibt es für Sie einen Menschen, zu dem Sie die Verbindung abbrechen möchten?

Es gibt viele Schreine in Kyoto, an denen man für Glück in der Liebe beten kann. Aber es gibt auch einen Schrein, an dem man für die Auflösung einer Verbindung beten kann. Besonders der Yasuikonpiragu Schrein ist bekannt dafür, dass man dort alle schlechten Verbindungen abbrechen und gute Verbindungen neu knüpfen kann.

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Am Yasuikonpiragu kann man nicht nur um die Auflösung einer Verbindung zu anderen Menschen bitten, sondern auch um die Ablösung von allerlei schlechten Einflüssen, zum Beispiel von Krankheit, Alkohol, Zigaretten und Glücksspielen.

Geschichte

Der Tempel wurde im Jahr 671 vom Fujiwara-Fürsten Kamatari erbaut. Er pflanzte dort Glyzinien an und nannte ihn den „Glyzinien-Tempel“ (jp. Fujidera).

Der damalige Kaiser Sutoku entsagte dem Weltlichen und zog sich in den Yasuikonpiragu zurück. Das ist der Grund dafür, dass der Yasuikonpiragu als ein Schrein bekannt wurde, der die Auflösung einer Verbindung zu anderen Menschen bewirken kann. Wenn jedoch Eheleute und Liebespaare zum Yasuikonpiragu gehen, wird ihre Beziehung nicht getrennt, sondern noch umso stärker und tiefer verbunden. Außerdem hat der Yasuikonpiragu nicht nur Wirkung für die Auflösung einer Verbindung zu anderen Menschen, sondern auch für die Sicherheit auf dem Meer und die Verkehrssicherheit.

Wie man um die Auflösung einer Beziehung bittet

Es gibt einen Felsstein am Yasuikonpiragu, an dem man um die Trennung oder den Beginn einer Beziehung bitten kann. Der Stein ist 1,5 Meter hoch und 3 Meter breit.

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Zur Vorbereitung muss man Folgendes tun:

1.Man besucht das Hauptgebäude.

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2.Man schreibt ein Anliegen auf ein „Katashiro“-Wunschpapier. Zum Beispiel „Ich möchte die Uni bestehen“, „Ich möchte meine Krankheit heilen“, „Ich möchte die Verbindung zu einem Freund oder einer Freundin abbrechen“, und so weiter. Das Wunschpapier ersetzt die Person. Man lässt seine Gedanken in das Papier hineinfließen.

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3.Man muss das Papier in der Hand halten und an seinen Wunsch denken. Dann geht man durch die Öffnung im Stein von der Vorderseite zu der Rückseite hindurch. Dadurch wird die schlechte Verbindung abgebrochen.

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4.Als Nächstes geht man von der Rückseite zur Vorderseite des Steins. So wird eine neue Verbindung geschaffen.

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5.Am Ende klebt man das Papier auf den Stein.

Der Yasuikonpiragu befindet sich im Stadteil Higashiyama. Dort in der Nähe sind auch der Kiyomizu-Tempel, der Yasaka-Schrein und der Maruyama-Park.

Verkehrsverbindungen:

Mit der Keihan-Bahn bis zur Station Gion-Shijo.

Mit der Hankyu-Bahn bis zur Station Kawaramachi.

Mit dem Bus Nr. 206 bis zur Haltestelle Higashiyama-yasui.

 

Adresse: Shimo-benten-cho, Higashiyama, Kyoto

Homepage: http://www.yasui-konpiragu.or.jp/

Die vier Jahreszeiten

von Yuka Sakaguchi

Welche Jahreszeit haben Sie am liebsten? Ich liebe alle Jahreszeiten, aber den Frühling und den Herbst finde ich besonders schön. Es gibt auch in Japan alle vier Jahreszeiten, den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. In der Vergangenheit war Kyoto die Hauptstadt Japans. Daher gibt es in Kyoto viele Feste und Veranstaltungen. Die Leute erfreuen sich jedoch nicht nur an den Events, sondern auch an einer schönen Blume, der Herbstfärbung des Laubs oder der Landschaft eines Bergs.

