Traveling Coffee

January 31, 2019

Traveling Coffee – Café in einer japanischen Schule

Reini Doi und Seiji Kotoku

Es ist sicher unbestritten, dass die Deutschen sehr gern Kaffee trinken. Man kann sagen, dass das Kaffeetrinken eine Form der Kommunikation ist. Wer gern mal einen Kaffee in einem besonders schönen Ambiente trinken möchte, dem sei das Traveling Coffee empfohlen, das sich in einer stillgelegten Schule befindet. Dort kann man einen Kaffee in der ehemaligen Schulbücherei trinken, doch das ist nicht das Einzige.

 

Nachdem die Schule stillgelegt wurde, fanden im ehemaligen Schulgebäude verschiedene Events und Kinovorführungen statt. Dort begann 2015 das Traveling Coffee mit der Einrichtung eines Cafés im ehemaligen Lehrerzimmer, doch das gibt es seit 2018 nicht mehr. Jetzt befindet sich das Café in der ehemaligen Schulbücherei. Man kann dort verschiedene Kaffeesorten, Café Latte oder auch Alkohol bestellen. Außerdem findet sich auf der Getränkekarte auch traditioneller japanischer Sake aus Kyoto. Natürlich gibt es auch Snacks und weitere aktuelle Angebote.

 

Wenn man in Kyoto Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel den berühmten Fushimi-Schrein besichtigt, liegt auf dem Rückweg nach Kawaramachi ein Besuch in diesem Café nahe, das sich in der Nähe des Yasaka-Schreins befindet. Das Café ist sehr zu empfehlen, um zwischendurch eine Pause einzulegen. Man kann das Traveling Coffee von der Station Kawaramachi Shijo aus in ungefähr 5 Minuten zu Fuß erreichen.

 

Adresse: 310-2 Bizenjimacho, Nakagyo-ku, Kyoto 604-8023

Telefonnummer: 080-3853-2068

Öffnungszeiten: täglich 11- 20 Uhr

https://www.google.de/amp/s/andcoffee.net/shop/traveling-coffee-kyoto/%3famp

Süßwarenläden in Kyoto

by Shiori NAMBU

Haben Sie schon einmal japanische Süßigkeiten gegessen? Wenn nicht – wie stellen Sie sich japanische Süßigkeiten vor?
Heutzutage sind die japanischen Süßigkeiten ein bisschen dem westlichen Gaumen angepasst. So sind sie für ausländische Touristen leichter zu essen. Hier will ich Ihnen drei bekannte japanische Cafés vorstellen.

Saryō Tsujiri

Das Saryō Tsujiri ist ein traditionelles japanisches Café mit insgesamt drei Niederlassungen in Kyoto. Das Café wurde im Jahre 1978 gegründet, um möglichst vielen Menschen neue und schmackhafte Verwendungsmöglichkeiten des japanischen Tees nahezubringen. Im Sairyō Tsujiri kann man Eis-Parfaits, Anmitsu (Gelee mit süßen Bohnen und Sirup), Kuchen und andere japanische Süßigkeiten essen. Dazu gibt es den berühmten japanischen Matcha aus grünem Pulvertee. Auch die meisten der Süßigkeiten selbst werden aus japanischem Tee hergestellt. Samstags, sonntags und feiertags muss man einige Zeit warten, weil viele Menschen vor dem Geschäft Schlange stehen. Unter den Wartenden sind auch viele Ausländer, besonders aus Europa. Offenbar hat sich herumgesprochen, dass sich bei diesen Köstlichkeiten das Schlangestehen lohnt.

Saryō Hōsen

In diesem Café kann man im Tatamizimmer mit Blick auf den Garten sehr gemütlich japanische Süßigkeiten essen. Die beliebteste Spezialität des Geschäfts ist Warabimochi – eine Art von Gelee, das aus den Wurzeln des Adlerfarns hergestellt wird. Es ist durchscheinend und sieht sehr erfrischend aus. Traditionell isst man Warabimochi mit süßem Kinako-Sojamehl und Kuromitsu-Sirup. Die Warabimochi im Saryō Hōsen haben eine angenehm feste und doch nachgiebige Konsistenz und sind stets sehr frisch, weil für jede Bestellung neues Gelee angerührt wird.

Umezono

Dieses Kyotoer Geschäft ist sehr berühmt für seine Spezialität Mitarashi-dango. Das sind kleine Reisklöße, die auf Holzspieße aufgereiht mit einem Sirup aus Sojasoße, Zucker und Stärke verzehrt werden. Ihren Namen haben die Klöße von einem Teich, den es früher einmal in Kyoto gab, dem Mitarashi-Teich. Die Klöße symbolisieren die Schaumtupfer des Teiches. Daher ist ihre Form auch stets rund, doch im Umezono sind sie seltsamerweise viereckig. Aber sehr lecker!
Drinnen im Café ist es ein bisschen eng, aber die Innenausstattung ist traditionell und hat sehr viel japanisches Flair, sodass Ausländer hier wahrscheinlich richtig auf ihre Kosten kommen.