Der Tempel der Glöckchenzikaden

February 8, 2017

Naomi Shirai, Mao Okada

 

Kennen Sie den „Tempel der Glöckchenzikaden“ in Kyoto? Dort kann man den Gesang der Glöckchenzikaden hören, und zwar nicht nur im Herbst, sondern auch das ganze Jahr hindurch. Deshalb nennt man ihn den „Tempel der Glöckchenzikaden“. Der formelle Name lautet „Myotokuzan Kegonji“.

der Eingang der „Tempel der Glöckhenzikaden“

Der Eingang des Tempels

 

Der Tempel wurde im Jahr 1723 von dem Mönch Hôtanshônin erbaut.

Hôtanshônin war als Tempelbauer bekannt. Er wurde auch Kegon-no-Hotan genannt. Hôtanshônin war auch der erste Gelehrte, der eine Weltkarte schuf, in deren Zentrum der Buddhismus steht. Damals hatte er Weltkarten aus Europa gesehen, in deren Zentrum der Westen steht, und daraufhin eine Karte geschaffen, in deren Zentrum Indien zu sehen war.

 

Viele Leute kommen aus dem ganzen Land, um in diesem Tempel zu beten, vielmals auch um für Glück in der Liebe zu beten. In der Touristensaison müssen die Besucher ein paar Stunden am Eingang warten. Der Tempel der Glöckchenzikaden ist so beliebt, weil dort viele Wünsche in Erfüllung gehen sollen. Besonders die Gebete für Glück in der Liebe sollen mit 80%iger Wahrscheinlichkeit in Erfüllung gehen. Der Priester spricht über die Lehre des Tempels. Begrüßt werden die Besucher mit einer Tasse grünen Tees und einer Süßigkeit.

ein Tasse grünen Tees und eine Süßigkeit

Ein Tasse grüner Tee und eine Süßigkeit

 

Man kann im Tempel auch gelbe Glücksbringer kaufen, die man „Glücks-Talismane“ nennt. Sie sind sehr berühmt. Ein Talisman kostet 300 Yen. Wenn man den Glücksbringer immer bei sich trägt, steigert sich dessen Wirksamkeit. Und es gibt viele Leute, die den Talisman als Souvenir für Freunde oder Bekannte kaufen.

gelbe Glücksbringer

gelbe Glücksbringer

 

Bevor die Besucher den Tempel verlassen, beten sie zur Schutzgottheit der Kinder, einer Jizôfigur, die Strohsandalen trägt, was es in Japan nur bei dieser einen Figur gibt. Sie kommt zu Fuß in die Häuser der Leute, um Wünsche zu erfüllen. Beim Beten nimmt man den Talisman in die Hand und sagt seinen Wunsch, seinen Namen und seine Adresse. Dann kann der Wunsch erfüllt werden.

ein Jizôfigur, die Strohsandalen trägt

Eine Jizôfigur, die Strohsandalen trägt

 

Es gibt in diesem Tempel außerdem viel schöne Natur. Man kann im Tempelbereich typische Kyotoer Landschaften und die Blumen der vier Jahreszeiten entdecken.

Man kann Herbstfärbung wie diese Fotos sehen.(1)

Der Tempel mit buntem Herbstlaub

(2)

 

Öffnungszeiten : 9:00-17:00

Preise : Erwachsene 500 Yen   /   Kinder (bis 15 Jahre) 300 Yen

Anfahrt : (1) Mit dem Bus Nr. 28 vom JR-Bahnhof Kyoto. Dann 15 Minuten Fußweg von der Haltestelle “Matsuotaisha”

(2) Mit dem Bus Nr. 73 und 83 vom JR-Bahnhof Kyoto. Dann Etwa 3 Minuten Fußweg von der Endhaltestelle

 

Telefonnummer : 075-381-3830

Homepage : http:/www.suzutera.or.jp/

Bunte Süßigkeiten: Konpeitô

von Rin Sakai und Moe Murakami

Konpeitô, eine Süßigkeit aus Japan

Haben Sie schon einmal von einer Süßigkeit namens „Konpeitô“ gehört?

Die Konpeitô sind im Jahr 1546 von Portugal nach Japan gekommen. Sie werden aus Zucker und parfümiertem Wasser hergestellt. Da es sie in verschiedenen Farben gibt, ist allein schon der Anblick eine Freude. Die Bezeichnung Konpeitô kommt von dem portugiesischen confeito ( „Zuckerwaren“) und wird auf Japanisch wie Konpeitô ausgesprochen.