[Der Frühling]

Hirano Schrein

Hirano Schrein

Die Kirschblüte ist berühmt im Frühling in Japan. Wir können die schönsten Kirschblüten im Nijo-Schloss, am Heian-Schrein, am Philosophenpfad und so weiter sehen. Doch die voll erblühte Kirsche verblüht auch schnell. Man kann sie nur für ca. 7 Tage sehen. Ich denke, dass die Leute, die gern die schönsten Kirschblüten sehen wollen, in der ersten Frühlingswoche nach Japan kommen sollten.

 

[Der Sommer]

Es gibt im Sommer zwei große Feste in Kyoto. Zum einen das Gion-Fest und zum anderen das Gosan-no-okuribi. Das Gion-Fest gibt es sei dem 9. Jahrhundert. Es ist eines der drei größten Feste in Japan. Es findet vom 1. Juli bis zum 31. Juli statt. Am 17. Juli findet es aber am meisten Beachtung. Viele große Festwagen, die Yamahoko werden in der Shijo- und Kawaramachi-Straße herumgetragen. Das andere Fest Gosan-no-okuribi findet in den Bergen rund um Kyoto am 16. August statt. Drei Schriftzeichen und zwei Bilder werden mit Feuer geschrieben. Sie sind sehr groß, sodass man sie vom Fluss oder von einem Hochhaus aus sehen kann.

[der Herbst]

Eikando

Eikando

Der Herbst in Kyoto ist sehr schön. Ich stelle Ihnen zwei Highlights vor. Am 22. Oktober gibt es ein Stadtfest namens Jidai-Matsuri. Vom Kaiserpalast bis zum shintoistischen Heian-Schrein läuft eine Parade mit 2.000 Personen in traditionell japanischen Kleidern. Man kann Gewänder aus ca. 1.000 Jahren sehen, und zwar nicht nur die Kleidung des Kaisers oder der Kaiserin, sondern auch die einfacher Bürger. Das andere Highlight ist die Herbstfärbung. Die beste Zeit, um sich die schöne Herbstfärbung in Kyoto anzusehen, ist die zweite bis dritte Woche im November. Es gibt drei Arten und Weisen, die Herbstfärbung zu genießen. Zunächst ist da der Wandel der Farbe. Der Wandel von Grün zu Rot und Gelb ist sehr hübsch. Die zweite Phase sind die Blätter in Rot. Das ist ganz fantastisch anzusehen. Die letzte Phase sind die zu Boden gefallenen Blätter. Das sieht wie ein Teppich aus und ist sehr schön. Man kann das Herbstlaub nicht nur an den bekannteren Tempeln wie dem Kiyomizu-Tempel und dem Heian-Schrein genießen, sondern auch am Shimogamo-Schrein, Eikando, Nanzen-Tempel und so weiter. Man braucht ca. 20 Minuten zu Fuß vom Heian-Schrein bis zum Eikando und Nanzen-Tempel. In der Nacht werden viele Tempel und Schreine erleuchtet, so etwa der Kiyomizu-Tempel, der Nanzen-Tempel, der Kitanotenmangu und viele andere Tempel und Shintoschreine.

Eikando

Eikando

[Der Winter]  Es fällt nicht so viel Schnee. Aber wenn der Schnee in der Nacht fällt, empfehle ich Ihnen am nächsten Tag zum Kinkakuji-Tempel zu zu gehen. Das ist sehr hübsch. Am 1. Januar gehen viele Leute zum Heian-Schrein. Einige Leute ziehen einen Kimono an. Man betet für ein neues Ziel im Leben, für allgemeines Glück, für das Bestehen eines Examens oder für eine leichte Geburt.

Schrein-Stempel

von Seiran Nagao

Schrein-Stempel

Schrein-Stempel

Schrein-Stempel sind rote Stempel, die man in Schreinen oder Tempeln bekommt kann. Darauf stehen das Datum und der Name des Tempels. Ursprünglich dienten die roten Stempel als Beweis dafür, dass man sich mit handschriftlichen Sutren in einem Tempel eingefunden hatte, aber heute bekommt man sie ganz leicht. Man geht nur in einen Tempel und zahlt ein wenig Geld.
Schrein-Stempel haben ein schönes Design und auch der Kontrast des roten Stempels und der schwarzen Schrift ist schön. Schrein-Stempel sind berühmt bei Japanern und Ausländern. Es gibt immer mehr Ausländer, die Schrein-Stempel als Andenken sammeln. Es glauben sogar viele Menschen, dass das Sammeln von Schrein-Stempeln eine Art Schnitzeljagd sei. Es gibt aber auch den Gedanken, dass wir die Stempel schonen müssen, weil die Götter darin wohnen.

