Das Gion-Fest (von Satomi Nitta)

February 28, 2013

Geschichte

 

Traditionelle Laternen mit Wappen

Ein Treffen von Geistern, auf dem während der Heian-Zeit für die Beseitigung von Katastrophen wie der Pest gebetet wurde, war der Anfang des Gion-Festes.

In Heian-Kyo, der Hauptstadt der Heian-Zeit, dem heutigen Kyoto, war die Pest oft verbreitet.

Es war so schlimm, dass die Tatsache, dass Leichen die Strömung des Kamoflusses gestoppt haben, schriftlich festgehalten worden war.

Die Menschen waren voller Angst vor Pest und Fluch.

 

Über das Fest

 

Die Pracht des Gion-Festes und seine lange Tradition sind auf der Welt einzigartig.

Das Gion-Fest hat eine Tradition von mehr als 1.100 Jahren.

Das Fest ist am 30. September 2009 zum UNESCO immateriellen Kulturerbe ernannt worden.

Es ist das Fest des Yasaka-Schreins.

Beim Gion-Fest wird eine Vielzahl von Ritualen innerhalb eines Monats durchgeführt.

Die Termine der Veranstaltungen sind fest und von den Wochentagen nicht abhängig.

(Außer einiger Veranstaltungen in Shi-jō.)

Also möchte ich nun einige der Aktivitäten des Gion Festes vorstellen.

 Göttersänfte in der Nacht

Mikoshi (Göttersänfte) -Arai

Die Shijō Brücke

Die Mikoshi-Arai werden am 10. Juli und 28. Juli durchgeführt.

Dies ist eine Zeremonie, bei der die Mikoshi zur Shijō Brücke getragen werden,um die Veranstaltung mit Wasser des Kamogawas zu reinigen.

 

 An den Festtagen vom 14. Juli bis zum 16.  Juli

Göttersänften mit Laternen

An den Festtagen vom 14. Juli bis zum 16. Juli kommen die meisten Besucher auf das Gionfest.

Am 15. und 16. werden dem Yasaka-Schrein verschiedene traditionelle Künste gewidmet.

Als Besucher können Sie kostenlos gleichzeitig traditionelle japanische Künste wie z. B. Tanz, Teezeremonie oder traditionelle japanische Musikinstrumente erleben.

Am Abend strömen mehr als 200.000 Besucher auf das Fest.

Ab 18:00 Uhr wird die Shijō-Kawaramachi-Straße zur Fußgängerzone.

Mit dem Erklingen der traditionellen Musik erreicht das Fest seinen Höhepunkt und dementsprechend füllen sich die Straßen.

Kinder aus jedem Stadtviertelverein helfen bei dem Fest und tragen dabei eine Yukata (einen Sommerkimono) in den traditionellen Vereinsmustern.

Die jungen Frauen genießen bewusst die Mode. Wenn sie die Yukata tragen, stylen sie ihre Frisur und tragen passende Accessoires.

In den letzten Jahren gibt es auch junge Männer, die während des Festes die Yukata tragen. Heutzutage ist das eine Festattraktion geworden, die Leute in verschiedenen Yukatas anzuschauen.

Kommen Sie unbedingt einmal zum Gionfest nach Kyoto und tragen Sie dabei eine Yukata. Das wird ein unvergessliches Erlebnis für Sie.

Die Hanamikôji-Straße

von  Chihiro Kato und Enami Sekiya
Die Hanamikôji-Straße liegt südlich von Gion, einem Stadtviertel von Kyôto, in dessen Zentrum der Yasaka-Schrein liegt.
In Gion gibt es ein Kabuki-Theater namens „Minamiza“ und berühmte Cafés wie das „Tsujiri“ oder „Gion-Koishi“.
Auch das „Gion-Fest“ im Juli ist sehr beliebt. Man kann in Gion traditionelle Kyôtoer Küche essen und das Yûzen-Stofffärben ausprobieren.

Die Hanamikoji Straße

Die Hanamikoji Straße

Die Hanamikôji-Straße verläuft zwischen der Sanjô-Straße und dem Kenninji-Tempel und ist etwa 1.4 km lang.

Es ist eine Straße mit ganz typischem Kyôtoer Flair. Der Teil der Straße, der nördlich von der Shijô-Straße liegt, besitzt eine andere Atmosphäre als der südliche Teil. Im Norden gibt es viele Gebäude, zum Beispiel Pubs, Bars und Bürogebäude.
Im Süden gibt es Teehäuser und Restaurants. Hier kann man alte Häuserreihen sehen, obwohl die Geschichte der Straße nicht so weit in die Vergangenheit zurückreicht.