In Hyakumanben im Osten von Kyoto gibt es ein Fachgeschäft für Konpeitô namens „Ryokujuan-shimizu“. Es ist das einzige Fachgeschäft für Konpeitô in Japan. Seit seiner Gründung im Jahr 1847 hat es verschiedene Preise erhalten.

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Das Geschäft von der Seite

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Das Ladenschild

 

Es gibt dort Konpeitô in vielen Geschmacksrichtungen und das Aussehen der Bonbons ist sehr niedlich. Jeden Monat werden neue Geschmacksrichtungen verkauft, z.B. Schokolade, Zitrone, Banane, Erdbeere oder auch Pflaumenwein.

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Banane und Schwarzzucker

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Die Empfehlungen des Tages

Man kann die saisonalen Konpeitô dort auch probieren. Deshalb macht jeder Besuch dort von Neuem Spaß.

Außerdem kann man spezielle Konpeitô als Glückwunschgeschenk zu Anlässen wie der Geburt eines Babys oder zu einer bestandenen Prüfung kaufen. Doch man sollte rechtzeitig vorbestellen, denn es kann sein, dass Konpeitô, die aus Pflaumenwein oder Weinbrand hergestellt werden, über ein Jahr im Voraus ausverkauft sind.

Für Konpeitô gibt es kein Rezept. Man lernt die Zubereitung mit seinen fünf Sinnen, zum Beispiel durch Klima und Wetter, oder durch die Temperatur und den Klang des Kessels. Diese untersucht man gründlich. Man sagt, dass es 20 Jahre braucht, um aus Zucker Konpeitô herstellen zu können. In diesem Geschäft kann man einen Geschmack genießen, der eine lange Tradition in sich trägt. Die Konpeitô halten sich gut, wenn man sie in einem Behälter mit verschließbarem Deckel aufbewahrt.

 

Das Ryokujuan-shimizu ist von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass die Waren am Abend ausverkauft sind. Daher wird ein früher Besuch empfohlen.

Ruhetag: Mittwoch und der vierte Dienstag des Monats.

Anfahrt:

1. Mit der Keihan-Bahn nach Demachiyanagi

2. Mit dem Bus Nr. 17 von der Bushaltestelle am Bahnhof Kyoto nach Hyakumanben

3. Mit dem Bus 206 nach Hyakumanben

 

Adresse: 38-2, Yoshida Izumidono-cho, Sakyo-ku, Kyoto-shi, Kyoto, Japan 606-8301

Telefonnummer: 075-771-0755

URL: http://www.konpeito.co.jp/

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Das Geschäft von vorn

Preparazione del dolce tradizionale “otabe”

L’otabe è uno dei dolci più popolari a Kyoto, se non addirittura il più popolare di tutti. Chiunque abbia visitato Kyoto almeno una volta lo ha senz’altro visto in qualche negozio. Vi vogliamo spiegare come si fanno gli otabe, e presentare una luogo dove si può fare l’esperienza della loro preparazione: la sede centrale della ditta Otabe, in cui accanto alla fabbrica di dolci c’è un locale adibito all’esperienza della preparazione.  

Nel locale possono entrare quaranta clienti alla volta, divisi in dieci tavoli a quattro posti.

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Sui tavoli ci sono istruzioni scritte, ma c’è anche personale della ditta che assiste nella preparazione dei dolci, in giapponese, cinese e inglese. Adesso vi raccontiamo l’esperienza come l’abbiamo vissuta noi due.

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Prima di tutto, si mescolano gli ingredienti già pronti (farina di riso e zucchero), si aggiunge acqua e si mescola di nuovo. In seguito si versa il preparato negli appositi stampi, e si fa cuocere a vapore.

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Durante la cottura, il personale mostra la fabbrica ai visitatori, spiegando la lavorazione dei dolci, dagli ingredienti al prodotto finito. Si possono anche assaggiare dolci appena sfornati.

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Continuando la preparazione, si cospargono di farina di soia tostata il tavolo e il mattarello per evitare che l’impasto si attacchi.

Quando l’impasto di farina di riso è cotto, si divide ancora caldo in due parti, e poi ulteriormente in tre parti.

