Shoki-der Schutzgott der Bürger von Kyoto

November 7, 2014

von Yukako Sakamoto

        Nodoka Furubayashi

        Akira Tanaka

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In China gab es in der To-Zeit einen Jungen namens Shoki.

Er hatte eine Prüfung für Beamte gemacht. Aber er war durch die Prüfung gefallen, weil er ein grimmiges Gesicht hatte. Deshalb hatte er sich umgebracht und der Kaiser hatte ihn liebevoll begraben. Danach träumte der Kaiser, dass er von einem Teufel geholfen wurde, als er krank war. Der Kaiser fragte ihn : “Wer sind Sie ? ” und der Teufel antwortete : “Ich bin Shoki, der von Ihnen liebevoll begraben wurde. Ich möchte zum Dank dieses Land vom Unheil befreien. ” Der Kaiser wurde nach diesem Traum wieder gesund und er ließ die Gestalt des Teufels von einem Maler malen. Und so wurde er für die Japaner zum Talismann und zum Gott für diejenigen, die sich einer Prüfung unterziehen müssen.

 

IMG_5366 Altjapanische Gesandtschaften, die zwischen 630 und 894 nach China fuhren, brachten Shoki nach Japan mit. Sein Bildnis wurde gegen Ende der Heian-Zeit gemalt. In der Edo-Zeit um 1810 wurde Shoki in Kyoto auf die Dächer der Bürgerhäuser aufgestellt, um den Teufel auszutreiben. Besonders in der Nähe von Tempeln und Schreinen findet man Shoki auf den Dächern der Bürgerhäuser, weil die Tempel und Schreine den Teufel und die Dämone vertreiben. Um zu verhindern, das diese nicht zurückkommen und in die umliegenden Brügerhäuser der Tempel und Schreine nicht hereinkommen, hatte man Shoki auf die Dächer der Bürgerhäuser aufgestellt, um die Häuser davor zu schützen.

 

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Shoki sieht zwar fürchterlich aus, aber er ist ein Freund der Kinder und er ist sehr freundlich zu ihnen. In der rechten Hand hat er ein Schwert und in der linken Hand die acht Leiden. Sein Gesichtsausdruck ist ängstlich, aber er musste schwere Arbeiten machen und er ist klug. Beim Fest der Jungen wurde Shoki verehrt, der ein Baby vor einer Krankheit schützt. In Kyoto sitzt Shoki als Gott auf den Dachziegeln des Vorderdachs der Bürgerhäuser und schützt die Familie vor bösen Dämonen.

 

 

 

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