Das Asahi Heilbad an der Saiin−Station

February 6, 2017

Karen and Mayu

Interessieren Sie sich für Badehäuser? Wir möchten Ihnen das traditionelle Badehaus Asahi-Yu neben der Saiin-Station vorstellen. Es ist zu Fuß nur 5 Minuten von der Station entfernt. Das Asahi-Yu gibt es etwa seit einhundert Jahren. Es ist ein beliebtes Bad bei Ortseinwohnern.

Eingang von Asahiyu

Eingang des Asahiyu

Hier muss man die Schuhe ausziehen.

Das Asahi-Yu ist das einzige Badehaus in Saiin. Dort kann man Handtücher, Duschgel, Shampoo und Spülung kostenlos ausleihen. Im Asahi-Yu gibt es auch eine Sauna und Massagestühle. Nach dem Bad kann man dort billig Getränke kaufen, zum Beispiel Milch mit Kaffeegeschmack, wie man sie in Japan oft nach dem Besuch im Badehaus trinkt.

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Alles für das Bad

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Getränke

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Getränkeauswahl

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Milch mit Kaffeegeschmack

Die Duschen und Wasserhähne funktionieren anders als in einem normalen Bad. Da es auch für uns der erste Besuch in einem traditionellen Badehaus war, wussten wir zuerst nicht, wie man sie benutzt.

Hier einige Regeln:

  • Im Bad muss man sich vollständig entkleiden.
  • Bevor man ins heiße Wasser steigt, wäscht man sich.
  • Mit dem Handtuch kann man seinen Körper waschen. Im Bad legt man das Handtuch auf den Kopf.
  • Beim Waschen sitzt man auf einem kleinen Hocker und stoppt die Dusche, während man sich wäscht.
  • Das Waschtuch taucht man nicht ins Gemeinschaftsbad.
  • Man wäscht dort keine Privatkleidung.
  • Bevor man in den Umkleideraum zurückgeht, wischt man seinen Körper trocken.

 

Achtung: Wenn man irgendwo Tattoos hat, kann man nicht ins Onsen, Spa oder Badehaus gehen, weil das der japanischen Tradition widerspricht. Die anderen Leute denken dann, dass man zur Mafia gehört. Es ist ein Problem, dass jetzt auch einige junge Leute in Japan kleine Tattoos als Modeaccessoire tragen. Dadurch können weniger Leute die Badehäuser besuchen. Welchen Einfluss könnte das auf unsere japanische Badekultur haben? Wir wollen diese Tradition bewahren und Ihnen den Besuch eines Badehauses empfehlen, und im Besonderen den des Badehauses in Saiin.

 

Öffnungszeiten: 14:30 – 0:30

Ruhetag: Freitag

Gebühren: Erwachsene 430 Yen

Grundschüler 150 Yen

Kinder unter 6 Jahre kostenlos

 

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Massagestühle

 

 

 

Der Kyoto-Turm

by Shunji Umetani; Ei Endo
Der Kyoto-Turm steht vor dem Kyotoer Hauptbahnhof. Der Kyoto-Turm ist 131 Meter hoch und wurde am 28.Dezember 1964 in Betrieb genommen.


Die Zahlenfolge 131 für die Höhe des Turmes in Metern steht in Beziehung zur damaligen Zahl der Einwohner der Stadt Kyoto von 1,31 Millionen Menschen.

Die Konstruktion des Kyoto-Turmes wurde von Studenten an der technischen Fakultät der Universität Kyoto entworfen. Der Turm ist sehr stabil gegenüber Erdbeben oder starkem Wind.
Der Turm steht da wie ein Leuchtturm, obwohl es kein Meer gibt. Aber oft nennt man ihn auch „die Kerze von Kyoto“.
Um den Bau des Kyoto-Turmes gab es heftige Diskussionen. Die Gegner meinten, ein moderner Turm harmoniere nicht mit der alten Stadt Kyoto. Aber nach dem Bau des Turmes gibt es Leute, die finden, der eigentümliche Turm passe gut zu Kyoto. Das ist ein sehr interessantes Resultat.

Die Angebote im Kyoto-Turm


Es gibt hier in der Gegend nur wenige Leute und nur wenige Besucher, die den Kyoto-Turm nicht kennen. Es ist aber nicht so bekannt,dass es im Kyoto-Turm-Gebäude einige interessante Angebote gibt. Daher habe ich gedacht, dass es schön wäre, wenn viele Touristen, die nach Kyoto kommen, davon wüssten.
Es gibt zum Beispiel im ersten Stock verschiedene berühmte Süßigkeiten wie Nama-Yatsuhashi (Kleine Teigplatten aus mit Zimt und Zucker gemischtem Pulverreis, in die süße Bohnen eingeschlagen sind) oder Kyoto-Süßigkeiten (Kyo-Gashi) oder kunstgewerblich-volkskundliche Waren wie Nishijin-Brokat (Nishijin-Ori), oder Kiyomizu-Keramik (Kiyomizu-Yaki). Man kann dort jedenfalls gut Souveniers kaufen, weil es dort viel Auswahl gibt und auch direkt vor dem Hauptbahnhof liegt. Aber eine besonders interesanteste Anlage ist das Großbad im dritten Tiefgeschoss. Das Bad ist sehr geräumig und man kann sich dort gut entspannen und von der Müdigkeit der Reise erholen.
Außerdem ist es schon morgens ab 7 Uhr geöffnet, das ist für Leute schön,die mit dem Nachtbus nach Kyoto gekommen sind, sodass sie nach dem Bad ausgeruht Sehenswürdigkeiten besichtigen können. Es gibt auch eine Sauna.