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Si possono aggiungere cannella o maccha (il tè verde in polvere giapponese), per ottenere l’impasto al gusto che si desidera.

Si stende l’impasto col mattarello, e si taglia in forma quadrata.

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Si aggiunge il ripieno di marmellata di azuki, di cui si possono scegliere tre tipi, si chiude come un tortello, e l’otabe è pronto.

 

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In seguito si prepara il tè maccha, e quando è pronto si mangia l’otabe con il tè.

L’eserienza solitamente dura tra un’ora e mezzo e due ore, a seconda delle condizioni dell’impasto.

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Durante l’esperienza si possono fare foto, che a richiesta sono stampate su una cartolina.

(La stampa è inclusa nel prezzo.)

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Lungo la scala dell’edificio principale sono spiegate la storia e la filosofia della ditta.

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Tariffa: 600 yen a persona

Mappa d’accesso: 35-2 Takahata-machi Nishikujo Minamiku Kyoto

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Url: http://otabe.dt-r.com/

Facciamo la raccolta di Goshuin

Yuna Yahara, Ayano Tanaka

 

Goshuin, letteralmete “sigillo rosso”, è un’usanza che ha avuto origine nei templi buddisti. In passato si trattava di un timbro commemorativo in inchiostro rosso che si riceveva su un foglio di carta quando si visitava un tempio, ma oggi consiste spesso in una calligrafia scritta al momento. Ogni tempio ha il suo stile particolare, e non ci sono design uguali. Quando visiti un tempio o un santuario scintoista a Kyoto, prova anche tu a farti scrivere una calligrafia commemorativa. Ti spieghiamo come fare:

 

In altro ci sono vari tipi

Ci sono tanti tipi di goshuincho

① Acquista un goshuincho. Il goshuincho è un blocchetto di fogli per la raccolta dei goshuin, venduto in molti templi e santuari schintoisti. Anche il goshuincho è diverso in ogni tempio. Ce ne sono molti tipi, da quelli semplici a quelli elaborati. Prova a comprarne uno al primo tempio che visiti.

②Porta il goshuincho quando visiti un tempio. Per visitare i templi famosi di Kyoto ti suggeriamo di comprare un biglietto giornaliero da 500 yen per l’autobus. Dalla stazione JR di Kyoto si possono visitare facilmente i santuari scintoisti di Shimogamojinja (autobus numero 4 oppure 205), Kamigamojinja (9 oppure 4), Heianjingu (5), Fushimiinaritaisha (con un treno locale di JR). Si possono anche visitare i templi buddisti di Kiyomizudera (206 oppure 100), Kinkakuji (205), Ginkakuji (5), Daikakuzi(28), Toji (20 minuti a piedi dalla stazione)

③Prima di tutto non dimenticare che un tempio è un luogo sacro, quindi non ci si deve andare solo per ricevere i goshuin, ma bisogna visitarlo con lo spirito di un pellegrino. In un tempio buddista, metti un’offerta (in generale basta un moneta da 5 yen) e quietamente congiungi le mani raccogliendoti in preghiera. In un santuario scintoista, metti un’offerta e suona la campanella. Saluta due volte con un inchino e due volte battendo le mani, alla fine fai un inchino a mani congiunte. 

design a seconda dei templi

il design è diverso a seconda dei templi

④Fatti scrivere il goshuin. Porgi il goshuincho dicendo: “KONNICHIWA, ONEGAISHIMASU.” Significa: “Buongiorno, (scriva la calligrafia) per favore”. Aspetta in silenzio che te lo scrivano. Se vuoi fare una fotografia devi chiedere il permesso. Generalmente il costo di un goshuin è 300 yen. Prepara prima le monete, in modo da non avere bisogno del resto. Alla fine non dimenticare di ringraziare dicendo: “ARIGATO GOZAIMASHITA”. Il goshuin si può ricevere in tanti templi e santuari di tutto il Giappone, ma ce ne sono alcuni che non lo danno. Nei templi buddisti in genere ci si deve togliere le scarpe per entrare negli edifici. La cosa più importante è non dimenticare che si tratta di luoghi sacri, quindi bisogni entrarci con animo puro e comportarsi propriamente. Custodisci con cura i goshuin che raccoglierai, ed avrai un magnifico ricordo del tuo viaggio.

raccolta di goshuin

un gosuincho

 

Le caramelle alle verdure kyoyasai

Anna Watanabe, Fumika Matsushita

 

Avete mai sentito parlare di kyoyasai?
Kyoyasai sono le verdure prodotte tradizionalmente a Kyoto, che si usano sempre per kyoryori, la cucina tipica della zona di Kyoto. Ma non solo: recentemente si fanno con kyoyasai anche torte e marmellate.

