Ziehen Sie doch einmal einen Kimono an!

April 26, 2004

by TSUDUKI Rina

In Japan sind die Jahreszeitenveränderungen deutlicher als in anderen Ländern. Seit alten Zeiten passen die Japaner ihre Kleidung der Hitze und der Kälte an, bei Hofe nannte man das früher „Koromogae“. Im heutigen Japan haben alle eine Klimaanlage und das Gefühl für die Jahreszeiten verschwindet fast. Aber die Tradition des Kimono und des Koromogae, die von dem speziellen Klima geformt wurde, ist bis heute lebendig. Wollen Sie über Kimonos, die spezielle Kleidung in Japan, mehr wissen?

Es gibt viele Arten von Kimonos

Denken Sie, dass die Personen, die in Japan Kimonos tragen, nur Maikos sind? Neuerdings schätzen Japaner die japanische Kultur anders ein. Man sieht in der Stadt viele junge Japanerinnen, die Kimonos tragen. Und wie gesagt, sind es andere Kimonos, je nach Jahreszeit und Situation.
Komon: Das ist eine Art Ausgehanzug. Wenn man sich schön macht und einkaufen geht, zum Mittagessen oder ins Kino geht, zieht man diesen Kimono an. Neuerdings sieht man öfter junge Japanerinnen mit Kimono, die in Kyoto spazieren gehen. Besonders beliebt ist dieses Muster, (Foto) das vor fünfzig oder sechzig Jahren in Mode war und etwas modern arrangiert jetzt bei jungen Leuten Anklang findet ist.


Furisode: Das ist die formelle Kleidung für die ledige Frau. Das Merkmal ist, dass der Ärmel des Furisode viel länger ist als beim Komon. Die Frau zieht Furisode an bei offiziellen Anlässen, zum Beispiel einer Hochzeit. Japaner feiern Seijinshiki, die Feier zur Volljährigkeit. Viele Japanerinnen freuen sich, dabei Furisode anzuziehen.



Tomesode: Das ist die formelle Kleidung für die verheiratete Frau. Die Verwandten (Frauen) der Braut und des Bräutigams ziehen ein schwarzes Tomesode an. Bei einer förmlichen Party zieht man ein farbiges Tomesode an.


Ziehen Sie einen Kimono an und gehen Sie in Kyoto spazieren!

Jetzt wissen Sie ein bisschen etwas über Kimonos, möchten Sie nicht auch einmal einen Kimono anziehen? „Aber ich habe keinen Kimono und Kimonos sind teuer wenn man sie kauft.“ Ihr Traum kann trotzdem in Erfüllung gehen, wenn Sie nach Kyoto kommen. Es gibt in Kyoto viele Geschäfte, die Ihnen Kimonos vermieten. Und ich vergaß, dass es sogar für Japaner schwer ist, einen Kimono korrekt anzuziehen, es gibt dabei viele Regeln zu beachten und man braucht eine gewisse Geschicklichkeit und Übung. Aber wenn Sie in einem Geschäft einen Kimono mieten, können sie das Ankleiden den Angestellten überlassen, so ist alles ganz einfach! Heute empfehle ich Ihnen eins unter vielen Kimonogeschäften.

Sensho KITAMURA
Website:http://web.kyoto-inet.or.jp/people/sensho-k/
Adresse: 418 Koudaiji-omotemonmae Minami-machi Shimokawara-dori
Higashiyama-ku Kyoto-shi Kyoto-fu 605-0824 Japan


Die Mietgebühr beträgt 5250 Yen pro Tag. Weil das Geschäft eine große Auswahl an Kimonos mit vielen Mustern hat, ist die Gebühr sicher billig. Und Kitamura hat viele japanische Dinge, zum Beispiel Taschentücher, Taschen, japanisches Essgeschirr und so weiter. Sie finden dort sicher ein schönes Reiseandenken.

Außerdem konnten Sie ein Taschentuch bekommen, wenn Sie einen Kimono-Pass mitbringen. Im Jahre 2004 lief diese Aktion von 1. Oktober bis 15. Dezember. Wenn Sie einen Kimono tragen und den Pass vorzeigen, können Sie in verschieden Geschäften, Tempeln und Schreinen, die im Kimono-Pass aufgeführt sind, besondere Vergünstigungen erhalten. Sie können den Pass kostenlos bei der Reiseauskunft im Bahnhof Kyoto bekommen. Kommen doch einmal im Herbst mit Kimono nach Kyoto!

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