Die Riksha- eine japanische Erfindung

November 6, 2014

von Yukako Sakamoto

        Nodoka Furubayashi

        Akira Tanaka

kago

eine Sänfte

Jinrikscha heißt auf Deutsch “Rikscha” und sie wird von einem Menschen gezogen. Sie wurde in der Meiji-Zeit im Jahre 3 (1870) erfunden. Damals war sie ein neues modernes Verkehrsmittel, mit dem man sich schneller als mit der bis dahin benutzten Sänfte (Kago) fortbewegen konnte.

his_img3

eine Riksha mit Lackmalerei

Im Laufe der Zeit hat sich die Rikscha in Japan verbreitet und wurde weiter entwickelt. Im Jahre Meiji 8 (1875) hat sie ihre jetztige Form erhalten und wurde nach England, Frankreich, Singapur oder Indien exportiert. Rikscha mit Lackmalereien waren ungefähr bis zum Jahre Meiji 20 (1883) in Mode.

P1030255

eine Riksha und ein Rikshamann

P1030256

eine Riksha

Als dann die Eisenbahn und etwas später das Auto als Verkehrsmittel weite Verbreitung fanden, hat die Rikscha ihre Bedeutung als Verkehrsmittel verloren und wurde nicht mehr benutzt. Den Mann, der die Rikscha zieht, nennt man”shafu”(Rikschamann). Zu den Höhepunkten in jeder Jahreszeit bietet er den Touristen eine angenehme Unterhaltung. Ich interviewte eine Touristin, die in Arashiyama mit einer Rikscha gefahren ist. Sie sagte mir, dass die Fahrt mit der Rikscha sehr angenehm war, die Erklärungen des “shafu” sehr interessant waren und sie vieles z.B. über die Kultur von Kyoto und Umgebung erfahren konnte. Der “shafu” in Arashiyama wird der Touristin in guter Erinnerung bleiben.

P1030259In Arashiyama kann man sich mit der Rikscha herumfahren lassen. Das macht viel Spaß. Im Frühling kann man die Kirschblüten bewundern, im Sommer das frische Grün der Bäume, im Herbst das rote Laub und im Winter die unberührte Schneelandschaft in den Bergen. Wir empfehlen den Herbst. Die rote Laubfärbung ist wirklich wunderschön. Sie werden sicher begeistert sein, wenn Sie Arashiyama besuchen und mit der Rikscha durch die Gegend fahren. Außerdem gibt es auch einige englisch sprechende “shafu”.

Leave A Comment...

*