Okonomiyaki in Kyoto

February 5, 2020

Kaoru Abe, Mika Takara, Mio Itadani

Was ist Okonomiyaki?

Okonomiyaki

Wissen Sie, was „Okonomiyaki“ ist? Okonomiyaki ist ein Gericht, das von vielen Menschen in Westjapan gegessen wird. Es wird aus Mehl, Wasser, Kohl und Eiern zubereitet. Und man kann auch noch weitere Zutaten (z.B. Fleisch, Gemüse und Meeresfrüchte) hinzufügen. Für Okonomiyaki gibt es viele verschiedene Rezepte. In Kyoto gibt es viele Okonomiyaki-Restaurants, und man kann verschieden Sorten Okonomiyaki essen.

Die Geschichte des Okonomiyaki

Monjayaki aus Tokyo

Vor 1300 Jahren kam ein Vorgängergericht des Okonomiyaki namens „Senbin“ aus China nach Japan. Dieses Gericht wurde in der Meijizeit (1868-1912) in Tokio zu einem Gericht namens „Monjayaki” weiterentwickelt und erlebte in Westjapan einen großen Boom. Die Leute in Westjapan haben es weiter vereinfacht, sodass es leichter zu essen war. So entstand die Urform des Okonomiyaki, das von den Leuten als Zwischenmahlzeit gegessen wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde daraus ein Hauptgericht, weil es einfach zuzubereiten war. Es ist heute eines der beliebtesten Gerichte in Westjapan, und es gibt viele verschiedene Arten von Okonomiyaki.

Der Okonomiyaki-Krieg

Wie oben erwähnt, gibt es regionale Unterschiede beim Okonomiyaki. Diese verursachen Streitigkeiten, die man in Japan als „Okonomiyaki-Krieg“ bezeichnet. Die Streitigkeiten beziehen sich speziell auf Hiroshima und Kansai (Teil von Westjapan). Die Hiroshima-Leute und die Kansai-Leute bestehen jeweils darauf, dass nur ihr Okonomiyaki das „wahre“ sei. Die Kansai-Leute erkennen Hiroshimas Okonomiyaki im Kansai-Stil auch nicht als Okonomiyaki an. Wenn Sie also in Hiroshima fragen: „Gibt es ein Okonomiyaki im Hiroshima-Stil?“, werden die Leute sagen: „Hiroshima STIL? Nein, Okonomiyaki stammt aus Hiroshima!“ Die Kansai-Leute sagen es genauso. Diese Auseinandersetzungen wirken auf unbeteiligte Gebiete sehr komisch.

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