Vi presentiamo un nuovo modo di mangiare kyoyasai: le caramelle.

Gion Abeya è un negozio famoso per le caramelle alle verdure kyoyasai.
In origine vendeva zucchero all’ingrosso.
Un giorno il proprietario di Abeya visitò l’orto di un amico, in cui si praticava la coltivazione con concime organico.
Vedendo molta verdura che rimaneva invenduta, pur potendo essere benissimo mangiata, pensò a come si sarebbe potuto utilizzarla. Così iniziò a produrre caramelle. Ancor oggi la sua speranza è che la gente che abita lontano da Kyoto e i bambini a cui non piacciono le verdure possano gustare kyoyasai con piacere.

IMG_2174 Oggi ci sono sette gusti:
Shogoin daikon,
Kintoki ninjin,
Kujo negi,
Shishigatani kabocha,
Kamo tomato,
Tanba kuri,
Tanba kuromame.
Provateli tutti!

 

Gion Abeya dà molta importanza agli ingredienti e alla ricetta delle caramelle. Per quanto riguarda i primi, usa ortaggi biologici e zucchero selezionato da tutto il Giappone, da cui elimina le impurità. Poi utilizza coloranti naturali delle verdure, anziché quelli alimentari artificiali. In quanto alla ricetta, è molto semplice: cuoce il pesto dell’ortaggio, aggiunge lo zucchero, lo sciroppo di amido ed erbe appena prima che bruci e mescola il tutto. La ricetta varia un po’ a seconda delle specie di ortaggio, ma la base è questa. In questo modo sono prodotte caramelle salutari che lasciano in bocca il sapore degli ortaggi.

 

Kamo tomato è il più popolare dei sette gusti. La caramella di kamo tomato ha la dolcezza dei pomodori maturi e si dice che anche molte persone a cui non piace il pomodoro possano mangiarla.

Quanto alla caramella di kujo negi, le opinioni si dividono. Ci sono quelli a cui non piace molto, e chi ne compra dieci confezioni alla volta. Fare buone caramelle con kujo negi, una specie di porro giapponese, è molto difficile, perché ha un gusto particolare, quindi ci sono voluti due anni prima di metterle in commercio.

La caramella di kintoki ninjin è stata prodotta per i bambini a cui non piacciono le carote. Per fare una buona caramella, Abeya l’ha fatta provare molte volte ai bambini delle scuole elementari e ai loro genitori, e procedendo per tentativi finalmente è riuscito a commercializzarla. Questa caramella ha un gusto fruttato, perché contiene succo di mela per attenuare il sapore della carota.

 

Le caramelle fatte con le verdure kyoyasai da Gion Abeya sono salutari e gustose. Perché non provate a mangiarle?

 

 

 

あべや 店舗image

☆Dove si trova Gion Abeya ?

INDIRIZZO : Higashiyamaku, Yasaka shinmachi,

Tominagacho 107,  Abebiru

〒605-0078    Kyoto

 

URL:   http://www.gion-abeya.jp/

GIORNI DI CHIUSURA :   lunedì , martedì , mercoledì

ORARIO DI APERTURA :   11:00-17:00

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gespensterlutscher aus Kyoto

Gespensterlutscher aus Kyoto

von Seiran Nagao

Einer alten Legende zufolge starb im Jahre 1599 in der Nähe des Kiyomizu-Tempels eine Schwangere, die in Toribeyama begraben wurde. In der Folgezeit tauchte in einem Bonbongeschäft in Toribeyama jede Nacht eine Frau auf, um Bonbons zu kaufen. Als der Geschäftsinhaber des Ladens ihr eines Abends folgte, verschwand die Frau in dem Friedhof in Toribeyama und unter einem Grab hervor hörte er das Schreien eines Babys. Es war das Grab der Schwangeren. Der Geschäftsinhaber hob das Grab aus und entdeckte ein schreiendes Baby mit einem Lutscher im Mund. Nachdem der Mann das Baby aus dem Grab befreit hatte, kam die Frau nicht mehr zum Bonbongeschäft. Offenbar war es der Geist der Mutter gewesen, der Bonbons für das Baby eingekauft hatte. Die Bonbons des Ladens wurden als „Gespensterbonbons“ bekannt.

