Die Gokomachi-dori

September 19, 2012

Foto der Gokomachi-dori in Kyoto

Die Gokomachi-dori

Eine faszinierende Straße

von Eriko Nishi und Tomomi Fukuizumi

Gokomachi-dori

Die Gokômachi-dôri liegt in der Nähe der Kawaramachi-Straße (Kawaramachi-dôri). Die Straße ist belebt und von bescheidener Eleganz. Sie gefällt den jungen Leuten gut. Dort gibt es geschichtlich interessante Gebäude, Geschäfte, Cafés, Geschenkartikelläden, ein Museum und eine Kirche. Das Hochhaus „1928“ bildet das Zentrum der Kyotoer Kunstszene. Man kann einen ganzen Tag damit verbringen, auf dieser Straße von Norden nach Süden zu laufen. Lesen Sie hier, was es dort alles zu erleben gibt.

Das Hochhaus „1928”

Foto des Hochhauses 1928 in Kyoto

Das Hochhaus 1928

Dieses Hochhaus wurde 1928 gebaut. Es heiβt „Art Complex 1928“ und ist auch heute noch unverändert erhalten. Im Laufe der Zeit hat es ein ganz spezielles kulturelles Flair entwickelt. Dort gibt es eine Halle, in der schon seit Jahrzehnten Aufführungen und Vortragsveranstaltungen stattfinden, die bei den Bürgern stets viel Anklang fanden.

Im „Art Complex 1928“ kann man verschiedene Kunst erleben. Man kann auch die Vorstellung „GEAR“ sehen, die als „Complex entertainment“ bezeichnet wird. Die Akteure führen Performances auf, die ohne Worte auskommen, wie etwa Breakdance, Pantomime oder Zaubertricks. Das ist nicht nur für Erwachsene unterhaltsam, sondern auch für Kinder. Die 60-minütige Vorstellung ist auf 100 Zuschauer beschränkt.

Das Schulhistorische Museum von Kyoto

Foto des Schulhistorischen Museums in Kyoto

Schulhistorisches Museum

Das Schulhistorische Museum von Kyoto befindet sich ebenfalls in der Straße. Es hat eine lange Geschichte hinter sich. 1869 wurden in Kyoto die ersten 64 Grundschulen Japans gegründet, die man damals als „Bangumi-Grundschulen“ bezeichnete. Um die Lernleidenschaft in das ganze Land zu tragen, widmeten die Leute der Stadt der Ausbildung und der Schulleitung ihre ganze Kraft. In diesem Museum gibt es nicht nur Ausstellungsmaterial über die Schulen zu sehen, sondern es blieben auch etwa 11.000 Schulbücher und etwa 2.000 Kunstgegenstände erhalten. Man kann Kyoto also als Entstehungsort der neuzeitlichen Grundschulbildung bezeichnen.

Eintrittspreis

Erwachsene: 200 Yen, Schüler: 100 Yen

Öffnungszeiten:  9:00 – 17:00 (mittwochs geschlossen)

Die Cafés in der Straße

Foto mumokuteki cafe & foods

Das mumokuteki cafe & foods

Es gibt auch zwei Cafés in der Straße, in denen man Gemüse aus Kyoto essen kann. Eines davon ist das Café „mumokuteki cafe & foods“. Die Angestellten bauen das Gemüse für die Gerichte selbst an oder kaufen es auf dem Markt ein. Daher ist alles sehr frisch und gesund. Man kann beispielsweise ein Hacksteak ohne Fleisch, Eier und Milch bekommen. Es werden nur gesunde Zutaten benutzt. Trotzdem ist die Auswahl auf der Speisekarte reichhaltig. Besonders gefragt ist das Mittagsmenü für etwa 1.000 Yen. Hier kann man das Gemüse aus der Region auch ohne großen Geldbeutel genießen.

Foto vom KOKORAYA in Kyoto

Das KOKORAYA

Das zweite Café heißt „KOKORAYA”. Hier kann man „OBANZAI“ essen. „OBANZAI“ ist ein Menü mit verschiedenen Gemüsesorten aus Kyoto. Das Wahrzeichen des Geschäfts sind die Körbe mit vielen regionalen Gemüsesorten, die vor dem Geschäft aufgereiht stehen. Das Gebäude ist alt und man kann traditionelle Speisen bestellen. Für das Mittagsmenü kann man aus vielen Gerichten von der Speisekarte auswählen. Beliebt ist besonders das Gemüse, das jeden Tag vom Bauern geliefert wird. Die Speisen schmecken natürlich und der Reis schmeckt süß. Auch die Farbzusammenstellung des bunten Gemüses und des weißen Reises ist ansprechend. Hier wird man wirklich satt!

Zeichnung Wegbeschreibung Gokomachi-dori

Wegbeschreibung Gokomachi-dori

Es gibt also viele interessante Geschäfte und Einrichtungen in der Straße und man kann sich dort den ganzen Tag gut unterhalten. Wenn Sie nach Kyoto fahren, kommen Sie doch einmal dort vorbei. Sicher können Sie ein Geschäft nach Ihrem Geschmack entdecken!

 

 

 

 

 

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