Wonder Café

March 19, 2014

von Seiran Nagao

Das WONDER CAFÉ, das sich in der Nähe der Myōshinji-Station befindet, ist ein kleines Café. Dort gibt es viele Manga, Zeitschriften, Spielzeug, Schilder und Poster aus der Showa-Zeit, besonders aus der Zeit von 1950 bis 1980. In der Nähe gibt es den Myōshinji Tempel, den Ninnaji Tempel und den Ryoanji Tempel. In dem Café gibt es außerdem einige Prospekte zu den Tempeln, Bäckereien und interessanten Läden in Kyoto.

Im Café

 

Essen

Pasta und Windbeutel

Zu essen gibt es etwa Pasta mit Seelachsrogen oder mit Pilzen, Curryreis mit Meeresfrüchten, Windbeutel und vieles mehr. Die Pasta und der Curryreis werden mit Salat, Joghurt mit einigem Obst und einem Getränk serviert. Man wird satt von nur einem Gericht, weil die Portionen sehr groß sind. Am meisten zu empfehlen sind die etwa 10 cm hohen Windbeutel mit Eis und Sahne. Die Pasta und der Curryreis schmecken gut und sind sehr reichlich, obwohl sie nur 7 Euro kosten. Es gibt gleichfalls eine große Auswahl an Getränken, zum Beispiel Apfelsaft, Bananensaft, Kaffee, Tee, grüner Tee oder Wein.

 

Besonderheiten

Die Toilette

Im ersten Stock gibt es eine ganz spezielle Toilette. Wenn man die Tür öffnet, gehen ein Radio und die Lichter in der Toilette an. Viele Poster und Spielzeuge sind an den Wänden zu sehen. Hier kann man sich die Wartezeit nach dem Bestellen der Speisen gut vertreiben, denn es braucht etwas Zeit, bis das Essen kommt, besonders am Mittag. Serviert wird das Essen unter anderem auf zwei japanischen Schultischen. Eine besondere Sitzgelegenheit bietet etwa ein alter Massagesessel.

 

 

 

 

 

Adresse:

Ryoanji Nishinokawacho 3-31
Ukyo-ku Kyoto

Karte:

Wegbeschreibung:

Man steigt am Hauptbahnhof (Kyoto-eki) in die Buslinie 26 und fährt in Fahrtrichtung Kitanohakubaicho bis zur Haltestelle „Myoshinji Kiramon mae“. Außerdem erreicht man das Café mit der Straßenbahn (Randen-Linie) von der Station Omiya oder Arashiyama, wenn man an der Haltestelle Myoshinji aussteigt und dann 70 Meter nach rechts geht.

Öffnungszeiten:
11:00-22:00

Ruhetag:
Dienstag

Der Ryoanji-Tempel und Tofu

by Tadashi Ashida; Takahiro Arie

 

Der Ryoanji-Tempel ist wegen seines Steingartens berühmt. Dieser Garten wurde in der Muromachi-Ära von einem Priester angelegt.

Diesen Gartenstil nennt man “Karesansui”. “Karesansui” stellt ohne die Verwendung von Wasser und Pflanzen einen Ozean und einen Fluss dar.

Man sieht fünfzehn Steine in fünf Gruppen. Der 15. Stein im Osten drückt die Vollendung aus, weil es 15 Tage dauert, bis der neue Mond der volle Mond wird.

Als die britische Königin Elizabeth 1975 den Tempel besuchte, lobte sie diesen Steingarten. Danach wurde der Ryoanji-Tempel überall auf der Welt berühmt.


Der Ryoanji-Tempel ist 1450 von Shogun Hosokawa-Katsumoto gebaut worden. Das vorhandene Gebäude ist 1799 wiederaufgebaut worden,

nachdem das originale Gebäude und bei inneren Unruhen abgebrannt ist. Der Ryoanji-Tempel gehört zu einer buddhistischen Zen-Sekte.
Der Ryoanji-Tempel wurde 1994 als Weltkulturerbe anerkannt.

Wir stellen ein Tofu Geschäft in dem Ryoanji-Tempel vor.
Das Geschäft heißt “Seigenin” (西源院). Hier kann man “Yudofu” essen, das ist gekochter Tofu.


Es gibt viele Tofu-Geschäfte in Kyoto.