 

Wie bekommt man einen Schrein-Stempel?

Erst betet man in der Haupthalle des Schreins vor der Buddha-Statue. Es wäre unhöflich, nicht zu beten. Danach bekommt man den Schrein-Stempel am Büro. Dazu öffnet man eine Seite seines Schrein-Stempel-Buches, damit die Schrein-Mitarbeiter dort stempeln können. Während für einen gestempelt und geschrieben wird, sollte man geduldig warten. Nachdem der Stempel fertig ist, gibt man dem Schreiber ein wenig Geld, meist um die 300 bis 500 Yen. Man sollte besser ein paar 100-Yen-Münzen dabei haben, weil es nicht gut ist, wenn Wechselgeld zurückgeben wird. Denn eigentlich sind die Stempel ein Geschenk und kein käufliches Produkt.

 

Schrein-Stempel-Buch

Die Stempelbücher kann man in fast jedem Tempel kaufen. Die bekannsten Tempel Kyotos wie zum Beispiel der Kinkakuji-Tempel, der Tenryuji-Tempel oder der Ninnaji-Tempel haben ihre eigenen Stempelbücher. Man kann auch normale Schrein-Stempel-Bücher an jedem Tempel kaufen. Die meisten Stempelbücher sind gefaltet wie ein Blasebalg. Man kann die Vorder- und Rückseiten bestempeln, aber besser nicht die Rückseite, weil der Umschlagstoff dann durchweichen könnte.

 

Abe no Seimei und der Seimei-Schrein

Ein ganz  besonderer Schrein

von Kosuke Mitani und Takuya Tamba

Im Stadtbezirk Kamigyo-ku in Kyoto befindet sich der berühmte Seimei-Schrein (Seimei-jinja), in dem der in der Heian-Zeit (794 – 1192) als Onmyoji bekannte Abe no Seimei (921-1005) verehrt wird. Als Onmyoji bezeichnete man damals Zauberer und Wahrsager. Außerdem bekannt war er für seine Kenntnisse in der Astronomie. Um seine Person ranken sich verschiedene Legenden, zum Beispiel sagt eine Legende, dass seine Mutter ein Fuchs gewesen sei.
Erbaut wurde der Seimei-Schrein auf dem Gelände von Abe no Seimeis ehemaliger Villa. In vielen Teilen Japans gibt es Schreine mit dem gleichen Namen, denn Abe no Seimei ist in Japan besonders bekannt und beliebt. Er erschien in einer Vielzahl von Filmen und Romanen.

Foto der Statue von Abe-no-seimei am Seimei-Schrein in Kyoto

Statue von Abe-no-seimei

Foto der Frontansicht Statue Abe-no-seimei am Seimei-Schrein

Frontansicht Statue Abe-no-seimei

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Seimei-Schrein gibt es verschiedene Stellen, die mit der Geschichte von Abe no Seimei verknüpft sind. Die Haupthalle des Schreins ist seiner Person gewidmet. Eine Statue Abe no Seimeis wurde nach einem Portät von ihm gestaltet.
Außerdem gibt es den berühmten „Seimei-Brunnen“ (seimei-i),  dessen Wasser aus  Seimeis Willenskraft hervorgesprudelt sein soll. Man glaubt, dass das Wasser dieses Brunnens die Macht haben soll, Krankheiten zu heilen. Besucher haben die Möglichkeit, das Wasser aus dem Brunnen zu trinken.

Foto des Seimei-Brunnens

Der Seimei-Brunnen

Foto des erstes Tores (ichi-no-torii)

Das erste Tor (ichi-no-torii)

Ebenfalls berühmt ist das „Erste Tor“ (ichi-no-torii) des Tempels. Daran hängt eine Eisentafel mit einem goldenen Wappen.
Am Handwaschbecken chozuya kann man seinen Körper von Sünde und Unreinheit befreien. Bevor man den Heiligen Bezirk betritt, sollte man sich hier reinigen.
Eine weitere Besonderheit ist der Glückspfirsich (yakuyoke-momo), der im Schrein aufgestellt ist. Er ist aus Metall. Wenn man mit der Hand darüber streicht, soll das Glück bringen, da von dem Pfirsich geglaubt wird, dass er nach dem Gesetz von Yin und Yang von dem Bösen befreien könne.
Natürlich gibt es am Schrein auch noch Amulette und Glücksbringer zu kaufen.
Neben den hier vorgestellten Besonderheiten gibt es im Seimei-Schrein noch viele weitere interessante Orte und Dinge zu sehen. Ein Besuch dort lohnt sich auf jeden Fall.

