Kennin-ji-Tempel

April 18, 2004

by TSUDUKI Rina
Im Jahre 1202 wurde der Kennin-ji-Tempel von dem Mönch Eisai gegründet. Der Kennin-ji-Tempel ist sehr berühmt als der älteste Zen-Tempel in Japan.

Wer ist Eisai?

Eisai studierte in China den Zen-Buddhismus und verbreitete ihn nach der Heimkehr in Japan. Außerdem brachte er aus China Teesamen mit und führte in Japan die Kunst der Teezeremonie ein.

Was ist Zen-Buddhismus?

Das Zen ist eine alte Richtung im Buddhismus. Durch Meditation versucht man die zerstreuten Gedanken zu bezwingen und durch Konzentration die Täuschung der Welt zu überwinden und seine eigene eigentliche Gestalt zu finden.

Wo ist der Kennin-ji-Tempel?

Der Kennin-ji-Tempel steht in der Nähe von Gion. Wenn man in den Kennin-ji eintritt, spürt man da eine Stille, ganz anders als auf der lebendigen Shijō-Straße. Und man findet einige erhabene Gebäude.

Der Garten eines Zen-Tempels

Gärten von Zen-Tempeln sind oft als „Karesansui“ gestaltet. Ein Karesansui ist ein Garten, in dem kein Wasser und keine Pflanzen verwendet werden. Meinen Sie, dass so ein Garten langweilig ist? Aber das ist eine Art geistige Übung im Zen-Tempel, dass man mit der Vorstellung in der verwelkten Welt Wasser findet. Wenn man sich auf der Veranda auf den Garten konzentriert und auf sich wirken lässt, kann man den Lärm der Stadt vergessen und findet seelisches Gleichgewicht.

Sehenswürdigkeit I

Schauen Sie sich das Foto an.

Haben Sie das Bild schon einmal gesehen? Das ist der berühmte Wandschirm „Windgott und Donnergott“, ein Werk des Malers Tawaraya Sotatsu. Früher befand sich das Bild im Kennin-ji-Tempel, aber es wurde dann zum Nationalschatz erklärt und ist nun im Nationalmuseum in Kyōto. Im Kennin-ji-Tempel gibt es heute nur eine Kopie. Es ist schade, dass im Kennin-ji-Tempel nicht das echte Bild zu sehen ist. Aber wenn das Ihnen gefällt, können Sie im Kennin-ji-Tempel, ─ und nur hier ─ Waren mit Abbildungen kaufen.

Briefordner

Buchumschlag mit Lesezeichen

die Größe für ein kleines japanisches Taschenbuch
Ich benutze so einen Umschlag und der gefällt mir gut.

Sehenswürdigkeit II

Im Gebäude „Hattō“ finden Sie das Deckengemälde „Zwei Drachen“. Das wurde im Jahre 2002 zum Andenken an den 800. Jahrestag gemalt. Es ist so lebendig, dass man denkt, der Drache flöge davon. Das Foto vermittelt nur einen schwachen Eindruck. Sie sollten sich unbedingt das Deckengemälde im Original ansehen!

Sehenswürdigkeit III

Der Kennin-ji ist berühmt auch für seine zahlreichen Bilder auf den Schiebetüren. Im Kennin-ji-Tempel gibt es verschiedene Räume, die man sehen, aber nicht betreten kann. Die Bilder auf den Schiebetüren (Fusuma), die die Räume voneinander abtrennen, sind interessant.
Ungewöhnlich für einen Tempel ist, dass es einen Raum gibt, wo man sich in Ruhe hinsetzen und auf den Garten blicken kann.

So kommt man zum Kennin-ji-Tempel mit dem Bus Richtung Gion Nr. 206 vom JR-Bahnhof KyotoSteigen Sie aus an der Haltestelle Higashiyama-yasuiund gehen Sie zu Fuß ca. 5 Minuten Richtung Westen
Öffnungszeiten 10:00 – 16:00 Uhr
Ruhetage von 28. Dezember bis 31. Dezember
Eintrittsgebühr 500 Yen

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