Gespensterbonbons

Gespensterbonbons

Gespensterbonbons

Die damaligen Bonbons waren aus einer Zuckermasse hergestellt, die nach Art eines Lutschers um ein Stäbchen gewickelt verkauft wurde. Heute werden die Gespensterbonbons aus Malzzucker und Süßstoff gemacht. Sie sind von zarter Bernsteinfarbe und schmecken nicht zu süß. Große Packung: 500 Yen Kleine Packung: 300 Yen

 

 

Die Legende der Gespensterbonbons als Vorlage für einen Comic

Der von Mizuki Shigeru gezeichnete Comic „Gegege no Kitaro“, der in Japan sehr bekannt ist, entstand nach der Legende des Bonbonladens. Hakaba Kitarō, der Held des Comics, wird aus dem toten Leib seiner Mutter geboren, nachdem diese begraben wurde. Sein Familienname Hakaba bedeutet „Friedhof“.

 

Der Bonbonladen (Minatoya Yūrei Kosodate Ame Hompo)

Bonbonladen

Bonbonladen

 

im Laden

im Laden

 

Adresse:
Rokurocho 80-1
Higashiyama-ku Kyoto

 

Wegbeschreibung:
Man steigt am Hauptbahnhof (Kyoto-eki) in die Buslinie 206 oder 100 und fährt in Fahrtrichtung Hyakumanben bis zur Haltestelle „Kiyomizumichi“.

Öffnungszeiten:
10:00-16:00

Ruhetag:
Montag

 

Yatsuhashian KAKEHASHI

Ami Ikeda, Shiori Ikeda

 

Yatsuhashi è uno dei dolci giapponesi tradizionali che rappresentano Kyoto, e sono spesso comprati e regalati come souvenir di Kyoto.

Gli yatsuhashi sono fatti usando farina di riso, zucchero e cannella come ingredienti. Ci sono sia gli yatsuhashi cotti, sia gli yatsuhashi crudi (nama yatsuhashi), cioè yatsuhashi ottenuti semplicemente cuocendo a vapore l’impasto.

L’esterno del negozio Yatsuhashian Kakehashi

 

Ci sono tanti negozi di yatsuhashi a Kyoto, ma ve ne vogliamo presantare uno che si trova vicino alla stazione di Nishikyogoku della linea Hankyu, e che si chiama Yatsuhashian Kakehashi. Al pianterreno c’è una buvetta dove si possono mangiare buffet di vari tipi di piatti tradizionali di Kyoto ed esperire la tradizione gastronomica giapponese.

Il locale dove si possono degustare i piatti tipici giapponesi

 

Le teche dei souvenir

 

Potete inoltre comprare un souvenir di Kyoto da portare con voi quando tornate in Italia.

~Menu della buvetta~

・Yatsuhashi → 840~1260 yen per 50 minuti

・Daifuku di fragola → 1365 yen per 50minuti

(Il daifuku è un dolce di riso farcito con marmellata di fagioli.)

Daifuku di fragola

 

・Tofu → 1260 yen per 60minuti

・Manju di verdura → 1200 yen per 50minuti

(Il manju è una specie di gnocchetto di pasta di riso bollita con ripieno, dolce o salato.)

 

Per mangiare il buffet bisogna prenotare, per telefono o tramite internet.

 

~Indirizzo~

Kyotoshi, Ukyouku, Nishikyogokuguncho 8

TEL. : 075-316-0415 / FAX. : 075-315-9706

E-mail : info@yatuhasian.jp

Sito internet : http://yatuhasian.jp/about/

 

Per arrivarci ci vogliono circa 15 minuti dalla stazione di Nishikyougoku della linea ferroviaria Hankyu.

Nioi Bukuro

Eriko Okuno, Rikako  Ono

STORIA

La storia dei nioibukuro, letteralmente “sacchetto degli odori”, è antica. Dall’epoca Nara (710-784) all’epoca Heian (794-1185) tra la nobiltà giapponese erano di moda profumi e aromi. Nel 753 l’incenso per i riti buddisti fu portato dalla Cina da Ganjin, un monaco di alto rango, ed in seguito fu adottato come una nuova moda dai nobili che ne inventarono tante nuove varietà e usi profani. È in questo periodo che nacque il nioibukuro. Si tratta di un sacchetto di tessuto riempito di varie erbe medicinali cinesi sminuzzate e mescolate per ottenere fragranze particolari.

