Kinkakuji

April 18, 2004

by TOMITA Saori
Wenn Sie Kyoto besuchen, sollten Sie einmal den Kinkakuji-Tempel anschauen. Der Name „Kinkakuji“ ist zusammengesetzt aus „Kin“, das bedeutet „Gold“, „Kaku“ bedeutet „Halle“ und „Ji“ bedeutet „Tempel“. Den Kinkakuji ließ Yoshimitsu Ashikaga, ein General in der Muromachi Zeit (1392-1573) bauen. Er wollte ihn für sich zur Meditation und für No-Aufführungen und andere Aktivitäten und um seine Macht und seinen Reichtum zu zeigen. Deshalb auch die übertriebene Vergoldung des 1. und 2. Stockwerkes. Die 3 Stockwerke sind in 3 verschiedenen Stilen gebaut: Das ebenerdige Stockwerk ist in einem Palais-Stil „Hosui-in“, der erste Stock ist im schlichten Stil der Samurai „Cho-on-do“ und der zweite Stock ist in chinesischem Stil“ Kukkyo-cho“ ausgeführt. Auf der Dachspitze des Kinkakuji ist ein goldener Phönix. „Tempel“ wurde das Gebäude erst Yoshimitsus Testament gemäß nach seinem Tod. Vor dem Kinkaku gibt es einen schönen Teich, den „Kyokochi.“ „Kyokochi“ bedeutet „Spiegel-Teich“. Wenn kein Wind weht, spiegelt sich der Kinkaku auf dem Teich. Dann sieht man auf der gegenüberliegenden Seite den Kinkaku und davor im Wasser gespiegelt auf dem Kopf stehend, das Spiegelbild des Kinkaku.

Anmintaku

Im hinteren Bereich des Gartens findet man den „Anmintaku“ einen kleineren Teich, der, obwohl er keinen Zufluss hat, noch nie ausgetrocknet sein soll. Früher hat man bei Regenmangel dort um Regen gebetet.

Sekkatei

Ein bisschen weiter oben ist das Sekkatei, ein schlichtes Häuschen, wo General Yoshimitsu Tee-Zeremonieen abgehalten hat.

Fudodo

Und hier ist „das Fudodo,“ ein kleiner Tempel(?), der einer buddhistischen Gottheit des Ärgers geweiht ist. Vor dem Gebäude steht ein Räuchergefäß, dessen Rauch auf kranke Stellen am Körper gefächelt heilend wirken soll. Wenn man den Rauch auf den Kopf fächelt wird man vielleicht klüger?!

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