Yuba und Kyoto

February 4, 2015

von Saya Ohnishi

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„Yuba“ entsteht aus Sojamilch. Wenn man Sojamilch kocht, dann bedeckt ein weicher Film die Milchfläche. Das gilt für die normale Milch. Aber der Film der Sojamilch ist etwas dicker als der von normaler Milch. Diesen Film nennt man „Yuba“.

Wenn man von „Yuba“ spricht, bezeichnet man dieses traditionelle Essen wahrscheinlich als typisch japanisches Essen. Aber „Yuba“ kommt ursprünglich aus China.

Zuerst betrachtete man „Yuba“ als reines Nebenprodukt beim Kochen des Tōfus. Vielleicht aß man damals dieses Produkt gar nicht. Seit der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts wird jedoch in China „Yuba“ als vegetarisches Essen gegessen. In jener Zeit herrschte der Zen-Buddhismus. Diese Sekte verbot, Fleisch und Fisch zu essen. Damals kamen einige Japaner als ausländische Studenten nach China, um dort Buddhismus zu studieren. Von dort brachten sie „Yuba“ nach Japan mit.

Danach wurde „Yuba“ besonders in Kyoto hergestellt, weil Kyoto eine höhere Wasserqualität hatte als andere Orte und außerdem damals Hauptstadt Japans war.

Damals, also in der Heian-Zeit, entwickelten sich in Kyoto schon verschiedene Küchentraditionen, z.B. die Yusoku-Küche (Gerichte für den Adel), die Honzen-Küche (Gerichte für Festlichkeiten) und die Shojin-Küche (vegetarisches Essen). Für diese Kochkünste wurde „Yuba“ häufig benutzt, weil es von leichtem Geschmack ist und zu fast jedem Gericht passt. In einem alten Kochbuch sollen schon viele spezielle „Yuba“-Rezepte stehen.

Heute gibt es in Kyoto viele Restaurants, die nur „Yuba“-Gerichte servieren. Dort kann man verschiedene „Yuba“ genießen, z. B. „Fukumeni“, „Yuba-Dengaku“ und „Kumiage-Yuba“, usw. Bei „Fukumeni“ wird „Yuba“ mit klarer Brühe (Dashi) gekocht. Wenn man „Yuba“ mit Miso brät, dann entsteht „Yuba-Dengaku“. „Yuba“ selbst kann man dabei aus Sojamilch kochen, das ist „Kumiage-Yuba“. Außerdem benutzt man „Yuba“ für europäische Gerichte wie Lasagne („Yuba-Lasagne“).

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▲Kumiage-Yuba                 ▲Hukumeni

 

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▲Yuba-Dengaku                 ▲Yuba-Lasagne

Auf diese Weise wird „Yuba“ sowohl für traditionelle Gerichte als auch für moderne Gerichte gebraucht. Man kann wohl sagen, dass die Mischung von Tradition und Modernität bei „Yuba-Gerichten“ die Gegenwart und Vergangenheit der Stadt Kyoto selbst spiegelt. „Yuba“ stellt also ein für Kyoto besonders typisches Gericht dar.

 

 

 

Yuba: A nata seca do leite de soja

Yuba: A nata seca do leite de soja

By Chizuru Tateno; Yuina Matsushita

 

 *História

 

Yuba é um alimento baseado no leite de soja e é um dos produtos típicos de Quioto. Primeiro aquece-se o leite de soja e é retirado um filamento que é a nata seca resultante desse aquecimento.

Julga-se que foi introduzido no Japão por monges budistas chineses no séc. X ou por monges budistas japoneses que visitaram a China no séc. XIII.

Desde a sua introdução no Japão que a Yuba está associada a Quioto e à alimentação dos monges budistas desta região.

 

As primeiras lojas de Yuba apareceram no início do séc. XVIII , atingindo o seu auge no início do séc. XX. Em 1980, havia mais de 20 lojas de Yuba em Quioto.

 

*Nutrição

Yuba é conhecida por “carne do campo”, pois tem um alto valor de proteínas, com a vantagem de não ter colesterol.

 

A nata seca do leite de soja

 

 

*Restaurante Nishida

 

Nishida fica perto do famoso Templo da Prata, o Ginkaku-ji, e é um restaurante especializado em Tofu e Yuba. Com uma decoração elegante, aqui poderá passar momentos de relaxamento.

 

 

Restaurante Nishida

Um dos menus disponíveis é o Tetsugaku-ozen, que consiste em:

* A bebida do leite de soja

* A verdura cozida da hortaliça e tofu frio

* O tofu de Quioto

* O arroz cozido da Yu-ba

* A conserva de legumes

 

 

Endereço: 14 Ginkakujimae-cho, Sakyou-ku, Kyotoshi.

 

Telefone: 075-751-2220