 

Anfahrt:
Vom Hauptbahnhof Kyoto: Am besten nimmt man die Buslinie 9 und steigt an der Haltestelle Seimei-jinja-mae aus.  Von dort aus etwa 2 Minuten zu Fuß. Der Seimei-Schrein befindet sich 12 Minuten zu Fuß von der U-Bahnstation „Karasuma-Imadegawa“ entfernt. Der Eintritt ist frei.

Der Shimogamo Schrein

Foto vom Shimogamo Schrein

Der Shimogamo Schrein Frontansicht

Mitarashiike

Der Teich Mitarashiike

Haben Sie mal vom Shimogamo-Jinja gehört? In Wahrheit ist dieser Name nur ein Rufname und die offizielle Bezeichnung lautet Kamomioya Schrein. Es gibt auch nicht viele Japaner, die das wissen. Von diesem Schrein, auf den die Japaner sehr stolz sind, handelt dieser Artikel.

Die nächstgelegene Bahnstation ist „Demachiyanagi“ an der Keihan-Linie, und wenn man mit dem Bus kommt, steigt man direkt am Shimogamo-Schrein aus. Das genaue Alter des Shimogamo-Schreins, der sich in Sakyo-ku befindet, ist unbekannt, doch man sagt, dass er 90 Jahre vor Christi Geburt  vollendet worden sei. Der Shimogamo-Schrein war gemeinsam mit dem Kamigamo-Schrein einem Schutzgott der adligen Kamo-Familie gewidmet. Beide Schreine gemeinsam bilden den Kamo-Schrein. Das  Kamo-Fest, besser bekannt unter dem Namen Aoi-Fest, das beide Schreine veranstalten, ist sehr berühmt. Der Shimogamo-Schrein ist der älteste Schrein Kyotos. Die Hauptgebäude zum Osten und Westen gehören offiziell zum nationalen Kulturerbe Japans. Ihr historischer Wert ist sehr hoch. Momentan  wird ein Teil des Gebäudes renoviert, um es vor dem Verfall zu schützen.

Außerdem wird der Schrein als „Powerspot“ für Liebeswünsche  betrachtet. Es gibt dort einen Baum , der aus zwei einzelnen Bäumen zu einem einzigen zusammengewachsen ist. Das symbolisiert Glück in der Liebe. Über diesen Baum wird in letzter Zeit viel berichtet. So wird an diesem Baum auf korrekte Weise gebetet: Zuerst schreibt man seinen Wunsch auf ein Votivtäfelchen. Dann denkt man an seinen Wunsch, während man die rote und die weiße Schnur fest miteinander verknotet. Danach geht man mit dem Votivtäfelchen in der Hand zur Vorderseite des Schreins und umkreist den Schrein mit dem Baum zu Fuß dreimal, während man an seinen Wunsch denkt. Beim dritten Mal bringt man des Votivtäfelchen am Baum dar und kehrt zur Vorderseite des Schreins zurück. Zuletzt verbeugt man sich zweimal, klatscht in die Hände und verbeugt sich dann noch einmal.

Wegbeschreibung Shimogamo-Schrein

Wegbeschreibung zum Shimogamo-Schrein

Ich habe es übrigens wirklich mit dieser Methode versucht. Und tatsächlich habe ich eine tolle Freundin gefunden. Daher kann ich die Wirkung persönlich bestätigen.

Probieren Sie doch auch einmal Ihr Glück beim Shimogamo-Schrein.

Der Tadasu-Wald am Shimogamo Schrein

von ISHIDA Ai und  TAKAKU Yoko
Der Shimogamo Schrein steht im Norden der Stadt Kyôto. Sein formeller Name lautet “Kamomioya Schrein”. “Mioya” bezieht sich auf das Verhältnis zwischen Vater und Sohn der Tamayori Prinzessin. Aber da der Schrein am Unterlauf des Kamo Flusses liegt, nennt man ihn nur “Shimogamo-san” oder “Shimogamo Schrein”. Man erbaute den Schrein für den Frieden, als Heiankyô (das heutige Kyôto) entstand. Daher gehört der Schrein zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Umgebung des Shimogamo Schreins wird “Tadasu Wald” genannt. Er wurde als einziger naturbelassener Wald in Kyôto ebenfalls zum Weltkulturerbe ernannt. “Tadasu” bedeutet “einen Fehler korrigieren”.