Morika(森嘉)


Das Tofu-Geschäft „Morika“ wurde 1855 gegründet, der jetzige Inhaber stammt aus der fünften Generation.
Der Tofu, der bis zum 2. Weltkrieg in Japan üblich war, hatte eine relativ feste Struktur, er wird auf Japanisch „Momentofu“ genannt, „Baumwoll-Tofu“.
Nach dem Krieg hat man bei Morika eine zartere Variante des Tofus entwickelt die auf Japanisch „Kinugoshitofu“, „Seiden-Tofu“ genannt wird.
Weil „Morika“ seinen Firmensitz in dem Ortsteil „Saga“ der Stadt Kyoto hat, wird der neue zarte Tofu auch „Saga-Tofu“ genannt.
Bei der Herstellung von Tofu muss zuerst Soyabohnen-Milch hergestellt werden, diese muss dann zum Gerinnen gebracht werden und dann muss der Soyabohnenquark geformt und entwässert werden.
Um die Gerinnung zu erreichen, wurde in Japan traditionell „Nigari“ verwendet, aus Meerwasser gewonnenes Magnesiumsulfat.
„Morika“ hat die in China übliche Verwendung von Kalziumsulfat (Gips!) in Japan eingeführt und auch den Entwässerungsvorgang modifiziert,
dadurch ist ihnen die Entwicklung eines besonderen, Kyoto-artigen Tofu-Esserlebnisses gelungen.
Der „Saga-Tofu“ ist schnell in ganz Japan bekannt und beliebt geworden, man verbindet mit dem zarten, fast empfindlichen „Seiden-Tofu“
die Vorstellung an die feine, edle, aber auch fragile Kultur der alten Kaiserstadt Kyoto.
Morika ist ein Geschäft, das wegen seines Tofu berühmt ist .
Morika liegt direkt östlich am Sagashakado-Tempel (Seiryoji). Ortseinwohner kennen es auf jeden Fall.
Wenn Sie Arashiyama besuchen, sollten Sie auch zu Morika gehen, es liegt im Norden von Arashiyama.
Von Mitte Mai bis Mitte September gibt es dort auch Tofu mit Yuzu-Geschmack zu kaufen. Yuzu ist eine der Zitone ähnliche Zitrusfrucht.

Das ist “Karashi-Tofu”(Senf-Tofu) eine originelle Spezialität von Morika, es sind halbrunde Tofu-Stücke mit einer kleinen Portion Senf in der Mitte.

Diese “Karashi-Tofu” gibt es nur im Sommer. “Karashi-Tofu” müssen Sie unbedingt einmal probieren !

Fujino(藤野)


Fujino ist westlich vom Kitanotenman-Schrein. Sie können verschiede Waren bei Fujino finden.

Hier gibt es besonders auch Sojamilch-Produkte , die man als Nachtisch essen kann, z.B. Sojabohnensofteis oder Sojabohnenpfannkuchen.

Natürlich ist der Tofu auch gut.

Wie Tofu hergestellt wird

  1. Die Sojabohnen spülen und in Wasser einweichen (8 bis 20 Stunden, je nach Jahreszeit)
  2.  Sojabohnen zerkleinern
  3. Sojabohnen aufkochen
  4. Die Masse ausdrücken und die Sojamilch und „Okara“ trennen. „Okara“ ist der Sojabohnen-Trester
  5.  „Nigari“ zur Sojamilch hinzufügen und stocken lassen
  6.  Quadrate formen
  7.  Überschüssige Feuchtigkeit ablaufen lassen
  8.  Verpacken und kühlen


Fertig!

Das Tofu-Geschäft Kyuzaya(久在屋)

Dieses Geschäft benutzt nur natürliche Zutaten für seinen Tofu: Sojabohnen, Wasser, Nigari und Öl, aber keine anderen Zusatzstoffe oder auch keine Konservierungsmittel.
„Nigari“ ist ein natürliches Gerinnungsmittel für Sojamilch, hergestellt aus Meereswasser.
Tofu enthält viele wichtige Nahrungselemente wie Eiweiß, Kalzium und Vitamine. Tofu sollte man schon um der Gesundheit willen essen!
Der Tofu von Kyuzaya schmeckt, wie Tofu eigentlich schmecken soll!

Ryoanji-Tempel

by YAMAZAKI Noriko

Im Jahr 1450 hat Katsumoto Hosokawa (ein General in der Muromachi Ära) ein Landhaus der Familie Tokudaiji bekommen, und daraus einen Zen-Tempel gemacht. Danach ist der Tempel im Onin-Bürgerkrieg (1467~77) abgebrannt. Im Jahr 1488 hat Masamoto, ein Sohn von Katsumoto, dem Tempel wieder hergestellt. Der Steingarten soll auch aus dieser Zeit stammen.

Der Hojo-Garten ist wegen seines Karesansui, eines Steingartens, berühmt.

(Hier werden ohne Wasser zu benutzen mit
Kieseln und eingegrabenen Felsen Berge
und Flüsse dargestellt.)
Im Dezember 1994 wurde der Tempel als
Weltkulturerbe anerkannt. Viele japanische
und berühmte ausländische Architekten haben den Garten besucht.

Um den Kyoyo-Teich an der Südseite des Tempelbezirks blühen verschiedene Blumen zu jeder Jahreszeit

<参考資料>
http://raku.city.kyoto.jp/sight/new/menu_middle.php?lang=ja&lcode=1
http://www.e-cost.co.jp/Japanese/ryoanji1.html
http://www.ryoanji.jp/kyoyoti.html