Il sacchetto si può portare con sé o mettere nel guardaroba per apprezzarne il profumo. Oppure si può appendere alla parete o a un sostegno per diffondere l’aroma in un ambiente; in questo caso si chiama kakeko (letteralmente “aroma appeso”).

La caratteristica principale del nioibukuro consiste nell’uso delle erbe medicinale cinesi come materia prima. L’odore che emana dalle erbe medicinali cinesi, che sono sempre piante naturali, a temperatura ambiente non attira gli insetti e ha un’azione antisettica purgando l’aria dai germi.

Preparazione

1: Scegliere un sacchetto di crespo di Cina, il tessuto di seta che in giapponese si chiama chirimen, e uno spago.

2: Mischiare otto specie di erbe aromatiche naturali.

 

 

 

 

 

 

 

3: Riempire il sacchetto.

 

 

 

 

 

 

 

4: Piegare la parte superiore e legare con lo spago.

 

 

 

 

 

 

 

Nioibukuro è completo e pronto all’uso!

 

Odori naturali

Byakudan (sandalo)<白檀>

Quantità consigliata: 3-4 cucchiai

Aroma semplice tradizionale

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Choji (chiodo di garofano)<丁字>

Quantità consigliata: 1 cucchiaio

Aroma dolce caratteristico, contiene molto olio essenziale.

 

Daiuikyo (finocchio) <大茴香>

Quantità consigliata: 1 cucchiaio

Aroma dolce caratteristico, contiene molto olio essenziale.

 

Keihi (cassia)<桂皮>

Quantità consigliata: 1 cucchiaio

Aroma semplice dolce

 

 

 

 

 

 

 

Kansyo (pianta asiatica chiamata Radix et Rhizoma Nardostachyos) <甘松>

Quantità consigliata: 1/3 di cucchiaio

Aroma speziato

 

Sannai (Kaempferia galanga, pianta simile allo zenzero) <山奈>

Quantità consigliata: 1/3 cucchiaio

Aroma speziato

 

Kakko (piante della famiglia del shiso o egoma) <カッ香>

Quantità consigliata: 1/3 di cucchiaio

Aroma speziato

 

 

 

 

 

 

 
Ryuno (canfora) <龍脳>

Quantità consigliata: 1/2-1 cucchiaio

Aroma peculiare con effetto antitarmico

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dopo aver mescolato le erbe, gli aromi si armonizzano e si mischiano gradualmente. Perciò con il passare del tempo si possono apprezzare profumi differenti da quello iniziale.

 

Kaorinomiyako

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kaorinomiyako è un negozio aperto nel 2001 in cui si vendono rosari buddisti, incenso, vetri di Murano, pietre naturali, souvenir ecc.

 
 

Inoltre vi si vendono anche accessori e bigiotterie (braccialetti ecc.) e vi sono corsi di preparazione e apprezzamento dei nioibukuro (500 yen).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

<Attenzione!>

・Per partecipare ai corsi di nioibukuro bisogna prenotare.

・I corsi sono sia individuali sia per gruppi fino a 15 persone.

・I corsi sono solo in giapponese, quindi se non lo capite avrete bisogno di un interprete.

 

INDIRIZZO Gannjitucho2-1, Horikawadori Rokujokudaru, Shimogyoku, Kyotoshi

TELEFONO   075-352-3799

FAX       075-351-17254

ORARIO DI APERTURA  9:00 – 17:30

GIORNO DI CHIUSURA  il secondo e quarto sabato del mese, la domenica e  giorni festivi

ACCESSO   si scende alla stazione di Gojo del metrò e si cammina per 10 minuti verso ovest. Oppure si prende l’autobus numero 9, 28 o 75 dalla stazione Kyoto, si scende alla fermata di Nishihonganji e si cammina verso nord per 5 minuti.