Der Shimogamo Schrein

Der Shimogamo Schrein Portal

Der Tadasu-Wald

Der Tadasu-Wald

 

Leuchtkäfer-Teezeremonie und Haupttor

Leuchtkäfer-Teezeremonie und Haupttor

Am Tadasu-Wald wird jedes Jahr Anfang Juni eineTeezeremonie des Leuchtkäferlichts (Hotarubi no chakai) veranstaltet (ab 17 Uhr mit telefonischer Reservierung: 075-781-0010 ). Die Veranstaltung beginnt ab 18 Uhr mit einer japanischen Tanz-und Musikdarbietung an der altehrwürdigen “Shinpukuden-Villa” und um 20 Uhr werden etwa 600 Glühwürmchen am Mitarashi-Bach losgelassen. Leider wurde diese Tradition in der Meiji-Zeit beendet. Der Tadasu- Wald am Shimogamo Schrein wird von den Leuten von jeher als kühle Oase in der Hitze des Sommers geliebt. Nach 1950 trockneten die Bäche im Tadasu-Wald aus und die Glühwürmchen blieben aus. Aber die Anwohner säuberten die Bäche wieder und wieder, bis die Leuchtkäfer zurückkehrten. 1992 konnte zum ersten Mal nach 100 Jahren die Tradition der Teezeremonie des Leuchtkäferlichts wieder aufgenommen werden.

Bei Nacht

Bei Nacht

 

Bücherflohmarkt

Bücherflohmarkt

Teezeremonie

Teezeremonie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ebenfalls am Tadasu-Wald wird vom jährlich vom 11. August bis zum 16. August das Antiquarische Shimogamo-Sommerfest (Shimogamo Nôryô Furuhon Matsuri) veranstaltet. 40 Buchhandlungen machen Ausstellungen und bieten mehr als 800 000 alte Bücher zum Verkauf an. Es gibt Romane, Geschichtsbücher, Musikbücher, Kunstbücher und Bilderbücher. Mit etwas Glück kann man ein kostbares Buch zu einem Spottpreis erstehen. Es gibt nicht nur alte Bücher, sondern auch alte Plakate und Platten. Man sollte ein Handtuch und Getränke mit bringen, weil ist dort sehr heiß ist.
(10:00-18:00/ am letzten Tag-16:00)


Kitano-Tenmangu-Schrein

by Fumi Abe
Der Kitano-Tenmangu-Schrein ist ein sehr beliebter Schrein in Kyoto. Er wurde 947 gebaut und liegt im Norden der Stadt.

Tenjinsan-Markt

Am 25. jeden Monats sind immer viele Leute im Kitano-Tenmangu-Schrein, weil da ein Flohmarkt veranstaltet wird. Das Datum kommt daher, dass der 25. Juni, der Geburtstag von Michizane Sugawara, einem Adeligen im 9. Jh., war, dem dieser Schrein geweiht ist, und sein Todestag war auch ein 25. Februar. Den Markt nennt man “Tenjinsan no Itchi”. Da kann man viele japanische Antiquitäten kaufen. Auf dem Tenjinsan-Markt gibt es auch viele Imbissbuden. Gehen Sie doch einmal mit einem japanischen Imbiss in der Hand auf dem Tenjinsan-Markt spazieren!


Warum gibt es im Kitano-Tenmangu-Schrein viele Figuren von Rindern und warum sind die Köpfe dieser Figuren so glatt?

Weil Besucher sich Michizanes Weisheit auch wünschen. Dafür streichen sie über die Köpfe der Figuren. Es ist sehr bekannt, dass er ein gelehter Mensch war. Die Rinder sind als seine Boten dort geweiht. Den Schrein besuchen viele japanische Schüler und Schülerinnen besonders im Januar, weil sie im Januar und Februar ihre Aufnahmeprüfungen zur nächsten Ausbildungsstufe machen müssen. Am 25.1. kommen hier etwa 150.000 Besucher, um für sich und ihre Kinder u.s.w. um Erfolg zu bitten.