Es ist sehr entspannend, die Hanamikôji-Straße zu Fuß entlang zu laufen. Des Öfteren trifft man dabei auf „Maikos“, also Kabuki-Schauspielerinnen, die sich noch in der Ausbildung befinden. Nicht jeder kann eine Maiko werden, sondern nur Mädchen unter 20 Jahren. Mittags kann man auch Maikos sehen, jedoch sind viele dieser Maikos keine wirklichen Geisha-Schülerinnen, sondern nur junge Mädchen im Maiko-Kostüm, welche den Besuch in Gion für Schüler aus anderen Teilen Japans, die nach Kyôto auf Klassenfahrt kommen, zu einem Erlebnis machen sollen. Wenn man echte Maikos sehen möchte, sollte man am Abend in die Hanamikôji-Straße kommen.
Das „Naruya“ ist ein berühmtes Teehaus. Hier kann man „Warabimochi“ essen, eine japanische Süßigkeit, die aus Wasser, Zucker und japanischem Mochi-Reiskuchen besteht. „Warabimochi“ verderben schnell, und der Geschmack verliert sich bald nach der Zubereitung. Deshalb ist es am besten, frische Warabimochi sofort gekühlt zu verzehren. Man isst sie mit „Kuromitsu-Sirup“ oder bestreut mit „Kinako“, einem gezuckerten Pulver aus Sojabohnen. Bei Japanern ist diese Süßigkeit sehr beliebt.

Hanatōro – das Laternenfest

by Fumi Abe

 

Im März und im Dezember gibt es in Kyoto ein beliebtes Event, das Hanatōro, ein Laternenfest. Es findet seit 2003 in Higashiyama statt, und jedes Jahr kommen mehr Besucher. Im März findet es in Higashiyama statt und im Dezember in Arashiyama.

Die Togetsu-Kyō-Brücke in Arashiyama


Während des Hanatōro werden viele Laternen auf den Straßen aufgestellt. Diese Laternen sind Erzeugnisse der traditionellen kunsthandwerklichen Werkstätten, z.B. für Bambuswaren, Steinwerk u.s.w. Am Abend wird die Beleuchtung der Laternen eingeschaltet und die Straßen werden sehr schön beleuchtet. Während des Hanatōro sind viele Tempel in der Umgebung auch am Abend für den Publikumsverkehr geöffnet. In Higashiyama der Chion’in-Tempel, der Entoku’in-Tempel, der Hōkanji-Tempel, der Shōren’in-Tempel, der Yasaka-Schrein, der Kōdaiji-Tempel und der Kiyomizudera-Tempel. In Arashiyama der Daikakuji-Tempel, der Nison’in-Tempel, die Rakushisha-Hütte, der Jōjakkōji-Tempel, der Nonomiya-Jinja-Schrein, die Ōkōchi-Sansō-Villa, der Hōgō’in-Tempel und der Hōrinji-Tempel. Am Abend Tempel zu besuchen hat einen besonderen Reiz .



An jedem Versammlungsort und auf verschiedenen provisorischen Bühnen gibt es verschiedene kleine Vorführungen. Es gibt auch eine Ausstellung von Blumenarrangements mit der Unterstützung des Ikebana-Vereins Kyoto. Auf einer Kunst-Ausstellung werden Werke von Studenten der Kunsthochschulen in Kyoto gezeigt. Viele Bürger aus der Umgebung helfen bei der Planung und Durchführung des Fests mit.

In Higashiyama

Anbieter: Kyoto Hanatouro Promotion Council Bureau Web-Seitehttp://www.hanatouro.jp/

Yasaka-Schrein

by YAMAZAKI Noriko

Der Schrein soll im Jahr 656 gebaut worden sein.


Es waren unter falscher Anklage mehrere Menschen hingerichtet worden. Die Leute glaubten, dass die Geister dieser unglücklichen Menschen aus Rache eine Seuche entfacht haben. Im Jahr 869 gab es eine große Epidemie. Um die Götter mild zu stimmen, begann man das Gion-Fest zu feiern.
In der Muromachi Ära wurden die Festwagen von den wohlhabenden Bürgern prächtig geschmückt.

Man besucht in der Silvesternacht oder am Neujahrstag den Schrein. Beim Okera-Fest wird nach einer traditionellen Zeremonie ein heiliges Feuer entfacht. Mit dem Feuer wird dann gegen Abend am 31. Dezember in eisernen Laternen Feuer angezündet. Die Besucher im Yasaka-Schrein, zünden sich damit eine Lunte an und nehmen das Feuer mit nach Hause. Dann zünden sie in ihrem Haus-Schrein ein geweihtes Licht an und kochen mit dem Feuer Reiskuchensuppe.


Der Maruyama-Park ist östlich des Yasaka-Tempels. Der Park ist wegen der Kirschblüten berühmt. Und der Park war der Schreinbezirk des Gion-Schreins (früher Yasaka-Schrein). Aber der Park ist jetzt ein städtischer Park der Stadt Kyoto, weil er in der Meiji Ära dem Staat gestiftet worden war.
<参考資料>
http://web.kyoto-inet.or.jp/org/yasaka/
http://raku.city.kyoto.jp/sight/new/menu_small.php
http://www.kyokanko.or.jp/3dai/gion.html