SITO WEB  http://www.cube-kyoto.cp.jp

Ishigurokouho

Il negozio Nioibukuro è l’unico negozio specializzato esclusivamante in nioibukuro in tutto il Giappone. Ha una lunga storia, essendo nato come negozio di stecche d’incenso in un altra zona di Kyoto nel 1885. Ora è gestito dalla quinta generazione della famiglia.

Il negozio si trova in un a casa tradizionale giapponese, e in vetrina sono esposti alcuni esemplari di nioibukuro molto graziosi.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

L’interno non è grande, ma vi sono esposti molti tipi di nioibukuro.

 

 

 

 

 

 

 

I commessi confezionano nioibukuro su richiesta in presenza del cliente. Prima di tutto il cliente sceglie uno sacchetto e uno spago: ci sono tre tipi di sacchett: kinran, sacchetti con spago dorato; shoken, sacchetti di seta; yuzen, sacchetti stampati. Il prezzo e l’odore sono differenti a seconda del materiale del sacchetto. Il nioibukuro più caro costa 2944 yen, quello più economico 399 yen.

 

 

 

 

 

 

 

1.KINRAN

 

 

 

 

 

 

 

 

2.SHOUKEN

 

 

 

 

 

 

 

3.YUZEN

 

In seguito la commessa riempie il sacchetto scelto dal cliente con le erbe, le lega con lo spago e lo consegna.

 

I commessi parlano solo giapponese, ma sono abituati a comunicare con gli stranieri in un po’ in inglese e un po’ a gesti.

INDIRIZZO Yanagibabanishiirimasuyacho 72, Sannjodori, Nakagyoku,  Kyotoshi 604-8111

TELEFONO  075-352-3799

FAX  075-221-8091

ORARIODI APERTURA  10:00 – 17:00

GIORNO DI CHIUSURA  mercoledì

ACCESSO   6 minuti a piedi dalla statione Karasumaoike del metrò,

8 minuti a piedi dalla stazione Karasuma della linea Hankyu

WEB      http://www.ishiguro-kouho.com/top.html

Le machiya a Kyoto

Ryota Isobe, Yosuke Isono, Yuki Yoshikawa

Le machiya a Kyoto e i negozi nelle machiya

Le machiya sono un tipo di abitazione per le persone comuni che si può trovare solo in Giappone. Le machiya furono costruite nei periodi di Azuchi-Momoyama e Edo (fra la fine del XVI e la metà del XIX secolo). Molte machiya rimangono ancora a Kyoto perché c’è una legge per la conservazione di questi edifici storici.

Originariamente l’architettura delle machiya fu concepita per rimediare all’alta densità di popolazione a Kyoto, una città racchiusa da montagne su tre lati e quindi con una superficie limitata. La caratteristica delle machiya è che sono strette ma lunghe, estendendosi in profondità anche se la facciata occupa poco spazio. Come tutte le case giapponesi tradizionali, anche le machiya sono costruite interamente in legno.
Oggi poche persone abitano nelle machiya, ma il loro design è stato rivalutato, e molte sono diventate negozi di souvenir o articoli tradizionali, oppure caffetterie e bar. L’interno di alcune machiya è stato lasciato così com’era originariamente, invece altre sono state rinnovate in modo originale, e ci sono quindi tanti stili diversi nelle machiya moderne.
Comunque, sia che siano lasciate com’erano, sia che siano rimodernate, le machiya sono un tipico edificio giapponese, e un tipico edificio della Kyoto tradizionale, e vi consigliamo di visitarle se venite a Kyoto. Potete per esempio scegliere un ristorante o un caffé in una machiya quando volete mangiare o bere qualcosa, godendovi il cibo in un ambiente ricco di storia e tradizione.

A Kyoto si trovano tutti i tipi di locali nelle machiya, dal ristorante giapponese tradizionale – generalmente si chiama ryotei in giapponese – al caffé moderno in stile casual, dunque se volete consumare qualcosa in una machiya avete solo l’imbarazzo della scelta.
Dopo mangiato, potete andare a fare spese in un’altra machiya. I souvenir tradizionali giapponesi si adattano benissimo allo stile tradizionale delle machiya, e l’esperienza sarà più ricca e interessante. I souvenir che vi consigliamo sono i semplici cosmetici tradizionali giapponesi, oppure i fazzoletti chiamati tenugui.
Se vi interessa la cultura giapponese, e vi piacciono le cose antiche e tradizionali, non dovete assolutamente perdere l’occasione di visitare le machiya di Kyoto.