Ema-Bretter

Die unzähigen Ema-Bretter sind auch eine Sehenswürdigkeit im Kitano-Tenmangu-Schrein. Man kauft sich ein Brettchen, schreibt einen Wunsch auf das Brettchen und hängt es an eine dafür vorgesehene Stelle im Schrein.

So kommt man zum Kitano- Tenmangu-Schrein

Man kann mit dem Bus Nr. 50 vom JR-Bahnhof Kyoto direkt dorthin fahren.

Steigen Sie aus an der Haltestelle ,,Kitano Tenmangu Mae”.

 Öffnungszeiten

5:30 – 17:30 Uhr

Eintrittsgebühr

frei

Shin-En-Garten im Heian-Schrein

by Fumi Abe

Ein kleiner Rundweg durch den Garten des Heian-Schreins

Wenn Sie zum Heian-Schrein kommen, sollten Sie auch in den Shin-En- Garten hinter dem Schrein gehen. Der Eintritt kostet 600 Yen. Der Garten hat vier Teile, den Süd-Garten, den West-Garten, den Mittel-Garten und den Ost-Garten. Auf einem Rundweg kann man einen Spaziergeng durch alle Gärten machen.

Zuerst kommt der Süd-Garten (Minami-Shin-En). Da sehen Sie einen Straßenbahnwagen. Warum gibt es hier einen Straßenbahnwagen?In dem Jahr, als der Heian-Schrein gebaut wurde, wurde in Kyoto auch die erste Straßenbahn des Landes in Betrieb genommen. Zur Erinnerung daran wurde der historische Straßenbahnwagen hier aufgestellt. Nebenbei bemerkt, es ist ein in Deutschland produzierter Wagen!


Danach kommt der West-Garten (Nishi-Shin-En). Da gibt es einen kleinen Teich. Im Sommer blühen viele Kalmusse hier und zum Beginn des Herbstes blühen Wasserlilien. Es gibt auch ein Teezeremonie-Haus (Chō-Shin-Tei). Da findet am zweiten Samstag jedes Monats eine Teezeremonie statt (außer August). Man kann ohne Reservierung daran
teilnehmen. Es kostet 600 Yen.

Dann kommt der Mittel-Garten (Naka-Shin-En). Dort gibt es auch einen Teich und durch den Teich führt ein Steinpfad. Wenn Sie auf den Steinen den Teich überqueren, können Sie auf der Wasserfläche gespiegelt den Himmel, die Wolken und sich selbst sehen. Wenn schönes Wetter ist, scheint es, als ob es da eine andere Welt gäbe.

Zuletzt kommt der Ost-Garten (Higashi-Shin-En). Sie sind sicher schon müde. Machen Sie doch eine kleine Pause auf der Taiheikaku-Brücke! Dort können Sie sitzen und die schöne Ansicht genießen. Im Teich schwimmen Schildkröten und Karpfen.


Dann gibt es noch eine kleine Merkwürdigkeit, wenn Sie aus dem Garten kommen: Vor dem Schrein ist eine Straße, Sie heißt „Reisen dori (Straße)“. Aber das ist nicht das deutsche Wort für „Travel“, es bedeutet auf Japanisch nur „kalte Quelle“. Man spricht es korrekt „Re-isen dori“. Aber es ist doch irgendwie nett, wenn man ein so vertraut wirkendes Wort im exotischen Japan geschrieben findet, oder?

Yasaka-Schrein

by YAMAZAKI Noriko

Der Schrein soll im Jahr 656 gebaut worden sein.


Es waren unter falscher Anklage mehrere Menschen hingerichtet worden. Die Leute glaubten, dass die Geister dieser unglücklichen Menschen aus Rache eine Seuche entfacht haben. Im Jahr 869 gab es eine große Epidemie. Um die Götter mild zu stimmen, begann man das Gion-Fest zu feiern.
In der Muromachi Ära wurden die Festwagen von den wohlhabenden Bürgern prächtig geschmückt.

Man besucht in der Silvesternacht oder am Neujahrstag den Schrein. Beim Okera-Fest wird nach einer traditionellen Zeremonie ein heiliges Feuer entfacht. Mit dem Feuer wird dann gegen Abend am 31. Dezember in eisernen Laternen Feuer angezündet. Die Besucher im Yasaka-Schrein, zünden sich damit eine Lunte an und nehmen das Feuer mit nach Hause. Dann zünden sie in ihrem Haus-Schrein ein geweihtes Licht an und kochen mit dem Feuer Reiskuchensuppe.


