Igel Café

April 5, 2018

von  Karen Imura, Motoki Ueno und Miu Okazaki

Ladenschild mit Igel

Waren Sie schon mal in einem Tier-Café? Vielleicht gehen Sie gern ins Katzencafé oder ins Hundecafé. Dort kann man mit kleinen Tieren spielen, zum Beispiel beim Tee trinken. Wenn man kein eigenes Haustier halten kann, dann geht man mit Freunden oder der Familie ins Tier-Cafe. Der Besuch kostet 1200 Yen für 60 Minuten. In Kyoto gibt es sogar ein Igel-Café.

Igel-Cafés gibt es nur in Japan. Sie sind beliebt, weil man dort neue Erfahrungen sammeln kann.

 

Wegbeschreibung

 

Das Igel-Café Tom’s Mr Hedgie ist ein wunderbarer Ort für Tierfreunde. Es ist das einzige Igel-Café in Kyoto und befindet sich in der Nähe des berühmten Kiyomizu Tempels und des Yasaka Schreins. Der Besuch kostet 700 Yen für 20 Minuten , 1.400 Yen für 40 Minuten und 2.100 Yen für 60 Minuten.

 

 

 

Der Igel

 

Im Igelcafé gibt es viele Igel in etwa 10 verschiedenen Farben. Sie sind manchmal ruhig und manchmal lebendig. Grundsätzlich schlafen sie am Morgen und Mittag, weil sie nachtaktive Tiere sind. Man kann die Igel mit Regenwürmern füttern. Wenn man sich vor den Stacheln fürchtet oder eine Tierallergie hat, kann man Handschuhe anziehen. Man muss auch ein bisschen aufpassen, dass die Igel den Finger nicht mit Futter verwechseln, denn ihr Sehvermögen ist schlecht.

 

 

Es gibt im Igelcafé weibliche Mitarbeiter zwischen 20 und 25 Jahren und einige können Fremdsprachen sprechen. Auch für ausländische Gäste ist ein Besuch unproblematisch, weil es auf Englisch eine Erklärung gibt, wie man die Igel behandeln soll. Der Laden ist klein und hat eine heimelige Atmosphäre. Viele Kunden sind Studenten, viele davon kommen mit Freunden. Einige kommen auch, um Igel zu kaufen. In letzter Zeit sind viele Kunden Ausländer, die auch allein kommen.

Das Igel-Cafe ist immer voll, besonders am Wochenende zwischen 13 und 17 Uhr. Es ist besser, vor dem Besuch dort zu reservieren.

http://tomsmrhedgie.com/#zone1

 

 

Das Gion-Fest (von Satomi Nitta)

Geschichte

 

Traditionelle Laternen mit Wappen

Ein Treffen von Geistern, auf dem während der Heian-Zeit für die Beseitigung von Katastrophen wie der Pest gebetet wurde, war der Anfang des Gion-Festes.

In Heian-Kyo, der Hauptstadt der Heian-Zeit, dem heutigen Kyoto, war die Pest oft verbreitet.

Es war so schlimm, dass die Tatsache, dass Leichen die Strömung des Kamoflusses gestoppt haben, schriftlich festgehalten worden war.

Die Menschen waren voller Angst vor Pest und Fluch.

 

Über das Fest

 

Die Pracht des Gion-Festes und seine lange Tradition sind auf der Welt einzigartig.

Das Gion-Fest hat eine Tradition von mehr als 1.100 Jahren.

Das Fest ist am 30. September 2009 zum UNESCO immateriellen Kulturerbe ernannt worden.

Es ist das Fest des Yasaka-Schreins.

Beim Gion-Fest wird eine Vielzahl von Ritualen innerhalb eines Monats durchgeführt.

Die Termine der Veranstaltungen sind fest und von den Wochentagen nicht abhängig.

(Außer einiger Veranstaltungen in Shi-jō.)

Also möchte ich nun einige der Aktivitäten des Gion Festes vorstellen.

 Göttersänfte in der Nacht

Mikoshi (Göttersänfte) -Arai

Die Shijō Brücke

Die Mikoshi-Arai werden am 10. Juli und 28. Juli durchgeführt.

Dies ist eine Zeremonie, bei der die Mikoshi zur Shijō Brücke getragen werden,um die Veranstaltung mit Wasser des Kamogawas zu reinigen.

 

 An den Festtagen vom 14. Juli bis zum 16.  Juli

Göttersänften mit Laternen

An den Festtagen vom 14. Juli bis zum 16. Juli kommen die meisten Besucher auf das Gionfest.

Am 15. und 16. werden dem Yasaka-Schrein verschiedene traditionelle Künste gewidmet.

Als Besucher können Sie kostenlos gleichzeitig traditionelle japanische Künste wie z. B. Tanz, Teezeremonie oder traditionelle japanische Musikinstrumente erleben.

Am Abend strömen mehr als 200.000 Besucher auf das Fest.

Ab 18:00 Uhr wird die Shijō-Kawaramachi-Straße zur Fußgängerzone.

Mit dem Erklingen der traditionellen Musik erreicht das Fest seinen Höhepunkt und dementsprechend füllen sich die Straßen.

Kinder aus jedem Stadtviertelverein helfen bei dem Fest und tragen dabei eine Yukata (einen Sommerkimono) in den traditionellen Vereinsmustern.

Die jungen Frauen genießen bewusst die Mode. Wenn sie die Yukata tragen, stylen sie ihre Frisur und tragen passende Accessoires.

In den letzten Jahren gibt es auch junge Männer, die während des Festes die Yukata tragen. Heutzutage ist das eine Festattraktion geworden, die Leute in verschiedenen Yukatas anzuschauen.

Kommen Sie unbedingt einmal zum Gionfest nach Kyoto und tragen Sie dabei eine Yukata. Das wird ein unvergessliches Erlebnis für Sie.