Der Maruyama-Park ist östlich des Yasaka-Tempels. Der Park ist wegen der Kirschblüten berühmt. Und der Park war der Schreinbezirk des Gion-Schreins (früher Yasaka-Schrein). Aber der Park ist jetzt ein städtischer Park der Stadt Kyoto, weil er in der Meiji Ära dem Staat gestiftet worden war.
<参考資料>
http://web.kyoto-inet.or.jp/org/yasaka/
http://raku.city.kyoto.jp/sight/new/menu_small.php
http://www.kyokanko.or.jp/3dai/gion.html

Der Kurama Tempel

by TSUDUKI Rina

Die Energie der Natur in Kurama und Kibune

Was ist der Kurama Tempel? –

Der Kurama-Tempel steht am Fuß des Berges Kurama im Nordosten der Stadt Kyoto. Hier kann man von den Göttern Energie zum Leben bekommen.

„Die Götter“ bedeutet hier die „Kosmische Energie“ und ihre
Wirkung soll sich durch Liebe, Licht und Kraft manifestieren.
Der Kwannon Bodhisattwa mit den eintausend Armen ist für
„Liebe“ zuständig. Der buddhistische Kriegsgott,
„Bischamon-ten“, regiert das „Licht“. Und „Goho-mao-Son“ wird
als der Schutzgott des Buddhismus bezeichnet. Er beherrscht
die „Kraft“. Diesen drei Göttern ist der Kurama-Tempel geweiht.
Dieser Glaube ist auch in Japan ungewöhnlich . Die religiöse Kraft in diesem Tempel ist stärker als in den anderen Tempeln in Kyoto. Er ist sehr heilig und mystisch. Im Kurama-Tempel kann man besonders gut den japanischen religiösen Begriff fühlen. Wer sich für japanische Religion interessiert, der sollte hier herkommen.

– Machen wir einen Ausflug in der Schatzkammer der Natur! –


Aber alle Leute können hier die Schönheit der Natur genießen, wenn
Sie sich auch nicht für die japanische Religion interessieren. In der
Natur des Berges Kurama kann man sich regenerieren. Der ganze
Berg Kurama ist ein Naturschutzgebiet. Genießen Sie in Dankbarkeit die Natur. Sie hören keinen Krach. Sie besuchen einen Tempel, aber fühlen, dass Sie einen heiligen Ausflug machen. Besonders die Bäume mit der bunten Färbung sind im Herbst sehr schön.

Vielleicht haben Sie auf dem Weg Hunger, weil Sie auf den Berg steigen. Nehmen Sie sich Proviant mit! Aber natürlich dürfen Sie in den Bergen keinen Müll hinterlassen.

– Kibune –

Wenn Sie vom Kurama-Tempel eine Weile laufen, erreichen Sie Kibune mit dem Kibune-Schrein. Er ist einem Wassergott geweiht und man betete hier früher um Regen.


– Weissagungszettel –

Es gibt seltsame Weissagungszettel im Kibune Schrein, man nennt sie „Mizuura-Mikuji“, Wasserorakelzettel. Die Weissagung auf den Zetteln wird sichtbar, wenn man sie in das bereitgestellte Gefäß mit heiligem Wasser eintaucht. Nachdem man seine Weissagung zu Ende gelesen hat, bindet man den Zettel an einen Zweig.

– Gaumenfreuden im Sommer und im Winter –

Der Kibune-Fluss fließt durch diesen Bereich und viele japanische Restaurants stehen am Fluss entlang. Im Sommer werden über dem Fluss terrassenartige Böden aufgebaut und Sie können so über dem rauschenden Fluss in der Natur sitzen und essen. Im Sommer isst man Ayu, eine Art Forelle, und Somen, diese japanischen feinen Nudeln sind sehr lecker. Im Winter bekommt man eine Art Wildschwein-Eintopf.

– So kommt man zum Kurama Tempel –

Fahren Sie mit dem Eiden-Zug vom Demachiyanagi-Bahnhof aus. Besonders möchte ich empfehlen, dass Sie mit dem Zug „Kilala“ fahren, weil „Kilala“ speziell so gebaut wurde, dass man die schöne Aussicht vom Wagenfenster aus gut sehen kann.